Bundesaußenminister Steinmeier zum Thema Menschenrechte: "Werte im Kampf gegen Terrorismus nicht opfern"

Bundesaußenminister Steinmeier zum Thema Menschenrechte:
„Werte im Kampf gegen Terrorismus nicht opfern“
Dank an Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen –
„Nicht wegsehen bei Menschenrechtsverletzungen“

VON ANDREAS KLAMM
Genf / Berlin. 12. März 2007/Gesellschaft/Menschenrechte/ Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wies in einer Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen daraufhin, „dass eine wirksame Umsetzung und ein effektiver Schutz der Menschenrechte nur möglich ist, wenn Grundprinzipien beachtet werden und, dass die Werte, um deren Verbreitung wir kämpfen, nicht im Kampf gegen den Terrorismus geopfert werden dürfen.“
Als weitere Grundprinizpien, die beachtet werden müssten, nannte der deutsche Bundesaußenminister in seiner Rede: „Menschenrechte sind allgemeingültig, unteilbar und bedingen einander. Es kann keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und poltitischen Freiheitsrechten und einerseits wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben. Achtung und Schutz von Menschenrechten sind nur in einem Umfeld möglich, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist.“
Das in langen Jahren gewachsene und bewährte System der Sonderberichterstatter dürfe keine Schwächung erfahren. Im Gegenteil: Die Europäische Union werde weiterhin für eine Verbesserung und Stärkung dieses Systems – den „Augen und Ohren“ des Rates – eintreten, erklärte Steinmeier.
Der Außenminister: „Wir schulden den Sonderberichterstattern Dank für ihren oft unter schweren Bedingungen geleisteten Einsatz für die Menschenrechte.“
Steinmeier dankte den Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen. In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat dürfe die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen.
Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung der Menschenrechte einsetzen, sei ein effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich.
„Das ist ein wesentlicher Baustein für die „Kultur der Zusammenarbeit“, wie sie in der Gründungsresolution des Rats verankert ist. Die Europäische Union tritt daher mit Nachdruck für ein weitgehendes Anwesenheits- und Rederecht von Vertretern der Zivilgesellschaft bei den Debatten des Rats ein.“, versicherte Steinmeier.
Schwerste Menschenrechtsverletzungen
Zum Thema schwerste Menschenrechtsverletzungen sagte Steinmeier: „Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht – oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit – angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt. Die einzige Solidarität, die es in diesem Gremium geben sollte, ist die Solidarität mit der Sache der Menschenrechte selbst ! In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig, nicht zu schweigen und nicht wegzusehen.“
In diesem Zusammenhang werde, so der deutsche Außenminister, die EU ihr Augenmerk insbesondere auf die Situation in Darfur und damit einen der schlimmsten Fälle anhaltender und schwerster Verletzungen der Menschenrechte und die Behandlung des Berichts und die Empfehlungen der Hochrangigen Evaluierungsmission richten.
Die vierte reguläre Sitzung des Menschenrechtsrats findet während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft statt. Bundesaußenminister Steinmeier sprach am 12. März für die Präsidentschaft vor dem Menschenrechtsrat.
Schwerpunkte der Sitzung werden die Berichte von rund 30 Sonderberichterstattern und der Hochkommissarin für Menschenrechte sein. Der Rat wird sich zudem mit dem Bericht einer von ihm im Dezember 2006 mandatierten Evaluierungsmission nach Darfur auseinandersetzen. Ebenso werden Fragen im Zusammenhang mit der weiteren institutionellen Ausgestaltung des Rats, die bis Juni abzuschließen ist, im Mittelpunkt der Sitzung stehen. (Quelle: Auswärtiges Amt, Berlin).
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Die ausführliche und ganze Rede im Original (Quelle: Auswärtiges Amt, Berlin).
Berlin. (red) 12. März 2007 / 3mnewswire.org/ Rede-Dienst/–
Rede von Bundesaußenminister Steinmeier vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen
„Herr Präsident,
werte Kolleginnen, Kollegen,
meine Damen und Herren,
es ist mir eine besondere Ehre, heute im Namen der Europäischen Union sowie der Kandidatenländer zu Ihnen zu sprechen.
Ich erinnere mich sehr gut, als wir uns im Juni des vergangenen Jahres anlässlich der Gründung des Menschenrechtsrates hier in Genf versammelten, da war uns klar, dass wir lediglich den ersten Schritt in einem komplexen und ehrgeizigen Unterfangen hinter uns gebracht hatten.
Denn der Menschenrechtsrat war von der Generalversammlung der Vereinten Nationen aufgefordert worden, im Laufe eines Jahres die bestehenden Instrumente und Verfahren der Vereinten Nationen zum Schutz und zur Förderung der Menschenrechte zu überprüfen und zu verbessern.
Noch ist dieser Prozess nicht abgeschlossen. Uns allen ist klar: Das Ergebnis wird von entscheidender Bedeutung dafür sein, ob der Rat in Zukunft die ihm zugewiesene Verantwortung angemessen wahrnehmen kann.
Förderung und Schutz der Menschenrechte sind ein Kernanliegen der Vereinten Nationen, von gleicher Bedeutung wie die Gewährleistung von Sicherheit und Frieden und die Förderung nachhaltiger Entwicklung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich immer wieder gezeigt, dass eine wirksame Umsetzung und ein effektiver Schutz der Menschenrechte nur möglich ist, wenn wir folgende Grundprinzipien beachten:
dass Menschenrechte allgemeingültig und unteilbar sind und einander bedingen,
dass es keinen Vorrang zwischen bürgerlichen und politischen Freiheitsrechten einerseits und wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten andererseits geben kann,
dass Achtung und Schutz von Menschenrechten nur in einem Umfeld möglich sind, in dem Sicherheit organisiert und gewährleistet ist,
dass dabei gleichzeitig die Werte, um deren Verbreitung wir kämpfen, nicht im Kampf gegen den Terrorismus geopfert werden dürfen.
Dieses Erbe zu bewahren, es uns für die Zukunft neu anzueignen, darum geht es letztlich bei dem so technisch anmutenden Projekt des „institution building“ im Menschenrechtsrat.
Erlauben Sie mir, im Namen der Europäischen Union vier Prioritäten für die Verhandlungen in den kommenden Wochen und Monaten zu formulieren:
Erstens: Die Europäische Union befürwortet mit Nachdruck die Schaffung eines glaubwürdigen und wirksamen „Universal Periodic Review“. Dieser Mechanismus soll dem immer wieder erhobenen Vorwurf der Selektivität und Politisierung der Menschenrechtsarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen entgegenwirken.
Es geht um universale Akzeptanz, universale Anwendung und universale Umsetzung seiner Ergebnisse.
