Haben deutsche Skinheads einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant?

Haben deutsche Skinheads einen Anschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant?
Italienische Wochenzeitung L´Espresso und lokale Medien berichten über die mögliche Planung eines Attentats auf die Bundeskanzlerin – Medien-Berichte zum geplanten Attentat: Keine scharfe Bombe sondern nur „heiße Luft“– Meldungen werden vom Bundesinnenministerium und dem Bundesnachrichtendienst (BND) nicht bestätigt


Bundeskanzlerin Dr Angela Merkel liebt es die Deutschen zu regieren. Zur Zeit lässt es sich die Kanzlerin in Südtirol gut gehen. Archiv-Foto: (G8 Gipfel 2007), Andreas Klamm – Sabaot
Von Andreas Klamm-Sabaot
Berlin / Wien. 9. August 2009. Nach einem Exklusiv-Bericht der italienischen und als seriös geltenden Wochenzeitung L´Espresso drohte der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel möglicherweise in ihrem derzeitigen Urlaubs-Ort in Südtirol eine akute tödliche Gefahr, nach dem, einem Exklusiv-Bericht der Wochenzeitung L´Espresso zufolge, potentielle deutsche Neo-Nazi-Terroristen und rechtsradikale Skinheads aus Bremerhaven einen Terror-Anschlag auf die Kanzlerin an ihrem derzeitigen Urlaubsort in Südtirol geplant haben sollen. In Südtirol sind offenbar weiterhin Menschen und Medien besorgt über die Sicherheit der deutschen Kanzlerin.
Die Wochen-Zeitung L´Espresso schreibt in einem Exklusiv-Bericht, ein „verwirrter Neo-Nazi“ aus Bremerhaven habe Kontakt zu Neo-Nazis und Skinheads in Südtirol in Österreich gesucht, um Unterstützer für einen Terror-Anschlag auf die mächtigste Frau der Welt und in Deutschland beliebte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vorzubereiten. In Berlin und in Pullach wurden die Informationen über einen möglicherweise geplanten Terror-Anschlag in Südtirol im August 2010 auf Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Bundesinnenministerium und beim Auslandsgeheimdienst, dem Bundesnachrichtendienst (BND) offiziell nicht bestätigt. Weitere Medien-Berichten zufolge, sollen jetzt Dementis zu den Medien-Berichten über ein möglicherweise geplantes Attentat auf die Kanzlerin vorliegen. In dem Bericht der Wochenzeitung heißt es weiter, etwa 50 deutsche Staatsbürger seien möglicherweise an den Attentats-Vorbereitungen auf die CDU-Spitzen-Politikerin beteiligt. Insgesamt stünden bis zu 100 Menschen im Verdacht der Ermittlungs-Behörden und gegen insgesamt 100 Menschen habe es Anzeigen gegeben. Insgesamt seien 16 Personen verhaftet worden. Die Ermittlungen führen, nach Informationen der Wochenzeitung L´Espresso in Südtirol, die Polizei und Staatsanwaltschaft in Bozen.
Der „verwirrte Neo-Nazi“ aus Bremerhaven und aus dem Raum Cuxhaven habe im vergangenen Jahr in Südtirol in rechtsradikalen Kreisen bei seinen Vorbereitungen für das Attentat auf Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel keine Unterstützer finden können und daraufhin Südtirol wieder verlassen. Der mögliche Planer des Attentats sei in Deutschland bereits Polizei-bekannt und stünde unter Beobachtung. Die Kanzlerin sei auch in rechtsradikalen Kreisen in Südtirol sehr beliebt. In einem Bericht der WAZ-Mediengruppe „Der Westen“ bestätigte die Regierungs-Sprecherin der Bundeskanzlerin, Sabine Heimbach, dass es keine Bedenken in Bezug auf das Sicherheits-Konzept zum Schutz für die Kanzlerin während des Urlaubs in Südtirol gebe. Zu den Medien-Berichten erklärte die Sprecherin der Regierung: „Da ist nichts dran. Eine erhöhte Gefährdung für die Kanzlerin gab es nicht und gibt es auch derzeit nicht.“
In Südtirol und in Österreich sind dennoch auch Medien und Fernseh-Sender über das Leben und die Sicherheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besorgt, wenngleich auch aus Kreisen der deutschen Geheimdienste und Sicherheitskreisen bekannt wurde, dass der 50jährige H.P. aus Bremerhaven nur das „Format dummen Wirrkopfes“ habe. In Sulden im Vinschgau in Südtirol macht Bundeskanzlerin Dr. Angela im Dorf mit ihrem Ehemann Joachim Sauer bereits zum fünften Mal einen Wanderurlaub. Die Bundeskanzlerin lasse es sichtlich gut gehen und genieße ihren Urlaub. Im September muss sich Dr. Angela Merkel erneut der schwierigen Aufgabe stellen, die Bundeskanzlerin aller Deutschen zu sein und ein Volk zu reagieren, das 20 Jahre nach dem Fall der Mauer zwischen Ost und West immer noch nicht geeint ist.
Während einerseits eine Vielzahl der Deutschen die Kanzlerin Angela Merkel lieben, soll es in Deutschland, offiziell nicht bestätigt, auch Menschen geben, die nach Macht streben und das Amt der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers für sich beanspruchen wollen. Sicher ist nur eines: Das Amt der Bundeskanzlerin steht für die kommenden Jahre nicht zur Disposition. Die Kanzlerin ist zufrieden mit dem Erfolg ihrer Regierung und will weiter regieren.
Weiterführende und ausführliche Informationen:
1. L´Espresso, http://espresso.repubblica.it/dettaglio/merano-merkel-nel-mirino/2132074
2. Stol.it, Südtirol Online, http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Anschlag-auf-Angela-Merkel-waehrend-Suedtirol-Urlaub-geplant
3. Terra Germania, http://www.terra-germania.info/wanderer-kommst-du-nach-sudtirol-angela-merkel-ist-spurlos-verschwunden
4. Der Westen, http://www.derwesten.de/nachrichten/Italiener-sehen-Angela-Merkel-in-Lebensgefahr-id3437071.html

