Gerhard Harwardt hat beim ASV die Fäden in der Hand

Gerhard Harwardt hat beim ASV die Fäden in der Hand
Von Andreas Klamm
Böhl-Iggelheim.- Gerhard Harwardt, 62, bleibt Vorsitzender des Angelsportvereins Kellmetschweiher. Auf der Jahreshauptversammlung im VfB-Clubheim wählten ihn 58 von 267 Mitgliedern wieder. Eines stimmte dagegen. Die Suche nach einem Wahlvorstand hatte sich schwierig gestaltet – bis der Ehrenvorsitzende des Vereins Heinz Hoock erschien und sich spontan als Wahlleiter zur Verfügung stellte.
Der bisherige Kassierer Klaus Flörchinger war kurzfristig verhindert und konnte, da abwesend, nicht mehr gewählt werden. Zweiter Vorsitzender Peter Stuck und Schriftführer Bernhard Dürk wollten aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren.
Frank Wessa trug stellvertretend für Flörchinger den Kassenbericht vor: Es wurde ein Plus erwirtschaftet. Allerdings, so hielt der Kassierer fest, stehe das zweitschlechteste Ergebnis seiner zwölf-jährigen Amtszeit unterm Strich.
Hitzig verlief die Debatte über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Ein Mitglied meinte, es sei nicht „statthaft“ darüber abzustimmen, weil dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung stehe. „Der Antrag ist erst am 3. Januar bei uns eingegangen“, erläuterte der Vorsitzende. Schließlich votierte die Mehrheit doch für ein Anheben der Beiträge, drei Angelsportler waren dagegen, viele enthielten sich. Die Aufnahmegebühr beträgt künftig rund 150 Euro (300 Mark), die Angelerlaubnis für Erwachsene 25 Euro und für Jugendliche 15 Euro.
Eine positive Entwicklung sah Harwardt im Rückblick: Frühjahrsfischen, Männerfischen, das Fischerfest, Spätjahrfischen und insbesondere der Fischerkönigsball hätten allen viel Freude bereitet. Nicht zufrieden war er dagegen mit der Resonanz der Weihnachtsfeier.
Fünf traten aus, vier wurden ausgeschlossen: 267 Mitglieder zählt der Verein. 161 sind Böhl-Iggelheimer, 106 kommen von auswärts. Von den 34 Jugendlichen sind 17 aktive Angelsportler. 102 Erlaubnisscheine zum Angeln in den Gewässern wurden ausgegeben. Alle Weiher haben einen guten Fischbesatz.
Fast monatlich gebe es eine Veranstaltung des Angelsportvereins, so Harwardt im Tapo-Gespräch. Highlights seien das dreitägige Fischerfest, der Lätaremarkt und der Fischerkrönungsball. Der Angelsportverein leiste wichtige Arbeit für den Naturschutz. In diesem Jahr soll der Schwarzweiher entschlackt und entkrautet werden. Pappeln sollen gepflanzt werden. Die Löcher am Kellmetschweiher sollen aufgefüllt werden. Allerdings müsse die Kostenfrage noch geklärt werden.
Der Lätare-Umzugswagen der Angler wird dieses Jahr nach der Hauffschen Legende vom Gespensterschiff gestaltet. Harwardt hat noch freie Plätze für eine Busfahrt zur Aquafisch, einer der größten Angler- und Jägermessen in Friedrichshafen. Fahrpreis 30 Mark. Auch Gäste können gerne mit an den Bodensee fahren. Abfahrt ist am Samstag, 3. März, 7 Uhr.
INFO: Der neue Vorstand: Gerhard Harwardt, 1. Vorsitzender, Johannes Barra, 2. Vorsitzender, Silvia Kirschniok, Schriftführerin, Thomas Danter, Schatzmeister/Kassierer, Karlheinz Riedl, Gewässerwart, Karlheinz Merkel, Fischwart, Lothar Scheurer, Jugendwart, Rheinhold Kirschniok, Sport- & Gerätewart, Frank Wessa, 1. Beisitzer, Michael Dietz, 2. Beisitzer, Kassenprüfer: Uwe Lützel, Heinz Hoock.
