Ehec-Erreger: Salatgurten aus Spanien als Infektionsquelle bestätigt

Ehec-Erreger: Salatgurten aus Spanien als Infektionsquelle bestätigt

Warnung vor dem Verzehr von rohen Salat-Gurken, Tomaten und Salat

Berlin / Hamburg. 26. Mai 2011. (and). Bei ihrer fieberhaften Suche nach der möglichen Infektions-Quelle für die Verbreitung des tödlich gefährlichen Ehec – Darmbakteriums in Deutschland sind die Wissenschaftler fündig geworden. Wissenschaftler konnten die Verkeimung mit dem Ehec-Baktierien-Stamm an insgesamt vier Salatgurken nachweisen. Drei der Salatgurken stammen aus Spanien. Bei der vierten Salatgurke handele es sich um eine Bio-Salat-Gurke, deren Herkunft noch nicht sicher ermittelt werden konnte. Weiterhin nicht ausgeschlossen werden kann nach den Erkenntnissen der Gesundheits-Behörden, dass möglicherweise weitere Nahrungsmittel eine Infektions-Quelle für die Verbreitung der Ehec-Bakterien in der Nahrungsmittelkette sein könnten, warnte die Gesundheits-Senatorin, Cornelia Prüfer-Storcks in Hamburg.

Die Produkte würden jetzt sofort aus dem Waren-Sortiment genommen, erklärte die Gesundheitssenatorin in Hamburg. In der Folge der Ehec-Epidemie in Deutschland wurden bislang bis zu fünf Menschen getötet. Die Stadt Hamburg meldet 300 Verdachts-Fälle von Menschen die mit dem Ehec-Erreger möglicherweise infiziert wurden. Gemeldet werden auch Erkrankungs-Fälle aus Dänemark, den Niederlanden und Groß Britannien und weiteren europäischen Ländern. Die Menschen hätten vor kurzem Deutschland besucht und seien jetzt erkrankt.

Wegen des Verdachts auf ein hämolytisches-urämisches Syndrom (HUS) werden derzeit 66 Menschen in Hamburg stationär behandelt. Die in Hamburg betroffenen Menschen sind zwischen neun und 77 Jahre alt. Überwiegend betroffen sind Frauen mit 48 erkrankten Patientinnen und 18 männliche Personen, die in der Folge des gefährlichen Darmbakterienstamms infiziert wurden.

In Deutschland sind insgesamt bis zu 700 Menschen betroffen, die im Verdacht stehen, mit dem Ehec-Bakterien infiziert zu sein.

Erkrankt sind vor allem Menschen aus Norddeutschland, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und dem Saarland. Menschen, die an blutigem Durchfall und Übelkeit leiden, sollten möglichst bald die Hilfe bei einem Arzt oder in einem Krankenhaus suchen. Flüssigkeits- und Elektrolyt-Verluste in der Folge der wässrigen und blutigen Durchfälle sollten dringend ausgeglichen werden.

Als allgemeine Schutzmassnahme für die Menschen in Deutschland wird von Gesundheits-Experten das Kochen von Speisen und hygienische Massnahmen, etwa das Waschen der Hände vor der Nahrungsaufnahme und nach dem Toilettengang empfohlen.

Wie gelangen hochgefährliche Darm-Bakterien in die Nahrungsmittel-Kette ?

Wie gelangen hochgefährliche Darm-Bakterien in die Nahrungsmittel-Kette ?

Experten warnen vor dem Verzehr von Tomaten, Gurken und Salat aus Norddeutschland – Fieberhafte Suche nach der möglichen Quelle einer Verkeimung geht weiter

Von Andreas Klamm – Sabaot

Berlin. 26. Mai 2011. Seit Mittwoch warnen Gesundheits-Experten vor dem Verzehr von Tomaten, Gurken und Salat aus Norddeutschland. Das Gemüse sollte, einer Empfehlung des Robert Koch Instituts in Berlin zufolge, nicht roh verzehrt werden. Die Produkte könnten im Verdacht stehen, so wird gemeldet, möglicherweise Teil der Kette einer Verkeimungsquelle zu sein, die zur Erkrankung von 460 bis 600 Menschen vor allem in Norddeutschland, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und dem Saarland, geführt hat.

Die betroffenen Patienten wurden möglicherweise mit dem Ehec-Erreger infiziert. In der Komplikation der möglichen Infektion mit den Ehec-Darmbakterien sind, so befürchten Ärzte mehrere HUS-Fälle aufgetreten, das meint das tödlich gefährliche, so genannte hämolytische-urämische Syndrom, in dessen Folge es zum Zerfall von Blut und einem Nierenversagen mit tödlichem Ausgang kommen kann. Zwei Patienten sind verstorben. In diesen Fällen gilt die Todesursache Ehec als sicher. Bei zwei weiteren Menschen, die gestorben sind, ist noch nicht sicher bestätigt, dass die Patienten in der Folge einer Infektion mit dem Ehec-Darmbakterien getötet wurden.

Wie gelangen hochgefährliche Darm-Bakterien in die Nahrungsmittel-Kette von Menschen ? Das ist eine Frage die derzeit viele Experten auf der Suche nach einer möglichen Infektions-Quelle beschäftigt.