Brand-Katastrophe Ludwigshafen – Vater des Mädchen: "Zeuginnen haben ihre Aussage nicht widerrufen"

TOP-STORY – Brand-Katastrophe Ludwigshafen
Vater des Mädchen: „Zeuginnen haben ihre Aussage nicht widerrufen“
Magazin Stern veröffentlicht Beschreibung eines möglichen Täters

Von Andreas Klamm
Ludwigshafen/Gaziantep/Ankara/New York/London. Nach dem der Südwestrundfunk (SWR), die Bild-Zeitung und weitere Medien über den Widerruf der Zeugenaussagen der zwei jungen Mädchen türkischer Herkunft Bedriye (8) und Aylin (9) berichtet haben (wir berichteten), ist jetzt der Vater eines der beiden Mädchen empört und erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift Stern und gegenüber dem Radio-Sender „Radio Regenbogen“ in Mannheim, dass seine Tochter die Zeugenaussage zu keinem Zeitpunkt zurückgezogen habe.
Vielmehr veröffentlichte am 23. Februar nunmehr die Zeitschrift Stern eine recht detaillierte Beschreibung eines möglichen Brandstifters der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein.
Laut den Zeugenaussagen beider Mädchen gegenüber der Zeitschrift Stern, habe dieser Mann schwarze Stiefel, eine schwarze Hose, einen braunen Pullover und darüber eine schwarze Weste getragen. Die Haarfarbe des unbekannten Mannes sei schwarz, mit grauen Verfärbungen an den Schläfen. Am Kinn wollen beide Mädchen auffällig rote Punkte erkannt haben.
Ein Phantombild seitens der Polizei gibt es rund drei Wochen nach der Brandkatastrophe nicht. Bei dem Großbrand starben fünf Kinder, drei Frauen und eine Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind. Mehr als 60 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter auch 16 Polizei-Beamte und ein Feuerwehrmann, der eine Rauchgas-Vergiftung erlitten hat.
Die mehrfachen Aussagen der beiden Mädchen waren Anlass für die türkischen, deutschen, amerikanischen und internationalen Medien, einen fremdenfeindlichen Anschlag hinter der Brandkatastrophe in Ludwigshafen zu vermuten. Der Fernseh-Sender RTL war einer der ersten deutschen Fernsehsender, die die Aussagen der Mädchen in Deutschland veröffentlichte.
Die beiden Zeuginnen wollen den Unbekannten beim Hantieren mit einen Holzstöckchen und Papier beobachtet haben, der diesen dann brennend in den Kinderwagen geworfen habe. Das berichteten zahlreiche türkische Zeitungen, doch auch amerikanische und britische Medien, Zeitungen, Fernseh-Stationen und Nachrichtenagenturen weltweit.
Gegenüber dem Stern sagte der Vater der beiden Mädchen zum angeblichen Widerruf der Aussagen: „Das ist eine Lüge! Meine Tochter hat in den Vernehmungen ihre Aussage nicht widerrufen.“
Bereits im Jahr 2006 gab es im August einen Brandanschlag auf das Haus, welches von türkischen Immigranten bewohnt war, mit Molotow-Cocktails aus einem fahrenden Auto. „Die Täter konnten nicht ermittelt werden.“, informierte bei einer Pressekonferenz der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig.
Von der 80köpfigen Sonderkommission „Danziger Platz“, die zu den Geschehen der Brandkatastrophe in Ludwigshafen ermittelt liegen bislang keine Angaben zur möglichen Ursache des Großbrandes mit neun toten Menschen vor. In die Ermittlungen haben sich auch Beamte des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden, des Landeskriminalamtes in Mainz und der Bundesgeneralanwaltschaft in Karlsruhe eingeschaltet sowie vier türkische Sonderermittler eingeschaltet. Diese sollen unbestätigte Informationen zufolge in dieser Woche mit einem geheimen Bericht in die Türkei zurückfliegen.
Sechs Menschen, die bei der Brandkatastrophe vom 3. Februar in Ludwigshafen verletzt wurden befinden sich möglicherweise noch im Krankenhaus. Insgesamt mussten die Ermittler 187 Spuren und Hinweisen nachgehen. Für Mitte dieser Woche wird die Vorlage eines Gutachtens von Brandsachverständigen erwartet. Die Informations- und Nachrichtenlage im Allgemeinen ist nach wie vor unübersichtlich. Selbst Polizei-Beamte seien sich angesichts unterschiedlichster Informationen nicht mehr sicher über die Informationslage.

Hintergrund und Quellen:

http://www.stern.de/politik/panorama/:Brand-Ludwigshafen-Vater-Widerruf-Zeugin/612079.html
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E06AF4EBF8194430B970FE4CDA5C6F147~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell