Grüne Jugend spricht sich gegen Tanzverbot aus

Grüne Jugend spricht sich gegen Tanzverbot aus

Mainz. 24. März 2016. (oterapro). Anlässlich des Tanzverbotes am Karfreitag bekräftigt die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz ihre ablehnende Haltung zum bestehenden Tanzverbot.

„Die Religionsfreiheit ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges Gut und
sie sollte unbedingt Bestand behalten. Doch eine Gesellschaft muss Verbote immerzu begründen, auch wenn es um kleinere Dinge, wie das Tanzverbot, geht.  „Aufgabe des Staates ist es nicht, Bürger*innen religiöse Bräuche aufzuzwingen. In unserer emanzipatorischen Gesellschaft, in der auch andere Religionen neben dem Christentum bestehen, ist die herausragende Stellung nicht mehr zu rechtfertigen.  Der Staat darf Menschen nicht vorschreiben, wann sie Spaß haben dürfen. Das Tanzverbot am Karfreitag gehört abgeschafft.“ sagt Jennifer Werthwein, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland Pfalz.

Rainer Wendt: „Schlagkräftige Organisation gegen Terror formen“

Rainer Wendt: „Schlagkräftige Organisation gegen Terror formen“

 

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, zu den Anschlägen von Brüssel: „Europa ist sicherheitspolitisch ein Hühnerhaufen“

Berlin. 23. März 2016. oterapro.  Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), sagte heute beim Fernsehsender  n-tv zur Gefährdungslage in Deutschland nach den Anschlägen von Brüssel in Belgien: „Versuche hat es in der Vergangenheit gegeben, die sind durch die deutschen Sicherheitsbehörden in Zusammenarbeit auch mit ausländischen Nachrichtendiensten erfolgreich abgewehrt worden. Aber man muss natürlich immer damit rechnen, dass auch in Deutschland solche Terrorakte passieren. Deshalb gibt es auch eine hohe Wachsamkeit bei den Sicherheitsbehörden. Thomas de Maiziere hat ausdrücklich recht: Wir müssen eine europäische Antwort auf diese Bedrohung finden, denn es gibt keinen belgischen oder französischen Terrorismus, sondern es gibt Terrorismus mitten in Europa. Deshalb muss es auch eine europäische Antwort geben. Eine dieser Antworten ist sicherlich die zentrale Informationssteuerung auf europäischer Ebene.“
Zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in Europa

Der Bundesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft ergänzte: „Im Moment ist Europa sicherheitspolitisch eher noch ein Hühnerhaufen mit unterschiedlicher Lautstärke, in denen dort gegackert wird. Daraus muss man eine schlagkräftige Organisation formen. Die Fähigkeiten muss man zusammenbringen und die Nationalstaaten müssen auf politischer Ebene entscheiden und ihre Sicherheitsbehörden verpflichten, diese Informationen auch zentral zusammenzuführen. Auf der anderen Seite gehört dazu auch ein europäischer Grenzschutz mit wirksamen Einreise- und Ausreisekontrollen. Wir dürfen nicht länger so tun, als wäre die Welt ein Ort des Friedens und der Freiheit, wo alles ungehindert immer nur alle Grenzen überschreiten kann. Dazu gehört eben auch eine wirksame Kontrolle. Sonst werden wir Terrorabwehr nicht in den Griff bekommen.“

 

Condolences to King Philippe of Belgium following terrorist attacks that claimed many civilian lives

Condolences to King Philippe of Belgium following terrorist attacks that claimed many civilian lives

Moscow (Russia) / Brussels (Belgium). March 23, 2016. (oterapro).  Vladimir Putin expressed his condolences to King Philippe of Belgium in connection with numerous casualties among the civilian population following terrorist attacks in Brussels.

The President condemned this act of barbarity, which cannot be explained and proves once again that terrorism knows no boundaries and is indeed a global threat. “The fight against this evil calls for the most active international cooperation,” Mr Putin said.

The President expressed hope that the perpetrators and their accomplices will be duly punished. The Russian leader passed on words of sympathy and support to the victims’ families and friends and wishes for a speed recovery to all those injured.