Zweitens: Das in langen Jahren gewachsene und bewährte System der Sonderberichterstatter darf keine Schwächung erfahren. Im Gegenteil: die Europäische Union wird weiterhin für eine Verbesserung und Stärkung dieses Systems – den „Augen und Ohren“ des Rates – eintreten.
Wir schulden den Sonderberichterstattern Dank für ihren oft unter schweren Bedingungen geleisteten Einsatz für die Menschenrechte.
Drittens: In einem lebendigen und relevanten Menschenrechtsrat darf die Stimme derer nicht fehlen, die sich für die Menschenrechte einsetzen und oft für die Opfer von Menschenrechts-Verletzungen sprechen. Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung der Menschenrechte einsetzen – ist effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich. Das ist ein wesentlicher Baustein für die „Kultur der Zusammenarbeit“, wie sie in der Gründungsresolution des Rats verankert ist.
Die Europäische Union tritt daher mit Nachdruck für ein weitgehendes Anwesenheits- und Rederecht von Vertretern der Zivilgesellschaft bei den Debatten des Rats ein.
Viertens: Handeln und Denken des Rats und seiner Mitglieder sind oft – leider nur allzu oft – von der Zugehörigkeit zu regionalen Blöcken und Interessengemeinschaften bestimmt.
Wir alle müssen die Bereitschaft aufbringen, das Blockdenken zu überwinden, wenn wir unserer Verantwortung und den in den Rat gesetzten Erwartungen gerecht werden wollen.
Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht – oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit – angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt. Die einzige Solidarität, die es in diesem Gremium geben sollte, ist die Solidarität mit der Sache der Menschenrechte selbst !
In diesem Zusammenhang wird die EU ihr Augenmerk insbesondere auf die Situation in Darfur und damit einen der schlimmsten Fälle anhaltender und schwerster Verletzungen der Menschenrechte und die Behandlung des Berichts und die Empfehlungen der Hochrangigen Evaluierungsmission richten. Die klare Unterstützung des Rates für diese Mission und den von ihr vorgelegten Bericht ist auch wichtig, um zu demonstrieren, dass der Rat zur Verteidigung der von ihm selbst eingesetzten Instrumente entschlossen ist.
In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig, nicht zu schweigen und nicht wegzusehen.
Die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ist seit Jahren eines der Kernanliegen der europäischen Menschenrechtspolitik. Unser Einsatz gegen die Todesstrafe ist dabei kein Kampf entlang regionaler oder kultureller Grenzen, sondern ein globales Engagement gegen eine grausame und unmenschliche Strafe, die erwiesenermaßen nicht zur Abschreckung von Straftaten beiträgt.
Wichtig ist, dass die Unterstützung für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit wächst. So hat die Zahl der Staaten, welche die Todesstrafe vollständig abgeschafft haben, weiter zugenommen.
Im Dezember 2006 ist es erstmals gelungen, in der Generalversammlung im Namen von 85 Staaten eine Erklärung gegen die Todesstrafe zu verlesen.
Diese positiven Signale zeigen, dass das Thema weiter auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen bleiben muss.
Die Europäische Union hat die Einrichtung des Menschenrechtsrats von Anbeginn an entschlossen unterstützt.
Doch ein erfolgreicher Menschenrechtsrat setzt die Kooperation und Unterstützung a l l e r Staaten voraus, auch jener, die ihm derzeit nicht oder noch nicht angehören. Denn Schutz und Förderung von Menschenrechten sind und bleiben Anliegen der g e s a m t e n Staatengemeinschaft.
Ich möchte es zum Schluss nicht versäumen, Ihnen auch persönlich Dank und Anerkennung für die Ausübung Ihres Amtes während des ersten Jahres des Menschenrechtsrats auszusprechen.
Nicht zuletzt Ihrem unermüdlichen Einsatz haben wir es zu verdanken, dass wir beim Prozess des „institution building“ im Menschenrechtsrat Fortschritte gemacht haben.
Auch möchte ich den sechs Fazilitatoren danken, die mit großer Umsicht und persönlichem Engagement die bisherige Arbeit in diesem Bereich begleitet haben.
Ich wünsche Ihnen auf den letzten Metern dieses Weges Kraft, Zuversicht, und eine glückliche Hand.
Die Europäische Union steht bereit, Sie dabei nach Kräften zu unterstützen.“ so Steinmeier.
3mnewswire.org
Ähnliche und verwandte Themen bei http://www.ifnd734news.org und http://www.ifnd734news.org/sozialfragen .
::Hintergrund-Informationen zum Thema Schreiben für die Menschenrechte::Menschenrechts-Reporter::
„Es ist nicht unsere Absicht, noch liegt es in unserem Interesse, ein schlechtes oder falsches Bild von Deutschland zu erzeugen. Doch wir Menschen in Deutschland müssen die Wahrheit sehen. In Deutschland gibt es nicht nur den Aufschwung, die heile Welt, die Sonnenseiten, sondern leider auch große Nöte und Schattenseiten. Deshalb engagiere ich mich. Wir müssen die Verletzung von Menschenrechten, gleich ob in Deutschland, Afrika, Asien oder an anderen Orten mit der gebotenen Deutlichkeit ansprechen, prüfen und noch wichtiger, wenn möglich Lösungen zeigen, wie Probleme mit dem Guten überwunden werden können. Dazu sind die Menschen in Deutschland und in anderen Ländern in der Lage. Wer helfen will, der kann.“, so Andreas Klamm zum Engagement und Einsatz für die Menschenrechte.
Im Projekt „Menschenrechts-Reporter“ arbeiten Menschen mit den unterschiedlichsten religiösen, weltanschaulichen, sozialen und kulturellen Lebens-Hintergründen zusammen um ein Ziel zu erreichen: Die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland und in anderen Ländern dieser Welt. Hans-Jürgen Graf, Autor und Gesundheits- & Krankenpfleger und Andreas Klamm, Journalist, Redaktionsleitung, Herausgeber von 3mnewswire.org –Nachrichten-Agentur, Gesundheits- & Krankenpfleger schreiben beide engagiert für die Menschenrechte und deren Einhaltung — auch in Deutschland.
Auch dann wenn Recherchen nicht ganz so einfach und die Sachverhalte schwierig sind. Ihr gemeinsames Ziel ist es sich für Menschen einzusetzen, deren Menschenrechte verletzt werden, die Einhaltung von Menschenrechten zu unterstützen und Lösungen zu zeigen, wie Menschenrechtsverletzungen verhindert werden können. Die beiden Autoren sind der Meinung, dass man sich engagieren müsse und bei schwersten Menschenrechtsverletzungen nicht wegsehen dürfe, gleich ob in China, Afrika, Asien oder in Deutschland — „Wer zuschaut, macht mit…!“ Foto: Digisource / 3mnewswire.org
Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News, 3mnewswire.org – Nachrichtenagentur, British Newsflash Magazine, 12. März 2007
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Beate Worms tritt in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte

Drei Menschen im Hungerstreik für Grundrechte in Deutschland:
Beate Worms tritt in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte
Hilfeschrei aus Hannover – Wer kann helfen ?