Gesundheits-Experten warnen seit Mittwoch vor dem Verzehr von rohen Gurken, Tomaten und Salat aus Norddeutschland. Bis zu 19 Menschen wurden möglicherweise mit dem Ehec-Erreger infiziert nach dem diese in einer Unternehmens-Kantine in Frankfurt speisten. Die Suche nach der Quelle der möglichen Verkeimung mit dem Ehec-Darmbaktierien geht unterdessen weiter. Noch gibt es keine heise Spur auf die mögliche Quelle einer Verkeimung von Nahrungs- und Lebensmitteln oder Getränken, die möglicherweise in Norddeutschland, Niedersachsen, Bremen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und zuletzt Sachsen aus bislang noch nicht näher bekannten Gründen in die Handels- und Lieferkette gelangen konnten. Die Zahl von bis zu 460 Menschen, die möglicherweise mit dem Ehec-Erreger infiziert sind, konnte noch nicht sicher bestätigt werden. Bei den Patienten handelt es sich um Verdachtsfälle. Das RKI meldet unterdessen, dass neue Fälle von möglicherweise infizierten Menschen aus den einzelnen Bundesländern gemeldet werden.

Die Bild Zeitung meldet, dass Experten jetzt zumindest den Stamm des enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterium (Ehec) identifizieren konnten und möglicherweise auch bereits wissen, welche Antibiotika den erkrankten Menschen helfen können und welche Antibioktika nicht mehr wirksam sind.

Das Robert Koch Institut in Berlin bezeichnete die Zahl der an dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) und mit blutigem Durchfall erkrankten Menschen als ungewöhnlich hoch. Die Zahl der schweren Verläufe in einem kurzen Zeitraum sei sehr ungewöhnlich. Als untypisch bezeichnete das Institut die betroffenen Altersgruppen erkrankter Menschen. Aktuell sind vor allem Erwachsene, überwiegend Frauen, betroffen. Zu anderen Zeiten entwickeln vorwiegend Kinder, so das Robert Koch Institut, dieses schwere Krankheitsbild: Im Jahr 2010 zum Beispiel wurden dem Robert Koch-Institut 65 HUS-Fälle übermittelt, sechs betroffene Menschen waren älter als 18 Jahre.

Zur Zeit könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Infektions-Quelle noch aktiv ist. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland mehrfach größere Häufungen von HUS-Erkrankungen gemeldet. Die Zahl der in so kurzer Zeit erkrankter Menschen mit einem Fokus auf erwachsene Menschen sei ungewöhnlich.

Die EU plant derzeit die Vorbereitung der Ausrufung einer Alarmstufe 1 wegen der Ehec-Epidemie in Deutschland. Das sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im EU-Parlament, Jo Leinen (SPD), der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es werde mit einer Ausbreitung einer Ehec-Epidemie ausgehend von Deutschland in weiteren Staaten von Europa gerechnet. Als allgemeine Schutzmassnahme für die Menschen in Deutschland wird von Gesundheits-Experten das Kochen von Speisen und hygienische Massnahmen, etwa das Waschen der Hände vor der Nahrungsaufnahme und nach dem Toilettengang empfohlen.

Sind wir jetzt alle ein wenig mehr verstrahlt ?

Sind wir jetzt alle ein wenig mehr verstrahlt ?

Rund zwei Monate nach dem Tsunami und den Atom-Reaktor-Katastrophen in Japan gesteht der Japanische Energie-Versorger Tepco offiziell die nukleare Katastrophe ein – Drei Kernschmelzen in Japan mit schweren Folgen in aller Welt – Kinder und Menschen in Deutschland hoffen auf Antworten von der neuen Öko-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – Schwere Durchfälle, Übelkeit, Benommenheit, erhöhte Infektions-Anfälligkeit und Blutungen in der Haut könnten Hinweise auf das Vorliegen einer Strahlenkrankheit sein

Von Andreas Klamm – Sabaot

Berlin. 26. Mai 2011. Die Sicherheit im Internet wird von der Bundesregierung in Deutschland intensiv medial dargestellt und diskutiert. Kaum ein Wort über ernste und tödliche Gefahren dagegen „verschwendet“ die Bundesregierung über Bedrohungen für Menschen in Japan, der Welt und in Deutschland, die von der Atomreaktor-Katastrophe nach den drei Kernschmelzen in der Atomkraft-Werke-Anlage in Fukuschima für die Menschen in dieser Welt ausgehen. Immerhin geht es um sehr schwere, ernste und tödliche Gefahren für Menschen und Tieren in aller Welt.