Präses Rekowski ruft nach den Anschlägen von Brüssel zum Gebet auf

Präses Rekowski ruft nach den Anschlägen von Brüssel zum Gebet auf
„Gewalt bringt uns nicht dazu, von unserer grundsätzlichen Haltung abzuweichen“

Brüssel (Belgien) / Düsseldorf (Deutschland). oterapro. 22. März 2016. Präses Manfred Rekowski hat mit Erschütterung und Trauer auf die Nachricht von den Anschlägen in Brüssel reagiert und zu Gebeten aufgerufen. Terror wolle verunsichern. Eine Gesellschaft dürfe sich durch Angst jedoch nicht lähmen lassen und Hass mit Hass beantworten. Wörtlich äußert sich der rheinische Präses:

„Die Nachricht von den Anschlägen in Brüssel erschüttert uns zutiefst. Noch sind die genauen Hintergründe nicht bekannt, die Motive der Attentäter bislang Vermutung. So rufe ich in dieser Situation zum Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen auf. Es ist das Ziel jeglichen Terrors, Angst und Schrecken zu verbreiten und eine Gesellschaft zu verunsichern. Aber Angst darf uns nicht lähmen. Ich erinnere uns an die biblische Botschaft und an unsere Hoffnung, dass allem Augenschein zum Trotz wahr wird, was der Prophet Jesaja so ausgedrückt hat: ,Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die
in Angst sind.’

Zugleich verweise ich auf die Erklärung ,Gerade jetzt gemeinsam!’, die die
Landessynode im Januar 2015 nach den Terroranschlägen auf die Redaktion Charlie Hebdo in Paris abgegeben hat: ,Terroristische Gewalt bringt uns nicht dazu, von unserer grundsätzlichen Haltung abzuweichen. ,Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem’ (Röm 12,21). Diese Aufforderung verpflichtet uns. Wir werden Hass nicht mit Hass beantworten und für gewaltfreie Konfliktlösungen eintreten.’

Weiter hat die Landessynode sich zur Offenheit unserer Gesellschaft bekannt, die auf der Anerkennung von Vielfalt und Differenz gründet: ,Darin sehen wir keine Bedrohung,sondern eine Bereicherung unseres Zusammenlebens. Diese Vielfalt muss gestaltet werden. Dafür tragen alle politischen, gesellschaftlichen und religiösen Gruppen Verantwortung.’“

Der Präsident der Vereinigten Evangelischen Kirche in Belgien, Steven Fuite, hat Präses Manfred Rekowski und der rheinischen Kirche für die Anteilnahme gedankt: „Wir sind dankbar für die Gebete und die Solidarität, die Sie in dieser für uns schwierigen und unklaren Situation zeigen.“

Ein Gebet für die Opfer der Anschläge und ihre Angehörigen hat die rheinische Kirche auf ihrer Internetseite veröffentlicht:
http://www.ekir.de/www/service/bruessel-19927.php

Terror-Angriffe in Europa: 34 Tote und mehr als 130 Menschen verletzt

Terror-Angriffe in Europa: 34 Tote und mehr als 130 Menschen verletzt

Brüssel. 22. März 2016. (oterapro). Am Dienstagmorgen wurden bei drei Bombenangschlägen am Flughafen in Brüssel in Belgien und in einer U-Bahn, soweit bislang bekannt, 34 Menschen getötet und mehr als 130 Menschen verletzt.

Der Fernseh-Sender Sky News berichtet von mehr als 134 Menschen, die in der Folge der Bombenanschläge zum Teil schwer verletzt wurden.

Die Behörden vermuten, dass es sich um Terror-Anschläge handeln könnte. Augenzeugen hörten und filmten die ersten Terror-Explosionen gegen 8 Uhr am Morgen am Flughafen. Zeugen berichten von zwei Explosionen am Flughafen. Kurze Zeit später habe eine weitere Explosion in einer U-Bahnstation stattgefunden.

Wer hinter den Terror-Anschlägen stecken könnte ist noch nicht bekannt. Bislang bekannte sich noch keine Terror-Organisation zu den Terror-Anschlägen in Belgien.  Andreas Klamm

 

Linke lädt zum „WarmUp zum Wählen“ ein

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Info-Grafik: Partei Die Linke

Sonntag: Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt.

Ludwigshafen am Rhein. (oterapro). 12. März 2016. In den letzten beiden Tagen vor der Landtagswahl geben Mitglieder und UnterstützerInnen der LINKEN in Rheinland-Pfalz noch einmal alles – auf der Straße, in Kneipen, an Infoständen, um die Gunst und Stimmen von Wählern zu ereichen, teilte die Partei Die Linke mit. Höhepunkt ist der gemeinsame Wahlkampfabschluss in Ludwigshafen gemeinsam mit den LINKEN aus Baden-Württemberg am Vorabend der Wahl. Unter dem Motto „WarmUp zum Wählen“ werben am Samstag, 12. März, ab 16 Uhr die hessische Fraktionsvorsitzende Janine Wissler, die Spitzenkandidaten aus Baden-Württemberg, Bernd Riexinger und Gökay Akbulut, sowie Jochen Bülow und Dr. Kathrin Meß um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler im Südwesten der Republik. Im Anschluss heizen die Bands „The toten Crackhuren im Kofferraum“ (The T.C.H.I.K., Elektro-Schlagerpunk aus Berlin) und antario (emotionaler Punkrock aus Mainz/Wiesbaden) dem Publikum ordentlich ein.

