Wahlumfrage Brandenburg: AfD liegt mit 21 Prozent vorne

Wahlen am 1. September 2019 – Umfragen und Trend – AfD liegt in Brandenburg vor der CDU

Berlin. In den neueren Umfragen liegt die AfD mit 21 Prozent vor der CDU mit 18 Prozent, gefolgt von der SPD mit 17 Prozent. Bündnis 90 / Die Grünen erreichen in den Umfragen 16 Prozent, DIE LINKE 14 Prozent. Die FDP liegt bei 5 Prozent. 

Die Wahlen zu den neuen Landtagen finden am 1. September 2019 in Brandenburg und in Sachsen statt. Am 27. Oktober 2019 finden die Wahlen in Thüringen zum neuen Landtag statt.

Die Ergebnisse der Wahl-Umfragen in der Übersicht: https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/index.htm

Hannelore Kraft: Studiengebühren in allen Bundesländern abschaffen !

Hannelore Kraft: Studiengebühren in allen Bundesländern abschaffen !
Berlin. 11. März 2010. (and). Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft bezieht Stellung für die Interessen der Studenten in Deutschland. Die Studiengebühren müssten in allen Bundesländern endgültig abgeschafft werden.

Zum zehnjährigen Jubiläum des Bologna-Prozesses erkärte Hannelore Kraft:
„Monatelang sind die Studentinnen und Studenten auf die Straße gegangen. Sie wollten auf die mangelhafte Umsetzung des Bologna-Prozesses an deutschen Hochschulen aufmerksam machen. Bund und Länder müssen jetzt dringend die wichtigsten Kritikpunkte aufgreifen: Das Bachelorstudium aufwerten, einen möglichst offenen Zugang zum Masterstudium sicherstellen und Studiengebühren in allen Bundesländern endgültig abschaffen. Das sind die richtigen Antworten. Daran müssen Bund, Länder und Hochschulen gemeinsam arbeiten, statt in europäischen Hauptstädten zu feiern.“
Viele Fehler seien deshalb passiert, weil die Warnungen der Studierenden ignoriert wurden. Die Studenten seien aber mindestens genauso kompetent wie Professorinnen und Professoren, wenn es um die Gestaltung von Studiengängen geht. Die SPD fordere deshalb die Stärkung der gesetzlich garantierten Mitbestimmungsrechte von Studierenden. Mancher Fehler bei der Einführung der neuen Studiengänge wären nicht passiert, wenn es solche Rechte schon in den vergangenen Jahren gegeben hätte. Mit dem Eintreten für gesetzliche Mitwirkungsrechte unterscheide die SPD sich deutlich von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Anette Schavan, die an Unverbinlichkeit, so Kraft, und Tatenlosigkeit kaum zu überbieten sei.