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 29. Januar 2001
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Die Jungen führen Regie

Die Jungen führen Regie
Von Andreas Klamm
Mechtersheim. – Der Männergesangverein (MGV) Frohsinn begann seine Generalversammlung im Vereinslokal musikalisch an Heilig Drei Könige. „Let it shine“, sang der Frauenchor. Wenig später trübte sich die Stimmung der 65 Mitglieder, als es um die neue Satzung ging.
Vorsitzender Karl Müller gedachte der Verstorbenen und blickte auf ein reges Vereinsleben zurück. Die Höhepunkte: Vier unvergessliche Tage in Bremen. Adam Lorfing drehte einen Film vom Ausflug, der bald zu sehen sein wird. Das Altdorffest, das witterungsbedingt und mit dem Verschwinden eines knapp vier Meter langen Holzschildes des Vereines „Zum frommen Zecher“ fast auf den Nullpunkt sank, Tag der offenen Tür und die Ehrungen verdienter Mitglieder beim Weihnachtsfest mit dem traditionellen Theaterstück (Tapo berichtete). Zehnmal trat die MGV zu offizellen Anlässen auf.
Die geplante Satzungsänderung nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Chorleiter Wolfgang Lutz, Frauen-Sprecherin Gunda Wiedemann und Schriftführer Erich Fender ergänzten die Jahres-Chronik mit Rückblicken auf das Freundschaftsingen, die Zeltmission, dem 25-jährigen Bestehen des Vereinsheimes und der närrischen Singstunde.
Die Kassenprüfer Ludwig Stadler und Wolfgang Frey entlasteten und lobten den Kassierer Berthold Bogumil, der schon knapp 20 Jahre über die Finanzen des Vereines wacht. Sie stießen sogar auf etwas mehr in der Kasse. Der Verein wirtschaftete solide und schloss mit einem Plus ab. Finanzielle Reserven würden für den geplanten Umbau und Renovierung der Toiletten-Anlage und des Sängerheimes (energiesparende Fenster und neuer Anstrich) sowie für einen Vitrinen-Schrank, in dem Vereinsfahnen ausgestellt und Noten aufgebewahrt werden sollen, gebraucht, erklärte der Kassenwart.
Schwierigkeiten und heftige Diskussionen gab es bei der Beschlussfassung einer neuen Satzung, mit dem der Verein seine Statuten von 1974 auf den neuesten Stand bringen wollte. Rechtsanwalt Gerd Nöther erklärte viele Details. Einige Mitglieder störten Formulierungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden aus dem Verein durch Tod. Eineinhalb Stunden diskutierten und änderten die Mitglieder den Entwurf ihrer Satzung, die das Vereins-Registergericht Ludwigshafen bereits ohne Einwände an den Vorstand zurückschickte, ehe sie eine neue Satzung beschlossen.
Das führte mit den Neuwahlen zu einer viereinhalbstündigen Generalversammlung. Der Jurist leitete die Neuwahlen als Wahlleiter. Diese verliefen reibungslos, abgesehen davon, dass nur wenige für ein Ehrenamt bereit waren. Die Mitglieder entlasteten den Vorstand. Karl Müller kandidierte aus familiären und gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Er überreichte als Ehrenvorsitzender an seinen Sohn symbolisch einen Schlüssel und an langjährige aktive Helfer Weinpräsente. Die Mitgliedsbeiträge, künftig 20 Euro, wurden auf die neue Währung umgestellt. Kommenden Samstag findet der Vereinsball mit großer Tombola statt. Der MGV sucht noch Spender. In Schifferstadt steht diesmal ein großes Wertungssingen an. Andreas P. Klamm
INFO: Neuer Vorstand: Günter Müller,Vorsitzender, Wolfgang Frey, 2. Vorsitzender, Siegried Weinkämmerer, Schriftführerin, Berthold Bogumil, Kassierer, Beisitzer: Gunda Wiedemann, Claudia Birkle, Beate Müller, Klaus und Günter Amourette, Gerhard Wetzel und Thorsten Kayser.
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 8. Januar 2001
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Musik, die von ganzem Herzen kommt

Musik, die von ganzem Herzen kommt
Von Andreas Klamm
Mechtersheim. – Der Klangbogen-Chor und der Musikverein Mechtersheim sangen und spielten in der evangelischen Kirche beim traditionellen Benefiz-Konzert zu Gunsten des Fördervereins der Sonderschule im Erlich in Speyer.
