Sex-Medien-Skandal: Radio-Moderator verliebte sich in Radio-Moderatorin

„Medien-Union“ dieser Art war nicht von der Landesregierung genehmigt
Sex-Medien-Skandal: Radio-Moderator verliebte sich in Radio-Moderatorin
„Medien-Union“ dieser Art war nicht von der Landesregierung genehmigt
Privater Rundfunk ist keine Heirats-Börse – Journalist gesteht schwere Fehler
Eine Journalistin und ein Journalist hatten unehelichen Sex –
Coca Cola hat vermutlich nur geringe stimulierende Wirkung – „
Sex in the media and in the city“

VON ANDREAS KLAMM
Ludwigshafen am Rhein. Neuer und alter Sex-Medien-Skandal in der Chemiestadt Ludwigshafen am Rhein. Lange bevor die erste Folge von „Sex in the City“ im privaten Fernsehen ausgestrahlt wurde, kam es Ende der 80er Jahre zu einer Ausstrahlung der besonderen Art, die wohl als „Sex in the media and in the city“ im privaten Fernsehen verfilmt werden könnte.
Ausgerechnet beim nichtkommerziellen, privaten Rundfunk im Radio-Studio in Ludwigshafen begann die kuriose Geschichte.
Ursprünglich planten wir nur eine Zusammenarbeit im Radio als Moderatoren und Redakteure. Dass daraus mehr werden würde, konnte ich nicht wissen. Vielleicht habe ich den Begriff privaten Rundfunk damals einfach viel zu wörtlich genommen. Möglicherweise haben Sabine* und ich den Begriff „interaktiv“ bereits 1988 schon gelebt…
Es ist richtig, dass ich mit der Moderatorin Sabine* (Name aus Sicherheitsgründen durch den Autor geändert) in recht vielen Radio-Sendungen im Offenen Kanal Ludwigshafen am Rhein im Rahmen von Doppel-Moderationen bereits Ende der 80er Jahre zusammenarbeitete und wir gemeinsam für unsere männlichen und weiblichen Hörer moderierten.
Heute bin ich nur froh, dass solche Ereignisse beim öffentlich-rechtlichen und privaten , kommerziellen Rundfunk einfach ganz und gar ausgeschlossen sind, weil irgendwo immer ein Sendeleiter oder Chefredakteur zuschauen könnte.
Wir schrieben Nachrichten-Meldungen und im Rahmen einer Kinder-Nachrichten-Sendung auch Kinder-Nachrichten. Wir interviewten Menschen und führten Interviews. Wir moderierten „live“ während Live-Sendungen und tranken während der Moderationen auch doch viel koffeinhaltige Coke, auch bekannt als Coca Cola.
Ich glaube nicht sicher daran, dass der Genuss von Coca Cola eine stimulierende, sexanregende Wirkung hatte und zu den Geschehnissen führten, die sich später zeigten.
Natürlich weiß jeder Mediziner, Arzt, Rettungssanitäter, Rettungssassistent, Hebamme, Geburtshelfer, Medizin-Techniker, Physiotherapeut, Physiotherapeutin, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- & Krankenpfleger, Biologe, Nahrungsmitteltechniker und Biologie-Lehrer, dass das menschliche Gehirn bei großer Anspannung, auch bei großem Di- und Eu-Stress (negativer und postiver Stress), einen erhöhten Glucose (Zucker)-Bedarf hat.
Wer schon selbst einmal eine Radio-Live-Sendung, Fernseh-Sendung oder Bühnenshow moderierte, kennt aus eigener Erfahrung:
Natürlich gibt es Lampenfieber. Demnach könnte Coca Cola in diesem Einzelfall für eine Befriedigung des erhöhten Glucose-Bedarfs im Gehirn beigetragen haben und infolge dessen könnte damit eine leicht stimulierende Wirkung, vielleicht sogar eine leichte Anregung zum Sex mit einer Frau mit der Folge eines Liebesaktes herleitbar sein.
Doch diese Frage werden eindeutig wohl Wissenschaftler klären müssen.
Nach 21 Jahren, habe ich noch immer Lampenfieber vor jedem Auftritt, obgleich ich ja doch schon etwas Erfahrung sammeln konnte.