VON ANDREAS KLAMM

New York / London / Strasbourg / Hannover. (red). 18. Januar 2007. Beate Worms, 42, aus Hannover kündigte heute an ebensfalls, wie Rüdiger Steinbeck aus Wieda und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen in den Hungerstreik für Grund- und Menschenrechte zu treten.

Die engagierte Frau in schwerer Not, deren Geschichte auch bereits im deutschen Fernsehen und bei der BILD am Sonntag in Auszügen für Aufsehen in Deutschland sorgte, kündigte an, notfalls bis zum Extrem zu gehen und sich zu Tode zu hungern.
Was geschieht zur Zeit in Deutschland? Ist es vielleicht genau das, was einige Kräfte sich in Deutschland wünschen, dass verzweifelte und hilflose Menschen sich zu Tode hungern, um sich unangenehmen Fragen und „Problemen“ zu entledigen? In zahlreichen Situationen werden die Grund- und Menschenrechte von Menschen in Not in Deutschland verletzt.
Wann werden Menschen couragiert handeln und Hilfe leisten und damit den nicht notwendigen Tod von Baby´s (wie in Ludwigshafen am Rhein, http://www.sozialticker.com und http://www.3mnewswire.org berichteten), Kinder, Frauen und Männern verhindern.
Bitte retten Sie Leben, wer helfen will, der kann. Wenn Sie helfen können, bitte email an redaktion@ifnd734.org schreiben. Danke !
Zu ihrem Entschluss in den Hungerstreik zu treten, erklärte Beate Worms heute in Hannover:
„Was ist passiert?
Ich bin 42 Jahre und Hartz IV Empfängerin.
Als 19 jährige Frau war ich so mutig den Beruf der Maurerin zu ergreifen und machte eine Ausbildung in Münster Westfalen. Später in Hannover sagte man mir, dass es ein Beschäftigungsverbot für Frauen im Bauhauptgewerbe gibt.
Daher suchte ich in eigener Initiative Arbeit und von da an ging der Ärger richtig los. Mir wurden jahrelang Knüppel zwischen die Beine geschmissen von der Gewerkschaft Bau, Stein, Erden, vom Gewerbeaufsichtsamt und weiteren Einrichtungen.
Diesen Kampf und diese Erniedrigungen kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat.
Auch nachdem das Verbot aufgehoben wurde, nach Artikeln und viel persönlichen Einsatz meinerseits.
Auch große deutsche Main-Stream- und Massenmedien, wie etwa die Bild am Sonntag: „Die fleißige Beate darf nicht mehr mauern.“, DAS – Abendstudio und weitere Medien berichteten.
Schwerste Diskriminierung von Frauen in Deutschland ?
Allerdings ging der Ärger weiter.
Herr Sch. vom Gewerbeaufsichtsamt sagte zu mir:“ So lange ich hier im Amt sitze, werde ich ihnen so viel Steine in den Weg legen, dass sie sich ein Hochhaus davon bauen können. Ich halte nichts von Frauen auf dem Bau“.
Von da an bekam jede Firma die mich beschäftigte, ständig Mahnbriefe, für mich doch überall extra Toiletten aufzustellen, extra Sanitärräume, ich dürfe nicht mehr als 15 Kilo heben und weitere Akte der schwerster Formen von Diskriminierung gegenüber Frauen in der Bundesrepublik Deutschland.
Entnervt gab ich den Beruf nach cirka 8 Jahren auf. .
Leider wurde ich arbeitslos.
Auf eigene Kosten bildete ich mich weiter und machte eine Immaturenprüfung an der Uni Hildesheim im Bereich Kulturpädagogik. Ich studierte dort zwei Jahre und verdiente nebenbei als Putzfrau auf einer Intensivpflegestation Geld, welches gerade zum Überleben genügte, da das Bafög gerade meine Miete abdeckte und die Fahrkarte nach Hildesheim.
Heptatitis C nach Kanülen-Stichverletzungen ?
Dort stach ich mich häufiger an benutzten herumliegenden Spritzen. Mir ging es auf einmal so schlecht, dass ich wochenlang nur im Bett lag, nicht aufstehen konnte. Auf Rat einer Freundin hin, ließ ich mich auf Hepatits C untersuchen. Ich hatte eine Doppelinfektion mit den Genotypen 1a + 1b.
In der Medizinischen Hochschule fertigte man mich sehr übel ab und behauptete, die Hepatitis C-Infektion könnte möglicherweise durch eine frühere Drogensucht kommen.
Als Jugendliche Drogen probiert
Ich hatte angegeben, dass ich zwischen 14 und 18 Jahren alles mögliche an Drogen probiert hatte. Meiner Überzeugung nach ist eine Hepatitis C-Infektion durch die damaligen Drogen-Versuche auszuschliessen, da ich mich jahrelang bei Dr. W. Schmidt (ist jetzt Ruhestand) immer regelmäßig auf gefährliche Infektions-Krankheiten und weitere Erkrankungen untersuchen liess.
Zudem wurden Tests auf HIV / AIDS und Drogen-Tests durchgeführt. Deren Ergebnis: negativ.
Das Studium musste ich aufgeben und das Arbeitsamt gab den Rat, ich solle eine Fortbildung im EDV-Bereich machen.
Studium und erfolgreiche Ausbildungen
So wurde ich Netzwerkadministratorin gefolgt von einem weiteren Jahr der Arbeitslosigkeit.
Wenig später konnte ich für zwei Jahre arbeiten: In einem verantwortungsvollem Job bei Siemens/Vodafone in Frankfurt über eine Zeitarbeitsfirma, wobei ich die Fahrkosten und Kosten für die Unterkunft selbst tragen musste. Den Job hatte ich, wie immer, selbst gesucht.
Nach der guten Zeit folgte wieder die Arbeitslosigkeit. Die Berufsberater des Arbeitsamtes sagten mir „Sie Sind mit 37 Jahren zu alt für den einen Beruf im EDV-Wesen.“
Meine Hoffnung in der EDV-Branche erfolgreich bestehen zu können war gross. Daher hatte ich mir PC-Bücher für ca.3000 DM gekauft, PC Programme, einen PC, hatte eine teure Weiterbildung bei der Studiengemeinschaft Darmstadt gemacht, ein Sun-Solaris Seminar absolviert und wollte, damit ich den Anschluss nicht verliere eine kleine Weiterbildung im Microsoft Bereich.
Dieser Antrag wurde abgelehnt und man sagte mir, ich solle mich in 3 Monaten wieder melden. In dieser Zeit des Wartens traf ich einen arbeitslosen Maler der mit 45 Jahren genau zu diesem Kursus gezwungen wurde. Daraufhin fing ich an die Leute vom Arbeitsamt zu nerven.
Nach rund einem Jahr entdeckte mein Arbeitsberater, das der damalige Kursus zur Netzwerkadministratorin „ja richtig teuer war“.
Leider war ich für eine zu lange Zeit nicht in der EDV-Branche tätig und der Arbeitsmarkt im EDV-Bereich ging, genau wie der Baubereich „den Bach runter“.
Daher stellte ich einen Antrag auf eine gute Umschulung und wollte Ergotherapie machen. Mir wurde gesagt, ich würde den Bildungsgutschein erst bekommen, wenn ich einen Ausbildungsplatz gefunden hätte. Eine Physiotherapieschule bei der ich mich auch beworben hatte, in Bad Pyrmont nahm nur Leute auf die einen Bildungsgutschein hatten, und mir wurde gesagt, dass es ja ein Unding wäre und dass sie sowas noch nie erlebt hätten.
Vom Arbeitsamt wurde ich so lange hingehalten, bis ich in die Arbeitslosenhilfe fiel. An einem Mittwoch bekam ich einen Anruf vom Arbeitsamt, ich solle mich da und da vorstellen. Am Freitag hatte ich die Zusage, dass ich Montag die Umschulung beginnen könne und genau an diesem Montag bekam ich die Arbeitslosenhilfe.