Vor knapp zwei Monaten hielten die Menschen in der Welt den Atem an, als diese Live-Zeugen via Satelliten-Fernsehen wurden, wie nach einem schweren Erdbeben und einem schweren Tsunami die Atomreaktor-Blöcke 1 bis 3 vor den Augen vor Millionen von Zuschauern explodierten. Mit dem Ausfall der Kühlungen der drei Atomkraft-Werksanlagen warnten Experten bereits vor zwei Monaten vor dem Eintritt der Kernzschmelze und hielten den Eintritt solcher Kernzschmelzen für sehr wahrscheinlich. Nahezu zwei Monate brauchte der Energie-Konzern Tepco in Japan um die Fakten zu bestätigen, die viele Menschen befürchteten und ahnten: Den Eintritt der Kernzschmelzen in allen drei betroffenen Kernkrafts-Werksanlagen in Fukushima. Vor wenigen Tagen wurde der Eintritt der Kernschmelzen in den drei Atomkrafts-Werken der Atomkraft-Werksanlage Fukushima in Japan offiziell bestätigt. Zugegeben die Bundesregierung hat es nicht einfach sich auf eine nukleare Katastrophe angemessen vorzubrereiten und die Bevölkerung in Deutschland zu schützen.

Strahlenkrankheit, verseuchte Nahrungsmittel, verseuchte Luft und radioaktive Wolken machen auch vor deutschen Bundespolizisten und Grenzen keinen Halt. Das weiß auch die Quanten-Physikerin und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Dr. Angela Merkel, CDU-Politikerin und Bundeskanzlerin in Deutschland ist als Quanten-Physikerin Expertin ihres Fachs und so wundert es nicht, dass es nicht wenige Menschen in Deutschland gibt, die mehr Engagement von ihrer Bundeskanzlerin in der Sache des Schutzes für die Bevölkerung und Menschen in Deutschland nach drei schweren nuklearen Katastrophen in Japan erwarten, die die Menschen in Japan und in aller Welt betreffen – zumindest solange Winde in verschiedene Himmels-Reichtungen ziehen und sich die Erde kontinuierlich dreht.

Nach der neuen Atomreaktor-Katastrophe in Fukushima in Japan sind es nicht immer die gar zu schweren und komplexen Fragen, die Menschen in Deutschland bewegen. Oft sind es nur ganz einfache Fragen von Kindern und erwachsenen Menschen in Deutschland. Etwa sind die Schiffe aus Japan nach zwei Monaten schon in Deutsschland angekommen und wie schädlich sind radioaktiv verseuchte Nahrungsmittel, die auf dem deutschen Markt verkauft werden ? Wann erreicht die Menschen in Deutschland die radioaktiv belastete Luft und Atomsphäre ? Wie wirkt sich eine weltweit erhöhte Hintergrund-Strahlung auf das Immunsystem von Menschen und Tieren aus in Japan, Deutschland und in der Welt ? Wie erkenne ich die Erkrankung und die Folgen der Strahlenkrankheit ? Wird die Bundeskanzlerin auch radioaktiv verstrahlte Nahrungsmittel aus Japan zu sich nehmen und genießen ? Wie können Kinder und Menschen vor zusätzlichen und gefährlichen radioaktiven Belastungen in Deutschland geschützt werden ?

Es sind viele Fragen, die Kinder und erwachsene Menschen für Deutschlands Mutter der Nation, das meint an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, haben. Die großen und kleinen Menschen wissen auch, dass die Bundeskanzlerin eine viel beschäftigte Frau ist und so erwarten die Kinder und erwachsene Menschen nicht nur Antworten von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, sondern hoffen auch auf Antworten und Tipps von deutschen Strahlen-Schutz-Experten und Experten des Robert-Koch-Instituts, kurz genannt rki, in Berlin. Die wichtigste Eigenschaft nach einer Atomreaktor-Katastrophe der Stufe 7, bislang gab es davon nur eine Katastrophe dieser Kategorie, die Atomreaktor-Katastrophe von Tschnernobyl am 26. April 1986, ist offenbar Geduld. Denn auf viele Hinweise in Sachen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Antworten auf Fragen bei denen es um Tod oder Leben gehen kann, warten die Kinder und die erwachsenen Menschen auch in Deutschland jetzt immerhin schon etwas mehr als zwei Monate.

Inzwischen haben auch die Kinder und erwachsene Menschen in Deutschland gelernt, die Transformation des Profils von einer schwarzen Politikerin der CDU, Bundeskanzlerin und ehemaligen Freundin der weltweiten Atom-Lobby in eine verantwortungsbewusste, Umwelt- Natur- und Menschen-liebende bunte Öko-Kanzlerin, die die Sorgen von Kindern und Menschen in Deutschland ernst nimmt, braucht Zeit und Geduld. Immerhin gibt es erste Zeichen für Hoffnung: Die neue Öko-Kanzlerin, Dr. Angela Merkel hat die Kraft sich für die Abschaltung von Atomkraftwerken im Jahr 2021 stark zu machen, also etwa 10 Jahre nach den Atomreaktor-Katastrophen von Fukushima in Japan im März 2011. Sofern die Kinder und erwachsene Menschen dann nicht an den Folgen von erhöhter Strahlung, weltweit erhöhter Hintergrundstrahlung, Schwächung des Immunsystems und Leukämie, wie diese häufig auch im Umfeld von deutschen Atomkraftwerks-Anlagen zu beobachten sind, gestorben sind, werden auch künftige Generationen dem neuen ökologischen Bewusstsein der Ökö-Kanzlerin und Quanten-Physikerin Dr. Angela Merkel dankbar sein. Viele Menschen haben Verständnis dafür, dass die Antwort auf die Frage: Wie macht man aus einer schwarzen Kanzlerin eine grüne Kanzlerin ? — etwas längern dauern kann.