„Die benachteiligten Schüler stammen meist aus kaputten Ehen oder sozialschwachen Familien“, klärte Schulleiter Wolfgang Pres die Konzertgäste auf. Leider würden die Jungen und Mädchen oft viel zu spät in die Sonderschule überwiesen. Dennoch könne die Schule, die Kinder aus Speyer und dem Landkreis Ludwigshafen besuchen, vieles bewegen. In der Facheinrichtung könnten Schüler mit Lernbehinderungen oder -störungen, dazu zähle auch die mangelnde Bereitschaft zum Lernen, gezielt gefördert werden und einen Schulabschluss erwerben.
Die Schule biete zudem ein zehntes freiwilliges Schuljahr an, das zum regulären Hauptschulabschluss führe. Bei den potentiellen Arbeitgebern käme das sehr gut an. „Wer freiwillig ein Jahr länger zur Schule geht, zeigt, dass er mehr will“, meinte der Rektor. Leider seien inzwischen auch die Etats für Sonderschulen stark limitiert.
Deshalb springe der Förderverein etwa unterstützend beim Anschaffen von Unterrichtsbüchern, dem Umstellen von Unterrichtsfilmen auf Videos und dem Kauf eines Video- Beamers ein. Die Förderer ermöglichten aber auch Schülern aus sozialschwachen Familien die Teilnahme an Ski-Freizeiten oder Wanderungen. Die Konzert-Spenden helfen somit denen, die benachteiligt sind, am normalen Leben teilzuhaben.
Stimmungsvolle Klänge
Abwechselnd servierten der Musikverein und der Klangbogen einen klassischen und weihnachtlichen Hörgenuss. Schöner kann Musik zu Weihnachten nicht klingen, als die stimmungsvollen Posaunen und Flöten, die ,,Oh Tannenbaum“, ,,Jingle Bells“ und ,,Stille Nacht, heilige Nacht“erklingen ließen. Der Klangbogen unter der Leitung von Wolfram Plank präsentierte deutsch- und englischsprachige Gospels, wie „I’m gonna sing“ und ,,Wir preisen den Herrn“.
Nach stehenden Ovationen bot der Lahnor Adjei den Musikverein, dirigiert von Lahnor Adjei, eine niveauvolle, instrumentale Version von ,,We are the world“ dar.
Heinz Münch, Vorsitzender des Musikvereins, lud nach dem Konzert zu einem kleinen Imbiss ein und überreichte im Musikheim dem Rektor der Schule für Lernbehinderte eine stattliche Spende in Höhe von 1 500 Mark.
BILD-Unterschrift # 1: Wertvolle Hilfe: 1 500 Mark ersangen und erspielten Klangbogen und Musikverein Mechtersheim, die in den Topf des Fördervereins der Sonderschule im Erlich wandern. Foto: Bug
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 20. Dezember 2000
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Schreiben für die Konkurrenz ? – Wenn ein Fernseh-Produzent über einen Fernsehen-Produzent schreibt

Jeder kann helfen – sicher nur der, der will…
Schreiben für die Konkurrenz ?
Wenn ein Fernseh-Produzent über einen Fernsehen-Produzent schreibt

VON ANDREAS KLAMM
Ludwigshafen. Es ist schon eine ganze Weile her, als ich im Gespräch mit einem Bekannten war, ob man auch für die Konkurrenz schreiben oder gar für die Konkurrenz arbeiten könne. Ich meine: Ja, dies ist möglich unter besonderen Voraussetzungen und wenn nicht der Neid auf den Erfolg des anderen ein solches Handeln verhindert.
Sie denken jetzt mit Worten kann man viel bewegen. Wie verhalte ich mich wohl, wenn ich in die Lage komme für die „Konkurrenz“, ich meine viel richtiger ist, für einen „Mitbewerber“ in der Praxis und gut über ihn zu schreiben?
Dies ist mir bereits in den 90er Jahren widerfahren. Wie einige Menschen wissen, bin ich gewissermaßen und im wörtlichen Sinne mit dem Fernsehen, genauer, dem privaten Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland, seit 1984 aufgewachsen.
Seit der ersten Stunde des privaten Rundfunks bin ich als privater Medienmacher im Radio und im Fernsehen dabei.
Zuvor schrieb ich, was ich auch heute noch mache, für regionale Tageszeitungen. Ich bin im Jahr 1968 geboren, was rein rechnerisch bedeutet, dass ich mit 16 Jahren bereits Radio- und Fernseh-Sendungen produziert haben müsste. Zugegeben diese Geschichte klingt unglaublich und ist dennoch war.