Sabine* und ich hatten einige gute Ideen und offenbar auch Hörer auch am anderen Ende des Radios, die während der Radio-Sendungen auch anriefen. Doch die Hörer konnte nichts ahnen, was sich da im Hörfunkstudio alles abspielte.
Die Geschichte ereignete sich Ende der 80er Jahre. Besorgniserregend für mich heute. Es liegen gibt es auch Beweise für diese nicht ganz gewöhnliche Zusammenarbeit. Die AKK Anstalt für Kabelkommunikation in Ludwigshafen am Rhein, die Nachfolge-Institution, Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter (LPR) und deren Nachfolge-Organisation Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) in Ludwigshafen am Rhein zeichneten entweder vollständig oder ganz unsere Radio-Sendungen auf.
Auch ich machte im Rahmen der Dokumentationspflicht von Radio-Sendungen sogenannte „Mitschnitte“ von unseren Radio-Sendungen, die auf der UKW-Frequenz 105,4 Megahertz, im Kabelradio des ehemaligen Kabelpilotprojektes in Ludwigshafen am Rhein und in der Vorderpfalz ausgestrahlt wurden.
Irgendwann geschah allerdings etwas, das so im Landesmediengesetz von Rheinland-Pfalz in der Tat nicht vorgesehen ist. Dort steht nicht geschrieben: Eine Frau und ein Mann, die als Moderatorin und Moderator, wenn auch ehrenamtlich gemeinsam arbeiten, dürfen sich verlieben. Eine „Medien-Union“ dieser Art war zu keinem Zeitpunkt von der Landesregierung in Mainz genehmigt.
Ich verliebte mich in Sabine* und möglicherweise auch Sabine* in mich (ansonsten müsste ich annehmen, dass Sabine* nicht nur eine gute Moderatorin, sondern eine extrem gute Schauspielerin war, was ich nach einigen mir zugespielten Informationen heute so nicht ganz ausschließen kann).
Damals war Sabine* jedoch Studentin und sie war reifer und älter als ich. Sie spielte alle Waffen einer Frau aus. Sie war einfach lieb, knuddelig, intellegent und bildhübsch.
Es geschah, was nicht hätte geschehen dürfen: Irgendwann küssten wir uns, während irgendwelche Lieder für die Hörer liefen, im Hörfunk-Studio des Offenen Kanals in der Prinzregentenstrasse.
Dennoch bin ich mir sicher, dass solange Zungenküsse nicht als sexuelle Handlungen gelten, es nicht zu ernsteren sexuellen Handlungen im Hörfunk-Studio des Offenen Kanals in Ludwigshafen am Rhein kam. Günstig für uns beide: Wir waren beide bereits nach dem Gesetz volljährig und irgendwie ging die Initiative dieser privaten „Medienfusion“ der nicht gewöhnlichen Art, sowohl von Sabine* als auch von mir aus*. Irgendetwas zog uns gemeinsam an.
Doch selbst bei einer öffentlichen Radio-Musik-Show in der Nähe von Friedelsheim in der Pfalz geschahen, Dinge, die ich mir so heute einfach nicht erklären kann. Sabine* und ich tanzten und es geschah abermals, dass wir uns küssten.
Dabei handelte sich nicht nur um Freundschaftsküsse, sondern es kamen auch Zungenküsse unter den Augen von mehreren Hundert Gästen vor. Wer mich gut kennt, weiss, dass ich zurückhaltend und kein Draufgänger bin. Lag es an Sabine*?
Gab es einen Stromausfall ?
Irgendetwas geschah dann, als wir tanzten. Plötzlich standen mehrere Dutzend Menschen mit ihren brennenden Feuerzeugen in der Hand im Kreis um uns herum, was ich offengestanden, erst viel später wahrnahm, denn ich wahr mit Sabine* (Name vom Autor aus Sicherheitsgründen geändert) „beschäftigt“ und hatte versehentlich das Publikum, die Gäste der Radio-Musik-Show, vergessen.
Das hätte so nicht vorkommen dürfen. Ich handelte nicht mit Vorsatz und nicht in der Absicht, ausgerechnet unser Publikum, nur für wenige Minuten zu vergessen.