Mit guten Grund gefürchtet werden von Kindern und erwachsenen Menschen in Deutschland die Folgen der Strahlenkrankheit. Hinweise auf eine mögliche Strahlenkrankheit können dermatologische, gastrointestitnale, hämatopoetische, neurologische und sonstige weitere Symptome sein.

Im Beispiel juckende Hautrötungen,Einblutungen in die Haut, Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, erhöhtes Infektions-Risiko aufgrund einer reduzierten Anzahl von weißen Blutkörperchen, verstärkte Blutungen aufgrund reduzierter roter Blutkörperchen, Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Fieber, Müdigkeit und Unfruchtbarkeit können Hinweise nicht nur auf gefährliche EHEC – Bakterien in Deutschland, sondern auch Hinweise auf die Entstehung oder das Vorliegen einer Strahlenkrankheit in der Folge radioaktiver Mehrbelastung, radioaktiver Verstrahlung oder radioaktiver Kontamination sein. Bei der Nahrungsaufnahme radioaktiv verstrahlter Nahrung aus Japan, sofern diese in Deutschland noch in die Handelsketten gelangen sollte, wären auch Störungen in der Funktion der Schilddrüse möglich und denkbar. Möglich sind auch zeitlich befristeter oder dauerhafter Haarausfall und Haut-Geschwüre.

Die Therapie einer Strahlenkrankheit sieht als ein vorrangiges Ziel normalerweise vor, die Einwirkzeit der Strahlung auf den menschlichen und tierischen Körper zu verkürzen. Ein Teil der Massnahmen ist die Dekontamination mit erfolgter radioaktiver Kontamination, das meint die Entfernung etwa radioaktiv verunreinigter Kleidung, Wasser und Nahrungsmittel. Umstritten bewertet wird zur Zeit die Gabe von Iod -Tabletten, die eine Sättigung und Besetzung der Schilddrüse mit radioaktiv belastetem Iod 131 verhindern sollen.

Um den hämatologischen Schäden, das meint Schäden in der Blut-Bildung weißer und roter Blutköperchen wirkungsvoll zu begegnen sind Bluttransfusionen oder die Transplantation von Stammzellen denkbar. Als Teil der Therapie können auch Vitamin-Präparate eingesetzt werden mit dem Ziel die Regeneration des Blutes zu beschleunigen. Mögliche Flüssigkeits- und Elektrolytverluste, etwa in der Folge schwerer Durchfälle, sollten dringend ausgeglichen werden. Schwere Wasser- und Elektrolyt-Verluste können innerhalb kürzester Zeit zum Tod führen. Wichtig ist zudem die Pflege der Haut, die nach einer radioaktiven Bestrahlung besonders infektionsanfällig ist. Aufgrund der erhöhten Infektions-Anfälligkeit ist eine begleitende Therapie mit Antibiotika möglich. In der Akutphase nach einer Bestrahlung ist das Auftreten einer Enteritis möglich, das meint einer Entzündung im Darmbereich, die an deren Folgen, Brechreiz, kolikartigen Schmerzen und Durchfall erkannt und diagnostiziert werden kann. In der Regel bilden sich die akuten Folgen wie starker Durchfall nach Beendigung der Strahlen-Kontamination rasch zurück. Dennoch sollten nach radioaktiven Belastungen Magen und Darm auf möglich Spätfolgen überwacht und untersucht werden.

Menschen, die eines oder mehrere Symptome des Vorliegens einer möglichen Strahlenkranheit bemerken, sollten möglichst sofort oder zumindest möglichst bald die Hilfe eines Arztes oder eines Krankenhauses suchen und in Anspruch nehmen, soweit dies infrastrukturell in Krisen-Regionen möglich ist.

Internet-Sicherheit: Bundesregierung entscheidet sich für Löschen statt Sperren

Internet-Sicherheit: Bundesregierung entscheidet sich für Löschen statt Sperren

Bürger-Prosteste mit Wirkung – Rund 134.000 Menschen unterzeichneten Petition gegen Internet-Sperren und forderten die Löschung von illegalen Inhalten im Internet – Zugangserschwerungsgesetz wird durch neue gesetzliche Regelung abgelöst

Von Andreas Klamm – Sabaot

Berlin. 12. Mai 2011. Kinder-Pornografische Inhalte sollten nicht im Internet verfügbar sein – dauerhaft und wirksam. Hier dürften sich die politischen Vertreter der deutschen Bundesregierung und engagierte Menschen in Deutschland für ein freies Internet einig sein. Mehrere Monate wurde über den Weg für mehr Sicherheit im Internet in Deutschland intensiv debattiert. Rund 134.000 Menschen sprachen sich in einer öffentlichen Petition gegen die geplanten Internet-Sperren aus, die nur einen sogenannten Scheuklappen-Effekt dargestellt hätten und forderten „Löschen statt Sperren.“ Am 22. April 2009 reichte Franziska Heine aus Schwerin die Petition mit dem Titel „Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“ beim Deutschen Bundestag ein. In der Petition forderte die Mediengestalterin mit weiteren 134.000 Unterstützern von der ehemaligen Bundesfamilienministerin Dr. med. Ursula von der Leyen (CDU) auf eine geplante Regelung zur Sperrung von Inhalten im Internet in Deutschland zu verzichten und statt dessen die illegalen kinderpornografischen Inhalte aus dem Internet zu löschen. Das Engagement von Franziska Heine, die in Berlin für ein Telekommunikations-Unternehmen tätig ist, wurde mehrfach als ein Musterbeispiel für demokratisches Handeln mit den Mitteln des Internets bewertet.