Während andere Teenager sich irgendwo vergnügten, hatte ich bereits große Freude, Fernsehen, Radio und Zeitung zu machen, Menschen kennen zu lernen und ganze Radio- und Fernsehsendungen zu produzieren, um damit auch anderen Menschen eine Freude zu breiten. Meine Ambitionen und Intentionen waren vielfältig und ich wußte bereits früh, dass ich beruflich als Redakteur und Journalist tätig werden wollte.
Klar war mir von Beginn an, dass dieser Wunsch alles andere als einfach werden würde, da ich aus einem sehr armen Elternhaus stamme. Mein Vater war Feuerwehr-Obermann bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Ludwigshafen am Rhein.
So stand von Anfang fest, dass ich nicht als wohl behütetes Nesthäckchen, inmitten einer älteren und jüngeren Schwester den klassischen Weg des Abiturs und eines von den Eltern gesponstertem Studiums gehen konnte.
Entscheidungen waren gefragt und ich entschloß mich Schreiben, Radio- und Fernsehmachen in der Praxis zu lernen und zu zuhören, was mir mein Redakteur und Chefredakteur erzählen würde. Ich hörte genau zu.
Anders als Wolfgang Bantz, im Hauptberuf ehemals Straßenbahnfahrer, mußte, konnte, durfte und wollte ich nicht nur Medien machen aus Freude und zur Freude anderer Menschen, was ein guter Vorsatz war und ist, sondern auch das Geld als Medienmacher verdienen, um beim Bäcker meine Brötchen und andere Posten zum Lebensunterhalt bezahlen zu können.
Irgendwie, genau weiß ich es nicht mehr, lernte ich Wolfgang Bantz kennen und er erzählte mir von seinen Projekten. Ich war beeindruckt, denn die Projekte hatten gute Konzepte und das was ich in der Praxis sah, war gut. Das fanden auch Jury´s in der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter (LPR) und Wolfgang Bantz wurde für einige seiner Produktionen mit Auszeichnungen geehrt.
Im Jahr 1990 machte ich zeitgleich, Radio, Fernsehen und schrieb für das Mannheimer Wochenblatt. Wenn ein Thema die Stadt Ludwigshafen berührte, dann erschien auch schon mal ein Artikel im Ludwigshafener Wochenblatt. Einer davon war der über einen „Mitbewerber“ mit gut organisiertem Team und vielen Menschen, die halfen: Wolfgang Bantz.
Eine seiner Intentionen war, den Menschen eine Freude bereiten. Ich bin der Überzeugung und sicher, dies ist Wolfgang Bantz gelungen.
Als ich den Artikel schrieb, machte ich eine ganz andere Form der leichten Unterhaltung „Tele-Gruß“, wohl eine der ersten interaktiven Radio-Fernseh-Shows im deutschen Fernsehen mit vielen Menschen, die einfach mal nur über das Fernsehen grüßen wollten. „POW“ – die „Party ohne Wende“ war eine Fortsetzungs-Reihe im Fernsehen, in der die Zuschauer sich auch Musiktitel wünschen konnten.
Die Idee, Fernsehen und in Radio in einer Kombination zu machen, entstand bei mir in tiefster Not, weil irgendwer beschlossen hatte, dass die Stadt kein freies, offenes Radio mehr bräuchte. Viele Hörer und Produzenten dachten anders und nicht wenige denken auch heute noch anders.
Ach ja, wer Wolfgang Bantz und mich zu kennen glaubt, der weiß , dass ich durchaus mit Wolfgang Bantz reden kann, gut über ihn schreiben kann und einige Jahre später sogar gut als Moderator für ihn arbeiten konnte. Was ich jedoch mit Wolfgang Bantz absolut nicht teile, sind seine Einstellungen zu verschiedenen Bereichen im Leben.
Wolfgang Bantz hatte das große Glück mit einem großen und motivierten Team zu arbeiten und in Mitteln und in Finanzen wesentlich besser ausgestattet zu sein. Dieses Glück durfte ich bisher nur selten erleben. Dennoch freue ich mich, wenn Wolfgang Bantz, Erfolg hat und seine Projekte gelingen. Es ist gut, wenn Gutes gelingt !