Das waren 200 DM* (*frühere Währung in Deutschland, jetzt Euro) weniger und ich lag 70 Euro unter dem Hartz IV Satz.
Ein Internist, bei dem ich in Behandlung war, hatte mir von dieser Umschulung abgeraten, wegen interner fieser Gerüchte von hinten herum. Anfangs nahm ich die Hinweise um Gerüchte zu meiner Person nicht ernst. In der Schule fing dann die Mobberei aufgrund meiner Hepatits C- Krankheit an, indem ein Arzt, der dort Lehrer war behauptete, dass Hepatits C auf die gleiche Art ansteckend sei wie Hepatits A.
Er erzählte Horrorgeschichten ohne jegliche Grundlage und machte mich unglaubwürdig. Meine Mutter unterstützte mich zu der Zeit finanziell bis April 2005. Sie kam im April zu mir, um mir zu helfen, damit ich mehr Geld bekomme. In der Ausbildungsstäte wollte ich nicht fehlen, da ich zu der Zeit keinen Anschluß in der Klasse fand, wegen dieser Mobberei und wichtige Dinge im Unterricht versäumt hätte.
Leider hatte ich schon einige Fehlzeiten wegen der unerträglichen Zustände und wegen Rennereien zum Arbeitsamt und Sozialamt damit ich mehr Geld bekomme, was mir verweigert wurde.
Meine Mutter rief im April 2005 dort an. In diesen Gesprächen regte sich so sehr über die Behandlung und Begründung der Ämter auf, dass sie mich auf meiner Praktikumsstelle in Bad Pyrmont in der m&i Fachklinik anrief und mir ganz aufgeregt in einem Schock davon erzählte.
Als ich spät nachmittags nach Hause kam, traf ich auf einen „fremden, hilflosen“ Menschen vor mir.
Meiner Mutter war eine Ader im Kopf geplatzt. Vermutlich in der Folge aller Aufregung und einem zu hohen Blutdruck und eines zerrissenen Anneurysmas, starb sie elendig im Nordstadtkrankenhaus, in welchem man in einer Art Eingangshalle als Angehöriger sitzen darf und durch Fenster von weitem bei der OP zuschauen kann. Besuchszeiten sind lediglich einmal am Tag eine dreiviertel Stunde, die auch noch oft gekürzt wurde. Dort habe ich mit meinen Geschwistern auch noch einige unglaubliche Dinge erlebt. Die genaue Schilderung aller Umstände würde zu weit führen.
Dies führte auch bei mir zu einer post-traumatischen Belastungs-Reaktion in der Trauer und ich verzweifele noch heute, wenn ich an diese Vorgänge denke.
Im Mai, kurz nach Beerdigung meiner Mutter hatte ich nichts mehr zu essen. Mir fehlten die 70 Euro zum Überleben.
In dieser Zeit war ich aus beruflichen Gründen 16 Stunden am Tag auf den Beinen.
Mein Tagesablauf: Morgens um 4 aufstehen, zur Praktikumsstelle fahren, dort arbeiten, abends, nach und nach bis in die Nacht hinein rund 1400 Seiten geballtes medizinisches Wissen aneignen.
„Wer mehr als 3 Tage im Praktikum fehlt, wird nicht mehr zur Prüfung bei der Bezirksregierung zugelassen.“ So informierte der Leiter der Schule. Aufgrund der finanziellen Not musste ich unglaubliche Kämpfe führen um endlich Geld zum Überleben zu erhalten.
Aber auch mit den Geldern, die mir nach langem Kampf zugestanden wurden, war es fast unmöglich, die Umschulung erfolgreich abzuschliessen.
Bis Anfang März 2006 arbeite ich in einer Praktikumstelle in Hammeln, weil ich glaubte, meine Mutter hätte es sich so gewünscht.
Mobbing im Praktikum ?
In der Praktikumsstelle in Hameln wurde ich gemobbt mit unglaublichen Vorwürfen (man kennt sich schließlich im Pflegebereich untereinander).
Eine Lehrerin mobbte mich ebenso, auch während einer praktischen Prüfung. Wieder reagierte ich mit Resignation und Kapitulation vor einem übermächtig erscheinenden Geflecht von Menschen, die mir das Leben schwer machten. Aus Gründen des Selbstschutzes, schweren Herzens brach ich die Umschulung ab.
Auf dem Zeugnis stehen nur die Noten „Zwei“ und „Eins“. Das war nur möglich, weil ich sehr viel Leistung und die Bereitschaft zum Lernen investierte.
Wenig später musste ich daraufhin zum Arzt des Arbeitsamtes Hannover, der mich ziemlich schnell abfertigte und mir riet, „es doch mal mit Psychopharmaka zu versuchen.“
Mein Reaktion: Entsetzen, Entrüstung, Schmerz und der nächste Schock. Ich fragte, wie es mit einem Verhaltenstraining für die Leute aus dem sogenannten sozialen Bereich wäre, die mich so gemobbt haben???
Mein Wunsch: Arbeiten und Abstand von Ärzten halten, damite endlich mal wieder Ruhe in mein Leben kommen kann.
Der Arzt des Arbeitsamtes sagte: „Sie sind nicht arbeitsfähig – basta.“
In eigener Initiative suchte ich mir einen 1 Euro Job und beantragte eine Genehmigung zur Ausübung des 1 Euro-Jobs.
In meinen Leben gab es wieder Hoffnung. In einigen Wochen kann ich vielleicht wieder arbeiten, wenn auch nur in einem 1 Euro Job. Mir wurden zwei Wochen Urlaub gewährt.
Extrem-Tour und Verbot von Grund- und Menschenrechte durch die Agentur für Arbeit?
Mit einem Fahrrad fuhr ich ohne Gangschaltung von Hannover nach Lübeck, um dort meinen Bruder zu besuchen und endlich mal im Urlaub abschalten zu können, das Grab von meiner Mutter besuchen zu können und zum ersten Mal Trauerarbeit leisten zu können. Kurze Zeit später kehrte ich nach Hannover zurück und freute mich auf den 1 Euro Job.
Plötzlich kam alles anders. Das Job-Center der Agentur für Arbeit verweigerte mir die Erlaubnis zu arbeiten und erklärte, ich dürfe den Job nicht machen.
Der Arbeitsberater des Job – Center informierte darüber, dass der Arzt es verboten hätte, mein Grundrecht auf Arbeit wahrzunehmen.
Auch in einem Schreiben der Agentur für Arbeit wurde mir ausdrücklich untersagt, die Arbeitsgelegenheit, 1 Euro-Job, anzunehmen.
Im 1 Euro-Job hätte ich mit dem Fahrrad durch Linden fahren müssen und kontrollieren sollen ob im Ort unrechtmäßig Müll entsorgt wurde.
Der Arzt meinte, „Sie können das nicht.“.
Daher informierte ich ihn über meine Fahrrad-Tour im Urlaub von Hannover bis nach Lübeck. Der Arzt interessierte sich nicht für diese Informationen.
Wenig später suchte ich mir einen Job als Zimmermädchen. Das kann mir keiner verbieten, glaubte ich. Die Arbeit war sehr schwer und ermüdend. Es entstanden Fehlzeiten, da ich ständig zum Job-Center musste, wegen falscher Berechnungen, etc. Offizieller Stundenlohn als Zimmermädchen, 7,70 Euro, tatsächlicher Stundenlohn cirka 3,50 Euro, da niemand ein Zimmer in nur 10 Minuten reinigen kann.
Arm trotz Arbeit: Kein Essen, keine Nahrung und Arbeiten bis zum Umfallen