In Deutschland wurde die mögliche Vorgehensweise gegen solche Inhalte im Internet mit dem Zugangserschwerungsgesetz geregelt. Das Bundeskabinett hat deshalb einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschlossen. Die Bundesregierung setzt sich jetzt für das Löschen von Internet-Seiten mit Kinder-Pornografischen Inhalten ein. Die Seiten werden jetzt nicht nur gesperrt, sondern gelöscht.

Bereits seit mehr als einem Jahr werden kinderpornografische Seiten nicht gesperrt, sondern ausschließlich gelöscht. Bundeskriminalamt und die Polizeibehörden der Länder arbeiteten dabei mit ausländischen Behörden und Selbstregulierungskräften der Internetwirtschaft zusammen. Die Bundesregierung blickt jetzt auf eine positive Bilanz. Man habe viel erreicht. In der ganz überwiegenden Zahl der Fälle konnten die Inhalte in kurzer Zeit vollständig aus dem Netz entfernt werden.

Der Einsatz von Internetsperren sei deshalb nicht erforderlich.

Rechtsgrundlage für das Sperren kinderpornografischer Seiten ist das so genannte Zugangserschwerungsgesetz. Es war Anfang 2010 in Kraft getreten. Der am Mittwoch beschlossene Gesetzentwurf soll dieses Gesetz aufheben.

Internetsperren waren umstritten

Die Fachleute waren sich uneins, so meldet jetzt die Bundesregierung, auch in Internet-Foren war viel darüber diskutiert worden: Reicht es aus, wenn der Staat das Löschen kinderpornografischer Seiten verlangen kann? Oder muss es zusätzlich die Möglichkeit zu Sperren geben, also zum Blockieren des Zugriffs auf solche Seiten?

Vor dem Hintergrund dieser Diskussionen wurde im Koalitionsvertrag 2009 vereinbart, kinderpornografische Angebote schnellstmöglich zu löschen statt diese zu sperren. Nach einem Jahr sollte der Erfolg dieses Vorgehens überprüft werden. Positive Ergebnisse liegen nun vor. Der am Mittwoch beschlossene Gesetzentwurf stellt sicher, dass Seiten mit Kinder-pornografischen Inhalten in Zukunft gelöscht und nicht gesperrt werden.

Für ihr Wirken für Demokratie, Freiheit, Pressefreiheit , gegen Zensur und für Sicherheit im Internet wurde die in Berlin lebendende Franziska Heine beim Bundespräsidenten für ihr vorbildliches Wirken und Engagement für die Verleihung des Bundesverdienst-Kreuzes vorgeschlagen.

Abzocke an Tankstellen muss ein Ende haben

Abzocke an Tankstellen muss ein Ende haben

Viele Autofahrer fühlen sich als „Melk-Kühe“ der Nation in Deutschland missbraucht

Berlin. 25. Mai 2011. (and) Viele Autofahrer fühlen sich gegenüber Tankstellen und Mineralöl-Konzernen als „Melk-Kühe“ der Nation in Deutschland missbraucht. Jahr für Jahr beklagen sich Autofahrer und Automobil-Clubs mit gutem Grund über Abzocke und Preisanstiege der Benzin-Preise auf ein kaum noch erträgliches Mass, meist kurz vor dem Beginn der Oster-Ferien oder der bevorstehenden Sommer-Ferien. Die Politik will jetzt eingreifen und sich für eine „Entflechtung“ der großen Ölkonzerne einsetzen. Für ein wirksames Handeln der Politik fehlen in Deutschland zur Zeit noch die gesetzlichen Regelungen.

Die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke erklärte: „Gegen die Preistreiberei an den Tankstellen hilft nur die Entflechtung der großen Ölkonzerne. Wirtschaftsminister Rösler muss endlich umsetzen, was sein Vorgänger Brüderle vor Langem vollmundig ankündigte“.

Am Donnerstag wird die Untersuchung zur Preis-Entwicklung an Tankstellen des Bundeskartellamts vorgestellt. „Obwohl das Bundeskartellamt zu dem Schluss kommt, dass die Preise an den Zapfsäulen regelmäßig höher waren, als es nötig wäre, kann es nicht einschreiten. Weil die entsprechenden Gesetze fehlen, sind der Behörde die Hände gebunden, um im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher einzuschreiten. Die Marktbeherrschung durch die fünf Oligopole zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher muss ein Ende haben. Entflechtung ist das Gebot der Stunde.“, ergänzte Caren Lay.

Verbraucherministerin Aigners Werbung für Freie Tankstellen zeige, dass die Politikerin das Problem nicht verstehe. Denn auch die Freien Tankstellen seien der Marktverzerrung durch die Konzerne ausgesetzt und hätten kaum Spielraum für eigene Preisgestaltung. Eine staatlicher Eingriff sei aus diesem Grund unabdingbar.

Afghanistan: Bundeswehr-Soldat bei Attentat getötet

Afghanistan: Bundeswehr-Soldat bei Attentat getötet

FDP veruteilt „feigen Anschlag“ in Afghanistan

Kabul / Berlin. 25. Mai 2011 (and). Bei einem neuen Attentat wurde erneut ein Soldat der Bundeswehr in Afghanistan getötet und weitere Soldaten verwundet. Die genaue Anzahl der weiteren verwundeten Soldaten ist derzeit noch nicht bekannt. Die verwundeten Soldaten werden medizinisch derzeit versorgt.

Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle und die Beisitzerin des FDP-Präsdiums, Elke Hoff erklärten zum Tod eines Bundeswehr-Soldaten: „Die FDP trauert um den Tod eines deutschen Soldaten in Afghanistan und verurteilt den feigen Anschlag zutiefst. Mit unseren Gedanken sind wir bei den Hinterbliebenen und Kameraden des gefallenen Soldaten. Auch gilt unsere Anteilnahme den Verwundeten, die gerade medizinisch versorgt werden und hoffentlich schnell wieder genesen. Die FDP entbietet den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz in Afghanistan ihren großen Respekt.“

US-Präsident Obama trifft früher in London ein als erwartet

US-Präsident Obama trifft früher in London ein als erwartet

Drohende Aschewolke führt zur Änderung des Reise-Plans der amerikanischen Präsidentenfamilie

London. 24. Mai 2011. (and). Der amerikanische US-Präsident Barack H. Obama ist gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle früher in London in Groß Britannien eingetroffen als erwartet. Der amerikanische Präsident änderte kurzzeitig wegen einer neuen drohenden Aschewolke aus Island seine ursprünglichen Reise-Pläne.

Das amerikanische Präsidenten-Ehepaar reiste daher früher von Irland in die britische Hauptstadt London. Präsident Obama hob die besondere Beziehung zwischen Groß Britannien und den Vereinigten Staaten von Amerika hervor.

Auf dem Programm des Staatssbesuches von Präsident Obama steht auch ein Besuch bei der englischen Königen Elizabeth II..

Zudem sei vermutlich auch geplant, über eine Sicherheits-Allianz zwischen Groß Britannien und den Vereinigten Staaten von Amerika zu diskutieren. Die britisch-amerikanische Freundschaft sei eine ganz besondere Freundschaft. Zu der möglichen Bildung einer amerikanisch-britischen Sicherheits-Allianz ist Deutschland nicht eingeladen.

Heuchelei beim Fachkräftemangel

Heuchelei beim Fachkräftemangel

Mehrere Millionen Menschen ohne Erwerbs-Einkommen – Mehrere Tausend Flüchtlinge in Flüchtlingslagern hoffen auf eine Chance in Deutschland – Wissenschaftlicher Beleg für Fachkräftemangel fehlt

Berlin. 24. Mai 2011. (and). Das viel zitierte und medial präsentierte Thema über einen bestehenden Fachkräftemangel in Deutschland wird unterschiedlichst und kontrovers diskutiert. In Deutschland befinden sich mehr als 10 Millionen Menschen auf der Suche nach einem Erwerbs-Arbeitsplatz und ein monatliches Erwerbs-Einkommen. Zudem hoffen mehrere Tausend Flüchtlinge und Menschen, die in deutschen Flüchtlingslager leben, doch viel zu selten eine Arbeitserlaubnis erhalten, auf eine gerechte Chance in Deutschland. Viele der Flüchtlingen warten seit mehreren Jahren auf eine Chance in Deutschland in den ersten Arbeitsmarkt integriert zu werden. Die erworbenen und guten Qualifikationen von Menschen aus Deutschland und von Flüchtlingen aus aller Welt, die zum Teil ebenso gute Qualifikationen erwerben konnten, werden oft von Unternehmen und Behörden in Deutschland nicht anerkannt.

Angesicht dieser widersprüchlichen Situation in Deutschland, wonach mehr als 10 Millionen Menschen Erwerbs-Arbeitsplätze suchen und der politischen und medialen Darstellung über einen Fachkräftemangel wundert es wahrlich nicht mehr, dass auch Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Partei Die Linke von einer Heuchelei spricht. Die Politikerin beklagte zudem, dass ein wissenschaftlicher Beleg für einen Fachkräftemangel in Deutschland fehlt.

„Solange Millionen Menschen in Deutschland der Zugang zum Arbeitsmarkt faktisch verwehrt wird, sind die Klagen von FDP und Unternehmerverbänden über einen angeblichen Fachkräftemangel pure Heuchelei“, erklärte Sabine Zimmermann anlässlich eines Treffens am 24. Mai 2011 von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) mit führenden Wirtschaftsvertretern zur Fachkräftesicherung.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärte weiter: „Die FDP fordert ein Punktsystem für die Einwanderung, ignoriert aber, dass in Deutschland bereits Hundertausende Migranten leben, deren im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse nicht oder nur zum Teil anerkannt werden. Die Neureglungen, die von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurden, greifen hier zu kurz. Die gut ausgebildete Krankenschwester aus Polen wird nach wie vor lieber als billige Putzkraft eingesetzt.