Ich erfuhr die Gnade, auch über einen vermeintlichen „Mitbewerber“, der mir sehr half, als es beruflich nicht meinen Wünschen entsprechend im Leben gelang und ich obdachlos wurde, gut zu reden und zu schreiben. Dies kann ich noch heute.
Während kaum einer bereit war zu helfen, machte er nur wenig Worte und half. Dafür bin ich sehr dankbar.
Heute mache ich noch immer und wieder Radio, Fernsehen, Zeitung und Internet. Zudem entdeckte ich 1990 die Möglichkeit, pflegende Hände als Gesundheits- und Krankenpfleger und als Rettungssanitäter beruflich und aus Berufung einzusetzen. Allerdings veränderte 1995 ein Berufsunfall in der Krankenpflege meine private und berufliche Lebensplanung nachhaltig. Ich wurde behindert und Schwerbehinderten gleichgestellt.
Verstehen Sie meinen heutigen Beitrag nicht falsch; Manchmal ist es sehr wichtig, auch für einen „Mitbeweber“ zu arbeiten und Gutes zu tun, dennoch bin ich mir auch der Verantwortung zur Loyalität für meine Auftrags- oder Arbeitgeber bewusst und halte die Treue.
Helfen bereitet Freude, Menschen im Allgemeinen, dem der Hilfe nehmen kann und dem der Hilfe geben kann, wenn sie denn vom Herzen kommt in guter Absicht. Beides, Hilfe nehmen und geben zu können, ist ein Gnadengeschenk, das uns Menschen zuteil wird.
Wolfgang Bantz und anderen Menschen in „seinem“ Team ist es gelungen in Oggersheim mit den „Oggersheimer Notizen“, in Ludwigshafen und in der Region, Menschen eine Freude zu bereiten und via Bildschirm Freude, Freundlichkeit und Wärme in das Haus auch alter einsamer Menschen zu bringen, die gespannt darauf warteten, wann eine der nächsten Ausgaben gesendet wird.
Wolfgang Bantz ist ein Helfer in vielfältiger Weise. Tausende Zuschauer kennen ihn als ehemaligen freundlichen Straßenbahnfahrer in Ludwigshafen und Mannheim, als engagierten, talentierten, Texter, Regieseur, Produzent, Filmemacher und Moderator.
Eine Seite des Filmemachers, die nur wenige Menschen kennen, Wolfgang Bantz ist auch Lebensretter. Ich las die Zeitungsartikel. Vor vielen Jahren sprang er ungeachtet der Gefahren für sein eigenes Leben in den Rhein, um eine junge Frau, die sich das Leben nehmen wollte, zu retten. Ich kenne nicht viele Menschen, die bereit sind, solches Engagement im Kampf zur Rettung des Lebens eines Menschen zu leisten. Die Rettung gelang dem Menschen und Helfer Wolfgang Bantz.
Der Ludwigshafener liebte nicht nur mit Worten, sondern er lebte und zeigte seine Liebe in monatelangen Vorbereitungen für Fernsehsendungen und Filme. Was es bedeutet solche Film- und Fernsehprojekte zu realisieren, kenne ich aus eigener Erfahrung seit 1984 sehr gut. Sie ahnen nicht welche schwere Arbeit und Vorbereitungen hinter einer Fernsehsendung oder einem Film von gerade mal 60 Minuten Sendezeit stecken. Harte Arbeit und gute Werke hinter den Kulissen, von denen der Zuschauer üblicherweise kaum etwas sieht.
Die größte Liebe lebte und zeigte Wolfgang Bantz in der Tat und Wahrheit, als es darum ging Menschen zu helfen und mit der Bereitschaft des Einsatzes seines eigenen Lebens in die kalten Gewässer des Rheines zu springen, um einer Frau das Leben zu retten.
Ja, es bereitet Freude, Gutes zu tun !
Danke, Wolfgang !
Weitere Informationen über Wolfgang Bantz, Ludwigshafen am Rhein: http://www.wobatv.de
Verstehen Sie jetzt, wenn ich sage oder schreibe:
„Jeder kann helfen – Sicher nur jeder, der will und bereit ist zu helfen“.
BILD-Unterschrift # 1: Wolfgang Bantz bereitet mit seinen Filmproduktionen vielen Menschen nicht nur in Deutschland eine Freude. Foto: Andreas Klamm