Jochen Bülow, Spitzenkandidat der LINKEN in Rheinland-Pfalz: „Wir kämpfen buchstäblich bis zur letzten Minute um jede Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit und ein klares Zeichen gegen rechts in Rheinland-Pfalz. Am Samstag vor der Wahl wollen wir speziell die jüngeren Wählerinnen und Wähler ansprechen, deswegen wird es nicht nur Reden, sondern auch viel Musik geben. Wir lassen es zum Abschluss nochmal richtig krachen. Sozial muss drin sein! Auch im Landtag von Rheinland-Pfalz.“

Bernd Riexinger, Parteivorsitzender und Spitzenkandidat in Baden-Württemberg: „Wir meinen: Baden-Württemberg kann mehr – mehr soziale Gerechtigkeit. Wir geben auch denen eine Stimme, die von den anderen Parteien oft vergessen werden. Wir sprechen die Probleme an, die andere verschweigen. Wir machen Druck. Wir zeigen, dass es besser geht. Gemeinsam sind wir stark. Deshalb ist der Einzug der LINKEN in die Parlamente im Südwesten der Republik mehr als überfällig.“

Die Daten zum Event:

„WarmUp zum Wählen“

Samstag, 12. März 2016, 16:00 – 20:30 Uhr

Ort: Ludwigshafen, Berliner Platz

Mit: Janine Wissler (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. im Hessischen Landtag), Jochen Bülow und Dr. Kathrin Meß (Spitzenkandidat und Spitzenkandidatin DIE LINKE. Rheinland-Pfalz), Bernd Riexinger, Gökay Akbulut (Spitzenkandidat und Spitzenkandidatin DIE LINKE. Baden-Württemberg)

Musik: „The toten Crackhuren im Kofferraum“ (The T.C.H.I.K., Elektro-Schlagerpunk aus Berlin) und antario (emotionaler Punkrock aus Mainz/Wiesbaden)

Ursula Thümler aus Niedersachsen zur Vorsitzenden des NDR Rundfunkrats gewählt

Ursula Thümler aus Niedersachsen zur Vorsitzenden des NDR Rundfunkrats gewählt

 

Hannover. (oterapro). 12. März 2016. Ursula Thümler aus Niedersachsen wird neue Vorsitzende des NDR Rundfunkrats, teilte der deutsche Rundfunk-Sender NDR mit. Das Gremium wählte sie am Freitag, 11. März, in Hamburg zur Nachfolgerin von Dagmar Pohl-Laukamp. Der Vorsitz wechselt gemäß NDR-Staatsvertrag alle 15 Monate in der Reihenfolge Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, in diesem Fall zum 27. März 2016.

Ursula Thümler engagiert sich ehrenamtlich in vielen Bereichen, darunter im Landesfrauenrat Niedersachsen, dessen Vorsitzende sie von 2002 bis 2008 war, und im Landespräventionsrat Niedersachsen. Dem NDR Rundfunkrat gehört die Bankkauffrau seit 2007 an; entsandt ist sie vom Landesfrauenrat Niedersachsen. Ursula Thümler lebt in Laatzen bei Hannover. Zu stellvertretenden Vorsitzenden des Rundfunkrats gewählt wurden Uwe Grund aus Hamburg (SPD Landesorganisation), Ute Schildt aus Mecklenburg-Vorpommern (SPD Landesverband) und Dagmar Pohl-Laukamp (Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e. V.).

Ursula Thümler anlässlich ihrer Wahl: „Neue Formen der Mediennutzung verstellen vielen Menschen den Blick auf das große Ganze. Die Debatte um die Flüchtlingsfrage legt Brüche und Gräben in der Gesellschaft offen. Vor diesem Hintergrund kommt der integrativen Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besonderes Gewicht zu. Der Rundfunkrat wird die Geschäftsleitung des NDR konstruktiv und kritisch begleiten, damit die Menschen im Norden auch weiterhin qualitativ hochwertige und attraktive Programmangebote erhalten. Meiner Vorgängerin Dagmar Pohl-Laukamp danke ich für ihr großes Engagement.“

Der NDR Rundfunkrat ist ehrenamtlich tätig. Die 58 Mitglieder des Gremiums sind in repräsentativer Weise von bedeutsamen gesellschaftlichen, konfessionellen und politischen Organisationen und Gruppen aus den vier NDR-Staatsvertragsländern entsandt. Der Rundfunkrat überwacht die Einhaltung der Programmanforderungen und berät den Intendanten in programmlichen Angelegenheiten. Zu den gesetzlich festgelegten Aufgaben des Gremiums gehört u. a. auch die Wahl und Abberufung des Intendanten; auch der Verwaltungsrat wird vom Rundfunkrat gewählt. Dem Rundfunkrat obliegt die Genehmigung des jährlichen Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.