Zuwanderung von der ‚ökonomischen Verwertbarkeit‘ einer Person abhängig zu machen und Migranten damit auf den Aspekt ihrer ‚Nützlichkeit‘ für die deutsche Wirtschaft zu reduzieren, lehnt DIE LINKE entschieden ab – ganz gleich ob dies durch Quoten, Kontingente oder Punktesysteme geschieht.“

Grundsätzlich fehlt für den immer wieder beklagten Fachkräftemangel jeder wissenschaftliche Beleg. Erwiesen ist dagegen, dass Unternehmen und Politik die Weiterbildung sträflich vernachlässigen, insbesondere die von Geringqualifizierten und Älteren. Im derzeitigen Boom wollen die Unternehmen schnell an billige Arbeitskräfte herankommen.“

Erheblicher Investitionsbedarf bei Kunsthalle

Erheblicher Investitionsbedarf bei Kunsthalle

Machbarkeitsstudie vorgestellt

Mannheim. 24. Mai 2011. (red). Die Stadt Mannheim hat am Dienstag, 24. Mai 2011 eine Studie für die bauliche Sanierung oder den Neubau des sogenannten Mitzlaff-Baus der renommierten Kunsthalle Mannheim vorgestellt. In der Machbarkeitsstudie wurde die Gebäudesubstanz baulich und technisch untersucht sowie ein Kostenrahmen ermittelt. Dabei wurden ein Neubau, eine Generalsanierung mit Erweiterung und eine schrittweise bloße Sanierung miteinander verglichen. Nach Auffassung des beauftragten Ingenieurbüros Assmann ist ein Neubau die beste Lösung.

„Alle Varianten sprengen den Rahmen dessen, was die Stadt Mannheim aktuell leisten kann. Wir kommen nur mit Hilfe Dritter zu einer Lösung. Dabei scheint es mir am sinnvollsten das Projekt zu verfolgen, das in der Gesamtbetrachtung die wirtschaftlichste und nachhaltigste Lösung ist und geeignet ist, Begeisterung auszulösen“, betont Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Mit einem Neubau könnte die Kunsthalle Mannheim ein nachhaltiges Signal von deutschlandweiter Relevanz setzen“, sieht Kulturbürgermeister Michael Grötsch große Potenziale für die gesamte Stadt, wenn es gelänge ein solches Projekt zu realisieren. „Die Stadt Mannheim steckt höchste konzeptionelle und organisatorische Sorgfalt in die Vorbereitung und Begleitung dieses Projektes,“ sagt Baubürgermeister Lothar Quast mit Blick auf die Qualität der Machbarkeitsstudie. „Die wunderbare Moderne-Sammlung Mannheims braucht angemessene Räume, die ihrer Bedeutung und ihrem extrem angewachsenen Wert entsprechen. Das ist der Kerngedanke des Projekts Neugestaltung der Kunsthalle,“ so Kunsthallendirektorin Dr. Ulrike Lorenz.

Auf dem Weg zur Entscheidung – Der Prozess

Dringender Handlungsbedarf ergibt sich aus erheblichen Defiziten der aktuellen baulichen Situation des Mitzlaff-Baus, des darunter gelegenen Tiefbunkers und des angrenzenden Athene-Trakts. Bereits im November 2010 wurde das museologische Konzept für die Kunsthalle durch den renommierten Museumsplaner Dieter Bogner erarbeitet. Im Auftrag der Kunsthalle Mannheim und mit Unterstützung des Baukompetenzzentrums wurde danach eine Machbarkeitsstudie erstellt, die mehrere Varianten untersucht hat: zunächst als Minimallösung eine sogenannte modulare Sanierung, dann eine „Generalsanierung Plus“ (Variante 2) sowie einen kompletten Neubau (Variante1). Die jetzt vorliegende Machbarkeitsstudie hat den Mitzlaff-Bau von 1983 und den Tiefbunker baulich und technisch untersucht und daraus einen Kostenrahmen für weitere Maßnahmen ermittelt. Sie dient als Voraussetzung für eine verantwortungsbewusste und weitsichtige politische Entscheidung des Gemeinderates.

In einem nächsten Schritt soll das Finanzierungskonzept mit dem Land Baden-Württemberg, dem Bund und vor allem auch mit potenziellen Mäzenen und Förderern abgestimmt werden. Im Anschluss folgt ab 2012 ein internationaler Architektenwettbewerb, der sich mit der spannenden Aufgabe der Neugestaltung beschäftigen wird.

Die Varianten mit ergänzender Betrachtung

Bei der Generalsanierung „Plus“ – Variante 2 – wird der bestehende Baukörper bis auf den Rohbau zurückgebaut und umfassend saniert. Das „Plus“ steht dabei für eine zusätzliche strukturellen Eingriff in die Gebäudesubstanz. Diese Maßnahme ist aus funktionalen Gründen wie zum Beispiel der behindertengerechten Erschließung unumgänglich. Die Investitionskosten betragen 50,1 Millionen Euro bei einer Bruttogrundfläche 11.113 Quadratmeter die realisierbare Programmfläche beträgt 7.843 Quadratmeter.