Trotz schwerer Arbeit hatte ich wieder tagelang kein Geld zum Essen und bekam anstelle von Geld Lebensmittelgutscheine. Zudem konnte einmal meine Miete nicht überwiesen werden, da wieder unrechtmäßige Kürzungen vom Job – Center vorgenommen wurden. Frau Bra.. behauptete, es wäre gesetzlich so vorgegeben, dass der Lohn im voraus abgezogen wird, wenn er im gleichen Monat zu erwarten ist, also bei mir am 15. des Monats. Die Firma wechselte und ich wurde in das neue Unternehmen nicht übernommen, da ich am ganzen Körper einen Ausschlag hatte, der wie eine Allergie aussah.
Zuerst glaubte ich auch, von einer Allergie betroffen zu sein. Inzwischen konnte ich herausfinden, dass ich diesen Ausschlag immer bekomme, wenn ich wieder Ärger mit dem Job Center hatte.
Die letzte Arbeitsstelle, wieder als Zimmermädchen verlor ich, auch deswegen, weil ich für die Zeit von 1 1/2 Monaten 3 bis 4 mal fehlen musste, weil Unterlagen „verschwunden“ waren, ich böse Briefe bekam mit der Androhung, dass mir meine Geldleistungen versagt werden.
Ende November bekam ich kein Geld überwiesen und musste mir eine Baranweisung persönlich abholen, damit die Miete rechtzeitig überwiesen werden konnte, mir wurde ein angenommener Verdienst im voraus abgezogen.
Im Januar 2007 fehlen mir 80 Euro, die abgezogen wurden. Eine Rückerstattung erfolgte bislang nicht. Es wurde also Geld abgezogen, welches ich nicht zur Verfügung habe.
Vor allem wird dabei vom Job Center ein sogenannter Mittellohn ausgerechnet. Das heißt, wenn ich in einem Monat 600 Euro verdiene, dann wird mir im nächsten Monat davon 400 Euro im nachhinein abgezogen und 400 im voraus, da ich das Geld ja zu erwarten habe, wenn ich dann aber nur 100 Euro verdient habe, dann fehlt mir sozusagen alles zum Leben und die Miete etc. konnte nicht abgebucht werden. Das Geld bekomme ich je nach Ermessen der Angestellten, aber das auch erst nach der Lohnabrechnung und noch nicht mal dann, wie man jetzt sehen kann.
Letzte Woche war ich erneut beim Job – Center mit den Abrechnungen. Frau Bra.. wollte sie nicht sehen, sie weigerte, sich mir Geld zu geben, machte mir Vorwürfe, ich könne nicht mit Geld umgehen.
Sie will wissen, für welchen Zweck ich 700 Euro aufwenden musste.
Diese Rechnung veröffentliche ich heute
390,- Miete
90,- Stadtwerke
50,- Aol und Telekom einschließlich, 13 Euro Grundgebühr plus Mehrwertsteuer
35,- Lebensversicherung ( meine Art zu sparen)
20,- Unfallversicherung ( meine Altersvorsorge)
10,- Arztgebühr
15,- Stellengesuche Neue Presse
30,- Wasser ohne Kohlensäure ( hole ich mit einem Bekannten/Auto immer Monatsanfang)
70,- Lebensmittel e.t.c. für 2 Wochen
ist gleich 710,- Euro, * Alle Angaben in Euro.
Bis 15. Januar 2007 muss ich eine Nachzahlungsrate für die Stadtwerke bezahlen. Dies ist mir nicht möglich, da mir 80 Euro fehlen, die abgezogen und bis jetzt nicht widererstattet wurden. Aus dem vorausgegangenen Monat hatte ich noch 30 Euro.
Weiterer Zwang zum Umzug
Bald bekomme ich wieder eine Umzugsaufforderung weil meine Miete 90 Euro zu teuer sei.
Für den Umzug soll ich die meisten Kosten alleine tragen, muss dann irgendwo aufs Land ziehen, weil es hier in Hannover keine günstigeren Wohnungen gibt. Als Alternative könnte ich eine 10qm Knastzelle nehmen und muss dann meine ganzen Möbel wegschmeißen.
Ansparen kann ich nichts, denn von dem Nebenverdienst muss ich schon mind. 60 Euro für die Fahrkarte ausgeben, habe einen erhöhten Nahrungs- und Trinkbedarf. Bei 200 Euro darf ich 120 behalten und die sind dann weg. Durch die ständige Fehlerei wegen des Job-Centers habe ich jetzt leider auch keinen Nebenjob mehr.
Bei 600 Euro könnte ich dann die 90 Euro für die Miete bestreiten. Aber ich hätte dann immer noch nicht Geld um mir Medikamente mit dem Wirkstoff der Mariendistel zu kaufen, die die Leber unterstützen.
Dieses Mittel wird im Krankenhaus z.B. bei der Knollenblätterpilzvergiftung angewendet, weil es kein chemisches Mittel dafür gibt.
Der Arzt des Arbeitsamtes verlangt, dass ich eine Therapie mache. Eine Gesprächstherapie bezahlt meine Krankenkasse nicht und Geschwätz macht mich auch nicht satt.
Wenn ich nicht etwas in die Richtung mache, dann wird der Arzt bei der nächsten Untersuchung behaupten, ich sei immer noch nicht arbeitsfähig und therapiewillig, ich soll also in die Klapse gehen, sonst werden bei mir jegliche Geldleistungen eingestellt.
Vermittelt werden darf ich nicht, es dürfen mir noch nicht mal Adressen von Firmen herausgegeben werden. Ich bekomme keine Bewerbungskosten, keine Fahrgeld, einfach nix.
Aber Zwangsumzug in einer erschwerten Lebenslage und mich fertig machen, das geht!!!
Deshalb bleibt mir nichts anderes übrig, als am Samstag den Hungerstreik zu beginnen.
Durch den Dauerstress ist mein Immunsystem belastet, was sich in der Folge sehr ungünstig auf meine Krankheit auswirkt. Immunsystem gegen Viren, Viren gegen Immunsystem.
Ich will den 1 Euro Job haben. Zudem bestehe ich darauf, ein Jahr Zeit für einen Umzug zu erhalten.
Die Medikamente sind für meine Gesundheit und die Wiedererlangung von Gesundheit notwendig.
Sollten mir nicht alle Kosten erstattet werden, dann möchte ich einen Grundbetrag haben, von dem es mir möglich ist, menschenwürdig zu leben.
Daher bestehe ich auch auf mein Recht mir davon Vollwertkost kaufen zu können und einmal die Woche zur Immunstärkung in die Sauna gehen zu können.
Sollte ich psychische Schäden erlitten haben, dann nur durch das Allmachtsverhalten eines Arztes und einiger Angestellte des Job – Centers wie Frau Bra.., welche sich vor mir aufbaut und sagt: “ Sie kriegen von mir kein Geld!“ oder der Arzt der schreibt: „Ich untersage ihnen den Job“.
Wie soll ich denn verantwortlich handeln, wenn ich so in den Sumpf gesteckt werde, gegängelt werde, unten gehalten werde und dann als psychisch krank abgestempelt werde und unter Druck gesetzt werde. Das macht doch erst krank.“ erklärte Beate Worms in ihrer Begründung für den Hungerstreik.
Mit der Aufnahme des Hungerstreiks von Beate Worms, sind es inzwischen drei Menschen, Rüdiger Steinbeck aus Wieda (Landkreis Osterrode) und Bernd Matthes aus Meinersen-Seershausen, die gegen die Verletzung von Grund- und Menschenrechte und gegen schwerste Formen von Diskriminierung von Frauen, chronisch kranken und behinderten Menschen demonstrieren.
BILD-Unterschrift # 1: Beate Worms aus Hannover ist schwer und chronisch krank braucht möglichst schnelle finanzielle Hilfe, cirka 100 Euro, damit sie nicht obdachlos werden muss. BITTE helfen Sie helfen. Wer helfen will, der kann. Foto: privat / Hannover
Erst-Veröffentlichung: Regionalhilfe.de, 3mnewswire.org, IFN d734 News Magazine, British Newsflash Magazine, Januar 2007
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Brücken über Grenzen geschlagen: Protestantisches Pfarrhaus in Waldsee diente ein Jahr als Unterkunft