Liebe Hörer, Zuschauer und liebes Publikum, bitte verzeihen Sie mir, dass ich Sie damals offenbar für einige Minuten vergessen hatte. Sabine* war es irgendwie gelungen, all meine Aufmerksamkeit auf sie als Frau zu konzentrieren.
Später versuchte ich noch in Erfahrung zu bringen, ob es vielleicht einen Stromausfall gab. Dem war nicht so. Dafür gab es auch nicht wirklich einen Anhaltspunkt, weil die Musik, damals noch von Plattenspielern und Kassetten, weiterlief. Für das auffällige Verhalten des Publikums muss es einen Grund gegeben haben.
Waren es etwa Sabine* und ich, die wie zwei verliebte Turteltauben wohl mehr uns im Kopf hatten, als das Publikum, für das wir als ehrenamtliche Moderatoren engagiert waren?
Beinahe wäre aus einer Nachrichten-Sendung für Kinder möglicherweise auch die Nachrichten über ein Kind entstanden.
In der Wohnung von Sabine* kam es zu dem, was mir heute nicht erklärlich ist. Wir küssten, schmusten, streichelten, liebkosten, flüsterten uns irgendwelche „schöne Dinge“ ins Ohr und irgendwie geschah es nach dem die Kleider ausgezogen waren, dass es dann doch zu einer oder mehreren ernsten sexuellen Handlungen im Rahmen eines Liebesaktes und Geschlechtsverkehr kam.
Nachweisbar war ich auch damals arm und bis zu diesen Ereignissen lebte ich im Glauben, dass Frauen sich nur in Millionäre oder angehende Millionäre verlieben. Wie konnte sich Sabine* auf eine Liebesbeziehung mit mir als armen Menschen und Mann einlassen?
Offenbar konnte Geld kein Grund für diese nicht gewöhnliche Beziehung sein.
Es war mein erster Liebesakt, den ich mit einer Frau und ausgerechnet mit einer Journalisten-Kollegin hatte. Ich schrieb damals zudem für die Speyerer Tagespost und Sabine* als Studentin wohl für eine andere Zeitung in der Region (*Anmerkung des Autors: Die Rheinpfalz).
Noch heute frage ich mich, hätten wir in einer Zeitung oder gar in beiden Zeitungen eine Heirats-Anzeige aufgeben müssen?
Kaum vorstellbar: Ahnungslose Hörer schalten ihr Radio ein und plötzlich erklären eine Moderatorin und ein Moderator freudenstrahlend: „Kommende Woche um „x“ Uhr, werden wir heiraten.“
Kaum vorstellbar, dies wäre beim Verkehrsfunk geschehen. Das hätte in ganz Rheinland-Pfalz zu einem Verkehrs-Chaos führen können, bei dem selbst die Verkehrs-Polizei ohne Chance gewesen wäre.
Aus heutiger Sicht mit 15 Jahren Berufserfahrung als Gesundheits- und Krankenpfleger, als Rettungssanitäter und seit rund 20 Jahren als Journalist kann ich nicht ganz ausschließen, dass dies zu einigen Einsätzen von Notärzten bei den Hörern hätte führen können.
Sabine* war 28 Jahre und ich 20 Jahre. Natürlich war Sabine* mit allen Waffen einer Frau ausgestattet und natürlich wusste sie sehr wohl was sie machte, während ich offenbar in Vernebelung völliger Verliebtheit handelte und mich heute als selbst „unzurechnungsfähig“ in dieser Zeit bezeichnen würde.
Radio-Moderatoren-Liebespaar sorgte für kleinen wirtschaftlichen Aufschwung in Ludwigshafen am Rhein
In der Fußgängerzone vor dem Rathaus-Center in Ludwigshafen am Rhein profitieren einige Geschäftsleute von der Liebesbeziehung einer Radio-Moderatorin und eines Radio-Moderators.
In unseren kurzen Beziehung haben wir sicher zu einem uns damals noch nicht bekannten wirtschaftlichen Aufschwung in der Stadt Ludwigshafen am Rhein beigetragen. Wir kauften Eiskugeln. Ich kaufte für Sabine* kleine, meinem finanziellen Budget angepasste Geschenke und Blumen.
Das hätte ich ohne Sabine* nicht gemacht. Wem hätte ich sonst die Blumen kaufen sollen?
So gesehen bedeutet die „Sex in the media and in the city“-Liebes-Affäre einer Radio-Moderatorin und eines Radio-Moderators beim privaten Rundfunk in Ludwigshafen am Rhein, Ende der 80er Jahre vielleicht ja kein ganz so großer Schaden für die Stadt Ludwigshafen am Rhein. Jahre später bin ich sicher, wäre aus der Beziehung ein Kind entstanden, dann hätte ich wohl rund neun Monate später auch Pampers, Babynahrung und andere für Kinder nützliche Dinge gekauft.
Bei diesem ersten Mal muss ich mich ohnehin angestellt haben, wie ein „Dorftrottel“ (ich wohnte damals in Neuhofen in der Pfalz, da war Aufklärung möglicherweise noch nicht so bekannt, wie in Ludwigshafen am Rhein…).
Daher kann ich nur schwere Fehler einräumen. Dies geschah während der Arbeit, die wir beide als Moderatoren ausführten, jedoch nachweisbar ohne Bezahlung.
Dafür gibt es auch Zeugen des Finanzamtes Ludwigshafen am Rhein. Ein Mitarbeiter des Finanzamtes Ludwigshafen am Rhein war einer der Veranstalter, der Sabine* und mich als Moderatoren für diese Radio-Musik-Bühnenshow, die plötzlich inmitten des Publikums verlagert war, einlud und engagierte.
Dafür gab es kein Drehbuch und keine Absprache. Leider kann ich heute nur schwere Fehler einräumen und gestehen: Ich muss in Sabine* verliebt gewesen sein, sonst hätte dies und mehr nicht geschehen können.
Den Veranstalter konnte ich nicht rechtzeitig warnen, denn ich hatte keine Ahnung, dass es während einer Radio-Musik-Show zu Ausfällen wegen Verliebtheit in eine Frau kommen könnte.
Dabei kam es zum unehelichen Liebesakt mit meiner Kolleginnen und irgendwie stimmte wohl nicht nur im Radio die Wellenlänge, sondern auch sonst die Chemie, für eine begrenzte Zeit.
Obgleich ich mir noch heute eigene Kinder mit der richtigen Frau wünsche, bin ich froh darüber und dankbar, dass aus dieser Beziehung nicht die Nachricht von einem Kind entstanden ist.
Es ist richtig, dass ich zwar in Sabine* sehr verliebt war, nur ist es auch richtig, dass Sabine* offensichtlich zu keinem Zeitpunkt die Absicht zur Heirat hatte, was ich erst später durch andere Personen erfuhr.
Nachweisbar erhielten wir beide weder als Moderatoren noch für unsere Liebesbeziehung eine Bezahlung. Es geschah alles irgendwie „ehrenamtlich“.
Irgendwann ging die Beziehung zu Ende. Damals konnte ich dies nur so akzeptieren. Heute kann ich leider nur sehr schwere Fehler eingestehen und wenigstens mitteilen, dass ich aus dieser Situation gelernt habe.
Keine Vorwürfe mache ich heute an Sabine* – wir beide haben schwer in Sünde gelebt, wir beide sind schuldig. Zu einem Liebesakt zählen zwei Menschen, eine Frau und ein Mann – die hatten sich damals offenbar zum falschen Zeitpunkt und unter falschen Voraussetzungen auch getroffen und daraus hätte auch ein „Volltreffer“ werden können.
Kaum vorstellbar, welche Schlagzeilen geschrieben worden wären, wenn wir gar zu einem glücklichen Ehepaar in Ludwigshafen am Rhein geworden wären.
Wir wären im Doppelpack als Frau und Mann, als Journalisten und Moderatoren zu einer gefährlichen Konkurrenz bei so ziemlich jedem Radio-Sender und möglicherweise auch in anderen Medien geworden.
Diese Ereignisse konnten bislang erfolgreich verhindert werden. Die Stadt Ludwigshafen ist vorläufig gerettet worden.
Mich freut es für Sabine*, dass es ihr, im Gegensatz zu mir, die heute als Journalistin für eine große Zeitung arbeitet, sehr gut geht. Meine Hoffnung ist, dass sie den richtigen Ehemann gefunden hat. Sehr gut kann ich es mir vorstellen, dass dieser Mann mit Sabine* (Name vom Autor aus Sicherheitsgründen geändert) sehr glücklich sein muss.
Wer weiß – vielleicht auch schon mit vielen Kindern?
Beim Offenen Kanal Ludwigshafen am Rhein, bei der Landesregierung in Rheinland-Pfalz in Mainz , bei Publikum und bei den Hörern kann ich heute nur um Entschuldigung bitten.
Beinahe wäre im privaten Rundfunk eine sehr private Sendung mit einer frohen Botschaft entstanden. Das steht so im Landesmediengesetz nicht geschrieben.
Die Zusammenarbeit zweier medienschaffenden Menschen, einer Frau und eines Mannes hätte möglicherweise gar zu einem Bevölkerungsanstieg in Rheinland-Pfalz führen können.
Ludwigshafen blieben schlimme Schlagzeilen erspart
Erfreulicherweise blieben der Stadt Ludwigshafen folgende Schlagzeilen erspart: „SCHLIMM: Radio-Moderatorin heiratet Radio-Moderatoren“, „Noch SCHLIMMER: Frau und Radio-Moderatorin eines Mannes und Radio-Moderators wird schwanger“, „Noch, noch SCHLIMMER: Frau und Radio-Moderatorin eines Mannes und Radio-Moderators wird zum zweiten mal schwanger“, „Extrem SCHLIMM: Radio-Moderatoren-Paar lädt 10 Enkel-Kinder zur tausendsten Sendung und weitere Gäste…“
Aus vergangenen Fehlern gelernt – Scharfe Sicherheits-Standards für die Zukunft
Für mich kommen nur noch Radio-Moderationen in Frage, die einzeln stattfinden. Bei einer Doppel-Moderation zwei nicht verheirateter Moderatoren, einer Frau und einer Mann, besteht die Gefahr, dass es nicht nur über die Antenne bei den Hörern funkt, sondern völlig unvorgesehen auch zwischen den beiden Menschen „funkt“, was so auch in keinem Sendeablaufplan steht.
Dabei weiß ich, worum es geht. Ich schrieb viele Sendeablaufpläne.
Man kann weder bei einer Radio-Sendung noch bei einer Fernseh-Sendung das Gelingen einer guten Sendung dem Zufall überlassen.
Sollte es je wieder eine Doppel-Moderation mit einer nicht verheirateten Frau und mir geben, dann kann ich mir dies nur einen gläsernen Radio-Studio vorstellen, bei dem Hörer, Sendeleiter und Chefredakteur gleichermaßen, etwa als „Liebestöter“ fungieren und alles unter guter Beobachtung haben.
Während meiner öffentlichen Radio-Sendungen für den privaten Bermuda-Funk (Mannheim / Heidelberg) im Stadthaus in Mannheim im Jahr 2000 kam es nicht zu Szenen eines verliebten Radio-Moderatoren-Paares.
Außergewöhnlich war allerdings dort, dass mir ein Hörer ein Frühstück ins Stadthaus brachte, nach dem ich ins Mikrofon erzählte, dass ich wegen Hunger und Übermüdung kurz davor bin, vom Stuhl zu fallen. Herzlichen Dank !
Ich war richtig hungrig und total übermüdet. Der Kaffee war gut. Allerdings bin ich der Überzeugung, wäre der Kaffee von einer Frau zubereitet worden, hätte dieser vermutlich nochmals eine ganze Note besser geschmeckt und ich kann mich der Gefahr nicht ganz verschliessen, dass ich diese Frau, wäre diese Single gewesen, hätte heiraten können.
Das unterstützt meine These, dass es sich unter den Augen der Öffentlichkeit, verhindern lässt, dass sich eine nicht verheiratete Moderatorin und ein nicht verheirateter Moderator ineinander verlieben und dass daraus mehr wird.
Unter den Augen der Öffentlichkeit fühle ich mich daher recht sicher. Es besteht selbst im Falle einer Doppel-Moderation mit einer nicht verheirateten Kollegin kaum die Gefahr, dass aus einer beruflichen Zusammenarbeit auch ein privates Zusammenwirken wird.
Zudem bin ich mir heute auch meiner Verantwortung gegenüber einer Frau und einer Radio-Station als Arbeitgeber bewusst. Der Offene Kanal war zu keinem Zeitpunkt der Arbeitgeber von Sabine* und mir.
Würde eine Frau und Moderatorin nach einem gelungenen Liebesakt schwanger werden, dann könnte es im Rahmen von sogenannten „Babypausen“ oder auch Erziehungszeiten zum Arbeitsausfall einer Radio-Moderatorin kommen.
Dies kann natürlich nicht im Sinne eines Arbeitgebers sein. Zumindest am Tag der Geburt ist anzunehmen, dass die Frau wohl kaum noch in der Lage wäre eine „Live“-Sendung aus dem Kreißsaal zu moderieren. Aber welcher Sendeleiter würde auf die verrückte Idee einer Radio-„Live“-Sendung aus dem Kreißsaal kommen?
Bei vielen Menschen gilt eine Schwangerschaft einer Frau nicht als Krankheit sondern als Zustand, der ein Ereignis unter Beteiligung zweier Menschen, einer Frau und eines Mannes, vorausging.
Jeder Sendeleiter würde auch ohne ein vorausgegangenes Studium der Medizin, bei einer schwangeren Radio-Moderatorin zur Annahme gelangen: Diese Frau hatte eine Beziehung und einen Liebesakt mit einem Mann oder muss sich, was heute durch High-Tech-Medizin möglich ist, doch zumindest einer künstlichen Besamung unterzogen haben.
Völlig unklar ist, ob durch die Kontrollbehörden der zuständigen Landesmedienanstalt für Rheinland-Pfalz die Liebesbeziehung einer Radio-Moderatorin und eines Radio-Moderators hätte erfolgreich verhindert werden können.
Dies wäre auch ohne die Anwendung von Gewalt mit einfachen Mitteln, etwa dem Einsatz einer Schallkanone, möglich gewesen.
Beim Einsatz einer Schallkanone entstehen nur bedingt körperliche Verletzungen, etwa kurzzeitige Ertaubung. In der Regel ergreifen Menschen, die dem Einsatz einer Schallkanone ausgesetzt sind, die Flucht und halten sich ohne Wirkung die Ohren zu, was es nahezu unmöglich macht, dass es in dieser Zeit zu einem Liebesakt zweier verliebter Menschen, einer Moderatorin und eines Moderators, kommt.
Wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt ist, ob Sabine* und ich möglicherweise unter dem Einsatz einer Schallkanone in Ludwigshafen in gegensätzliche oder etwa in die gleiche Richtung geflüchtet wären.
Wären wir in die gleiche Richtung geflüchtet, besteht der Grund zur Annahme, dass es nach einer extremen Adrenalin-Ausschüttung in einer extremen Stress-Situation zu einem gelungenen Liebesakt in einer Extremsituation mit der Folge eines Kindes hätte kommen können.
Nach einem großen Stromausfall in New York wurden rund neun Monate später mehrere hundert Baby´s geboren, was zur Annahme führt, dass viele Menschen den Stromausfall nicht zur Ursachenforschung über den Stromausfall nutzen, sondern mehr biologisch-praxisbezogene Studien der menschlichen Anatomie und Physiologie während der Zeit des Stromausfalls betrieben.
Ganz und gar nicht erklärbar sind die weiteren Umstände, die zum Verlieben von Sabine* (Name aus Sicherheitsgründen vom Autor geändert) und von mir, führten.
Es ist reine Spekulation: Scheiterte vielleicht ein geheimes Forschungsprojekt bei der BASF, bei der bisher unbekannte Liebessubstanzen in die Luft in der Chemiestadt gelangten und die zu nicht erklärbaren Liebesbeziehungen in der Stadt Ludwigshafen nicht nur zwischen diesen beiden Menschen führten?
Bislang gibt es keinen einzigen Anhaltspunkt für solche Geschehnisse. Demnach können andere Ursachen für die Liebe zwischen Sabine* und mir nicht ausgeschlossen werden.
Als mögliche Ursache von dritten, unabhängigen Beobachtern wird derzeit nicht ganz ausgeschlossen, dass als eine der Ursache das Geschlecht von Sabine* eine Rolle spielen könnte. Sie ist eine Frau und ich bin ein Mann. Auch in der Natur kommt es vor, dass sich weibliche und männliche Tiere paaren.
Möglicherweise handelte es sich bei der Liebespaarung der Radio-Moderatorin Sabine* und von mir, zum Teil um ganz natürliche Vorgänge, die allerdings nicht im Schutz der Ehe stattfanden.
Den Liebesakt mit Sabine* empfand ich als schön, angenehm und befriedigend. Von Sabine* liegen keine Statements zu den Geschehnissen in der Affäre „Sex in the media and sex in the city“ in Ludwigshafen am Rhein vor – wahrscheinlich war sie enttäuscht, doch es war mein erstes Mal – ich hatte zuvor keine sexuellen, praktischen Erfahrungen.
Heute bin ich mir sicher, dass sich solche Ereignisse garantiert nie wiederholen werden. Es gibt keine Frau, der es gelingen könnte, mich vor einer Heirat zu irgendetwas zu bewegen. Ohne Heirat wird sich bei mir erst mal nichts mehr regen.
Warten wäre wesentlich vernünftiger gewesen
Heute bin ich der Überzeugung, ich hätte, wie ich es all die Jahre zuvor, auch plante und einhielt, warten sollen bis zu einer Hochzeit und erst in der Hochzeits-Nacht, mich auf einen Liebesakt mit einer Frau einlassen sollen.
Sex mit der eigenen Ehefrau: Ja !
Unehelichen Sex mit Studentinnen und Kolleginnen: Nein !
Die Klärung weiterer Fragen könnte von wichtiger Bedeutung sein: Sind auch weibliche und männliche Fernseh-Journalisten der Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben? Sind auch weibliche und männliche Journalisten von Print-Medien, etwa Zeitungen und Magazine, der Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben?
Sind auch weibliche und männliche Angehörige anderer Berufsgruppen der Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben?
Was passiert wenn sich eine Polizistin in einen Polizisten verliebt ?
Sind etwa die Leser und Leserinnen von Zeitungen der Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben?
Sind etwa Hörer und Hörerinnen von Radio-Sendungen im privaten Rundfunk einer besonderen Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben?
Sind etwa Zuschauer und Zuschauerinnen von Fernseh-Sendungen einer Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben?
Was passiert, wenn sich eine Notärztin in einen Notarzt verliebt?
Was passiert, wenn sich eine Hebamme in einen Geburtshelfer verliebt – wer übernimmt die Geburtshilfe – Ist eine faire Arbeitsteilung möglich?
Was passiert, wenn sich eine SPD-Politikerin in einen CDU-Politiker verliebt? Spricht dann die Bevölkerung von einer großen Koalition oder doch eher von einer privaten Koalition? Werden die Verhandlungen um einen Ehevertrag ähnlich kompliziert, wie Koalitionsverhandlungen. Werden auch weibliche und männliche heiratswillige Journalisten mit Presseinformationen versorgt? Welche Parteien werden die Kinder wählen ? Im Sinne der Ausgewogenheit wären wohl mindestens vier Kinder sinnvoll (könnte eine sinnvolle Sitzverteilung ergeben…)
Was haben diese „Frühlingsgefühle“ zu bedeuten?
Könnte ein Baby-Boom in Deutschland zu wirtschaftlichem Aufschwung beitragen?
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BILD-Unterschrift # 1: Kann nicht mehr Hauptdarsteller des geplanten Filmes „Die Jungfrau von Neuhofen in der Pfalz“ werden. „Radio ist Theater im Kopf“, doch spätestens nach dieser Geschichte dürfte die Rolle des unbescholtenen und ahnungslosen Mannes kaum noch zu mir passen“, meint Andreas Klamm.
Der Radio-Moderator und Journalist, Andreas Klamm, verliebte sich bereits 1988 in die Radio-Moderatorin, Studentin und Journalistin Sabine* (Name aus Sicherheitsgründen vom Autor geändert). Zwischen den beiden funkte es nicht nur, sondern es kam auch zu einer privaten „Koalition“. Im Hintergrund zu sehen: Michael Schmerl, einer der Verantalter der Radio-Musik-Show in der Pfalz. Schrieb er ein Drehbuch von dem der engagierte Journalist nichts wußte? Foto: Digisource / 3mnewswire.org
Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2. Januar 2006
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

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