Die modulare Minimal-Sanierung ist eine reine Gebäudesanierung mit kleinen funktionalen Verbesserungen, allerdings inklusive einer kostenintensiven Erneuerung der Technischen Gebäudeausrüstung. Das würde die Probleme des Sanierungsstaus lösen, ändert aber nicht die bestehende Gebäudestruktur. Die Bruttogrundfläche bleibt mit 10.657 Quadratmeter gleich. Dies entspricht einer Programmfläche von nur 7.410 Quadratmetern. Es wären 37,3 Millionen Euro zu investieren.

Diese beiden Vorschläge lösen nicht die Gesamtheit der Probleme, sondern arbeiten mit Kompromissen. Ein optimiertes Raumprogramm für einen funktionalen, zeitgemäßen Museumsbetrieb ist innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur nicht unterzubringen. Die Machbarkeitsstudie stellt fest, dass sowohl für die Variante Generalsanierung Plus als auch für eine modulweise Minimalsanierung die realisierbare Fläche rund 2.042 Quadratmeter bzw. sogar 2.475 Quadratmeter hinter dem optimalen Flächenbedarf von 9.885 Quadratmeter zurück bleiben würde.

Die Variante 1 – Neubau – verspricht die Erfüllung des Raumprogramms. Funktionalen Anforderungen nach einer optimalen Infrastruktur, energetischen Nachhaltigkeit und einem Zentraldepot entspricht Variante 1. Außerdem wird bei einem Neubau der Tiefenbunker des Mitzlaff-Baus, ursächlich für Feuchtigkeitsschäden, entfernt. Bei einer größeren und ausreichenden Bruttogrundfläche von 14.456 Quadratmeter belaufen sich die Investitionskosten auf 67,8 Millionen Euro. Es stehen 10.014 Quadratmeter Programmfläche zur Verfügung. Das Raumprogramm ist erfüllt.

Bei den Varianten 2 und 3 kommen höhere Unterhaltskosten und eine eventuelle Anmietung von Ergänzungsflächen noch hinzu.

Über die Kunsthalle Mannheim

Die Kunsthalle Mannheim ist ein kultureller Leuchtturm in Südwest-Deutschland und darüber hinaus. Gegründet 1909 als erstes Museum in Mannheim und zugleich als eine der ersten Bürgersammlungen der Moderne in Deutschland ist sie – wie Mannheim selbst – geprägt von Kreativität, Industrie und der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mit ihrer hochkarätigen Sammlung der Moderne und Gegenwart und einem attraktiven Ausstellungsprogramm bietet sie ein phantastisches Potenzial. Der Schätzwert der Sammlung beträgt über 250 Millionen Euro. Für eine Präsentation, die der Bedeutung der Kunstwerke entspricht, braucht es einen entsprechenden Auftrittsort.

BU Pressekonferenz: Peter Liebe (Leitung Medienteam), Dr. Ulrike Lorenz (Direktorin Kunsthalle Mannheim), Kulturbürgermeister Michael Grötsch, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Baubürgermeister Lothar Quast und Dipl.-Ing. Frank H. Kaldewei (Büro Assmann Beraten+Planen)

Friedensgutachten: Miserables Zeugnis für die Bundesregierung

Friedensgutachten: Miserables Zeugnis für die Bundesregierung

Hinterfragung der Rolle der Bundeswehr als Interventions-Armee

Berlin. 24. Mai 2011. Nach Ansicht des Die Linke Politikers, Paul Schäfer, attestiert ein Friedensgutacht der fünf führenden deutschen Friedensforschungs-Institute für die Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis. „Die fünf führenden deutschen Friedensforschungsinstitute haben der Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung ein miserables Zeugnis ausgestellt“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, das Friedensgutachten 2011.

Schäfer erklärte weiter: „Während Verteidigungsminister de Maizière seine Bundeswehrreform als zukunftsweisende Weichenstellung feiert und Außenminister Westerwelle allen Fakten zum Trotz Erfolge in Afghanistan erkennen will, legt das Friedensgutachten den Finger auf die Wunde und erinnert an Defizite und Fehlleistungen in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Daran, dass die Bundesregierung auf der Umrüstung der Bundeswehr zur Interventionsarmee beharrt, sich vor einer Auswertung bisheriger Auslandseinsätze drückt, die zivilen Entwicklungsanstrengungen in Afghanistan militärischer Logik unterwirft, die Anrainerstaaten bei der Gestaltung des afghanischen Friedensprozesses ausblendet und beständig Chancen zur nuklearen wie konventionellen Abrüstung verpasst.

Wenn das Friedensgutachten ein Schulzeugnis wäre, würde es dringend Zeit für intensiven Nachhilfeunterricht. Daher ist diese Mahnung zu einer friedensorientierten Außen- und Sicherheitspolitik wichtig, notwendig und konstruktiv. Die Fraktion DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, die im Friedensgutachten aufgeworfenen Fragen zu beantworten und ihre Politik gemäß den dort gegebenen Empfehlungen zu ändern.“