Engländerinnen machten freiwilliges soziales Jahr in Waldsee, Speyer und Neuhofen
Brücken über Grenzen geschlagen
Protestantisches Pfarrhaus in Waldsee diente ein Jahr als Unterkunft

VON ANDREAS KLAMM
Waldsee. „Großes Heimweh nach Deutschland werden wir bekommen“, meinen Louise Sutton, Halstead (Essex) und Helena Scott aus Dartford (Kent) und genießen morgens um acht Uhr, am Abreisetag ihr letztes „deutsches“ Frückstück. „Wir werden wieder kommen“, versprachen die beiden 19jährigen Engländerinnen, die ein Jahr im Prostestantischen Pfarramt in Waldsee wohnten, um ein freiwilliges soziales Jahr zu machen.
In Waldsee sind seit fünf Jahren im Wechsel Teilnehmer aus Frankreich, Luxemburg, den USA und England zu Gast. Pfarrer Wolfgang Jockers beklagte dieses Mal allerdings, daß sich trotz zahlreicher Bemühungen wenig Kontakte in der Waldseer Pfarrgemeinde vor Ort herstellen ließen. Die Kommunikation bei vorhergehenden Gästen habe schon besser funktioniert, meint er.
Die beiden Engländerinnen bewarben sich nach Abschluß ihres Abiturs bei den Quäkern, einer englischen religiösen Vereinigung. Von dort aus wurden sie über die Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz zu ihren Stellen vermittelt. Die 1974 von Wilfried von Rekowski initiierte Stiftung Sozialer Friedensdienst Pfalz fördert diese Aufenthalte meist für junge Leute aus weiten Teilen Europas als Teil des Friedensdienstes. Umgekehrt werden ebenso Auslandsaufenthalte von Deutschen durch diese Institution unterstützt. Dazu genügt eine Bewerbung an den Sozialen Friedensdienst in Speyer, Ludwigsstr. 28. In einer Informationswoche wird geprüft, ob sich die Bewerber für einen derartigen Aufenthalt eignen. Sehr gute Sprachkenntnisse als Voraussetzung sowie die Bereitschaft zu Aufgeschlossenheit, Toleranz, Hilfe und ein bescheidenes Leben zu führen, dürfen nicht fehlen. Für deutsche, wie auch aus dem Ausland kommende Teilnehmer folgt eine Vorbereitung auf den Jahres-Aufenthalt sowie eine Einführung in den Sozialbereich und die Struktur des jeweiligen Gastlandes. Regelmässig stattfindende begleitende Seminare und ein Abschlußseminar am Ende des sozialen Jahres dienen zur Besprechung und Auswertung der gewonnenen Erfahrungen.
„Um den Brückenbau über Grenzen hinweg in Organisation und Koordination zu ermöglichen, verfügt die Stiftung über kirchliche Partner im Ausland und arbeitet mit hiesigen Einrichtungen zusammen“, sagt so der Geschäftsführer, Wilfried von Rekowski. Mitarbeiter der Stiftung holen die ausländischen Gäste bei der Ankunft ab und sorgen für eine Unterkunft. „Nur wegen unserer guten Sprachkenntnisse und Noten konnten wir nach Deutschland kommen“, erzählen die Engländerinnen.
Tagsüber arbeitete Louise im Bereich der Altenpflege bei der ökumenischen Sozialstation in Speyer. Helena betreute Kinder im protestantischen Kindergarten in Neuhofen. Darüber hinaus pflegte sie an zweieinhalb Tagen in der Woche und oftmals auch am Wochenende ein schwerbehindertes Kind in der selben Gemeinde. Anders als bei Touristen lernen die Teilnehmer das jeweilige Gast-Land besser und intensiver in einem Bildungsjahr kennen.
Der protestantische Kindergarten war mit der Hilfe aus England sehr zufrieden. Pfarrer Dietrich Lauter aus Neuhofen begrüßt den internationalen Austausch. Sehr gefragt ist die Behindertenarbeit, gefolgt von der Tätigkeit im Kindergarten, Kranken- und Altenpflege, Arbeit im Altenheim sowie der Familienhilfe. Als Leistungen werden ein bescheidenes Taschengeld von 250 Mark und die Sozialversicherung gezahlt. Freie Unterkunft und Verpflegung werden zur Verfügung gestellt.
In der wenig verbleibenden Freizeit konnten die Engländerinnen Freunde gewinnen. Der Eindruck von Deutschland: „Anfangs waren die Kontakte noch nicht gleich zustande gekommen“, führt Louise in sehr gutem Deutsch aus. Nicht weniger perfekt spricht Freundin Helena, die auf sechsjährige Schulkenntnisse in Deutsch zurückblicken kann. Eine Kurzreise nach Österreich zählte mit zu den Höhepunkten des Aufenthalts.
Die Zukunftspläne der beiden stehen schon fest. Louise möchte Logopädie, Helena deutsches und englisches Recht studieren. Das freiwillige soziale Jahr wird in sozialpädagogischen und erzieherischen Bereichen für verschiedene Eingangsberufe anerkannt.
BILD-Unterschrift # 1:Helena Scott (li.) und Louise Sutton (re.) werden Deutschland vermissen. Foto: Andreas Klamm
BILD-Unterschrift # 2: Louise Sutton (re.) und Helena Scott (li.) aus England wollen wieder nach Deutschland kommen. Foto: Andreas Klamm
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 1987
Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, 2005
Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Nach Betrugsvorwürfen: Journalist kündigt Kirchenaustritt aus der evangelischen Kirche an

MINUTE NEWS:
Nach Betrugsvorwürfen:
Journalist kündigt Kirchenaustritt aus der evangelischen Kirche an
Ludwigshafen. (red). – 2. September 2007. Der Journalist Andreas Klamm hat im Zusammenhang mit den gegen ihn erhobenen schweren Vorwürfen im Zusammenhang mit Spenden-Aufrufen für das Fest für arme Menschen in Ludwigshafen angekündigt, dass er aus der evangelischen Kirche austreten werde.

Zudem werde mit sofortiger Wirkung die Sonder-Reihe „Kirchen-Magazin“ von British Newsflash Magazine am heutigen Sonntag eingestellt. British Newsflash Magazine erscheine weiterhin bereits seit 1986, doch künftig mit weniger Bibel-Inhalten.
Eine ausführliche Sonder-Erklärung werde er im Laufe des Mittags veröffentlichen.
3mnewswire.org

Fest für arme Menschen Ludwigshafen: Betrugsvorwürfe gegen Andreas Klamm

TOP STORY – SONDERMELDUNG:
Fest für arme Menschen Ludwigshafen:
Betrugsvorwürfe gegen Andreas Klamm
In einer email wurde heute mitgeteilt, dass der Journalist Betrug begangen habe
Ludwigshafen. (teen). 1. September 2007. Gegen Andreas Klamm wurde Strafanzeige wegen des Betrugs im Zusammenhang mit dem Fest für obdachlose Menschen in Ludwigshafen am Rhein eingeleitet. Dies teilte Brigitte Hirsch in einem öffentlichen Rundschreiben mittels email vom SND Sozialen Netzwerk Deutschland in Ludwigshafen mit.

Entsprechend von Vorwürfen durch verschiedene Personen habe Klamm Betrug im Zusammenhang mit Spenden und Spendengeldern begangen und auch an die Stadtsparkasse geschrieben.
Diese Informationen wurden heute am 1. September 2007 bekannt. Die Veranstalterin des Festes, Elivira Fabian Comer, schrieb offenbar eine Unterlassungserkärung am 31. August 2007, die jedoch den Journalisten noch nicht auf dem Postweg sondern durch Dritte via email erreicht hat.
Zu den Vorwürfen erklärte Andreas Klamm: „Es ist richtig, dass ich im Rahmen von Vor-Bericht-Erstattungen und Nach-Berichterstattungen zur Unterstützung für das Fest für arme Menschen in Ludwigshafen in den Jahren 2005, 2006 und 2007 öffentlich zu Sach- und Geldspenden aufgerufen habe und zahlreiche Banken, Firmen, Verwaltungen und Redaktionen schriftlich um Unterstützung für das Fest für arme Menschen gebeten habe.
In allen Berichten wurde immer deutlich daraufhin gewiesen, dass die Veranstalterin Elvira Fabian-Comer und Freunde sind. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mitgeteilt, dass für meine Spendenaufrufe eine Autorisierung oder Genehmigung durch die Veranstalterin Elvira Fabian-Comer vorliegt.
Diese Spenden-Aufrufe sind durch mich geschehen zur Unterstützung des Fest für arme Menschen in Ludwigshafen und zur Unterstützung für obdachlose Menschen in Not. Nach der schriftlich verfassten Unterlassungerklärung vom 31. August 2007 von Elvira Fabian-Comer, welche mir im Original noch nicht vorliegt, bin ich gerne bereit, auf eine Berichterstattung zum Fest für arme Menschen in Ludwigshafen und natürlich auf eine Unterstützung, insbesondere auf Spendenaufrufe, zum Fest für arme Menschen zu verzichten.
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weswegen die Hilfe für Menschen in Not verhindert werden soll und was daran so falsch sein soll für Menschen in Not um Hilfe zu bitten. Es ist zu bedauern, wenn alle Anstrengungen zur Hilfeleistung für Menschen in Not wissentlich und gezielt zerstört werden.
Offenbar wünscht jetzt die Veranstalterin Elvira Fabian-Comer keine Unterstützung durch einen Journalisten, der selbst fünfmal obdachlos war. Diesen Wunsch bedauere ich zwar, doch kann ich diesen Wunsch der Veranstalterin nur respektieren.
Es ist nicht richtig, dass ich Sach- und Geld-Spenden veruntreut habe. Diese Erklärung gebe ich bereits heute an Eides Statt öffentlich ab. Hier sehe ich erwartungsvoll den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal und einer Gerichtsverhandlung entgegen. Bereits heute lade ich alle Journalisten, Medien und die Öffentlichkeit zu allen Terminen ein.
Eine 500 Euro Geld-Spende durch den Rhein-Pfalz-Kreis im Dezember 2006 wurde von der Veranstalterin Elvira Fabian-Comer selbst vom Landrat Werner Schröter (SPD) angenommen. Von diesem Termin gibt es auch Fotos. Es ist richtig, dass ich zuvor auch an Landrat Werner Schröter via email schrieb und auch diesen im Jahr 2006 um Hilfe gebeten habe.
Ich habe das Geld nicht gesehen und zwar keinen einzigen Cent. Alle Sachspenden wurden ordnungsgemäss bei Elvira Fabian-Comer abgeliefert. 16 Pakete mit einer Hilfslieferung von der Ehefrau des Entertainers Dieter Thomas Heck wurden im vergangenen Jahr nach Ludwigshafen in „Das Haus“ (Haus der Jugend) geschickt und gingen direkt an die obdachlosen Menschen, nachdem ich diesen um Unterstützung für das Fest für arme Menschen gebeten habe.
Film-Beweis-Aufnahmen liegen vor. Zudem gibt es wohl rund 100 Zeugen. Geldspenden für das Fest für arme Menschen in Ludwigshafen auf mein Konto habe ich nicht erhalten. Es dürfte ja wohl ein Leichtes für die Ermittlungsbehörden sein, meine Konto-Daten bei der zuständigen Bank zu überprüfen. Mein Einverständnis hierzu liegt bereits jederzeit vor.
Was die Veranstalterin Elivra Fabian-Comer und Brigitte Hirsch vom Sozialen Netzwerk Deutschland e. V. dazu bewegt, mir öffentlich Betrug zu unterstellen, was ich nur als Verleumdung empfinden kann, ist mir unklar, doch es besteht die Hoffnung, dass die Umstände genau aufgeklärt werden. Dazu lade ich heute Polizei, Staatsanwaltschaft, Presse, Medien und die interessierte Öffentlichkeit ein.“
3mnewswire.org (www.3mnewswire.org )

Hilfe für Menschen in Not: Fest für arme Menschen am 21. Dezember in "Das Haus"

Hilfe für Menschen in Not:
Fest für arme Menschen am 21. Dezember in „Das Haus“


Ludwigshafen. (and). Bereits zum dritten Mal in der Folge findet auch im Jahr 2007 das „Fest für arme Menschen“ in Ludwigshafen am Rhein in diesem Jahr am Freitag, 21. Dezember, 12 bis 20 Uhr in „Das Haus“ (Haus der Jugend), Bahnhofstrasse in Ludwigshafen am Rhein statt.

Veranstaltet wird das Fest für arme Menschen von Elvira Fabian Comer und Freunden. Die engagierte Frau lud am 22. Dezember 2005 zum ersten Mal, arme, kranke, behinderte und obdachlose Menschen zum Fest für arme Menschen nach Ludwigshafen am Rhein ein, um damit den letzten Willen ihres Großvaters zu erfüllen.
Da die Frau sah, dass für ein solches Fest eine große Nachfrage der stetig wachsenden Zahl von bedürftigen Menschen in Ludwigshafen am Rhein und im Rhein-Pfalz besteht, lud Elvira Fabian Comer im Dezember 2006 zum zweiten Fest für arme Menschen in Ludwigshafen am Rhein ein. Im vergangenen Jahr unterstützte auch Landrat Werner Schröter (SPD) und der Rhein-Pfalz-Kreis das Fest für bedürftige Menschen mit einer großzügigen 500 Euro-Spende. Die Stadt Ludwigshafen am Rhein hilft mit Räumlichkeiten.
Für das dritte „Fest für arme Menschen in Ludwigshafen“ werden noch dringend ehrenamtliche Helfer und Spender für Kleider (gerne auch gebraucht), Spielsachen, Essen, Getränke, Medikamente Geschenke und allen nützlichen Dingen gesucht, die ein Leben für obdachlose Menschen auf der Straße in der Region erleichtern können. Für ein kulturelles Begleit-Programm, das mit dem Fest für arme Menschen verbunden ist, werden auch noch Künstler und Künstlerinnen aller Sparten gesucht.
Telefonischer Kontakt ist bei Telefon 0 62 36 416 802 der Redaktion von http://www.Regionalhilfe.de möglich. Regionalhilfe.de ist ein ehrenamtlich gemeinnütziges Projekt das von dem Journalisten Andreas Klamm gegründet wurde, der in Folge von chronischer Krankheit, Behinderung und Schwerbehinderung bereits fünfmal obdachlos wurde.
Daher gründete der Medienproduzent im vergangenen Jahr neben zahlreichen weiteren internationalen Projekten das Hilfs-Projekt http://www.regionalhilfe.de, email-Kontakt: andreasklamm@hotmail.com. Das Hilfsprojekt Regionalhilfe.de arbeitet unabhängig vom Fest für arme Menschen Ludwigshafen, unterstützt jedoch die Presse- Medien- und Organisationarbeit ebenso ehrenamtlich.
Pressemeldung:
http://www.britishnewsflash.de/t79f13-Fest-fuer-arme-Menschen-am-Dezember-in-quot-Das-Haus-quot.html
TV-Dokumentationen mit weiteren Informationen:
„FEST für arme Menschen Ludwigshafen am Rhein“
„FEAST for the poor Ludwigshafen, Germany“
http://www.youtube.com/watch?v=0G2eIczqm9Y (17.20 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=1n-8STRU7jQ (3.30 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=xz-xfevyah8 (2.30 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=YCEnv_URrU0 (16.57 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=czFEIrGqtzQ (5.02 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=LWX5V8NfFaU (16.54 min.)
http://www.youtube.com/watch?v=e7OjiDIU9cs (5.48 min. )
http://www.youtube.com/watch?v=JKUAofqhMTM (4.59 min.)