Bitte um DRINGENDE Hilfe-Leistung für 59jährige Frau in unverschuldeter Notlage in Neustadt an der Weinstraße

Neustadt an der Weinstraße / Rheinland-Pfalz. 6. April 2019. BITTE DRINGEND um Hilfe-Leistung, soweit wie möglich, für eine 59jährige Frau aus Neustadt an der Weinstraße in unverschuldeter Notlage. GEFAHR der Obdachlosigkeit. 

Aufgrund eines Fernseh-Berichts der Kolleginnen und Kollegen vom SWR, Landesschau, bittet Regionalhilfe.de, vor allem alle Menschen in Rheinland-Pfalz, in Neustadt an der Weinstraße und in der Vorderpfalz um Hilfeleistung, soweit wie möglich, um die Obdachlosigkeit einer schwer, kranken Frau in Neustadt an der Weinstraße zu verhindern, soweit möglich.

WICHTIG: Bitte nur Hilfe soweit leisten, OHNE sich dabei selbst in Gefahr zu bringen! Ausführliche Informationen zur unverschuldeten Notlage einer 59jährigen und kranken Frau in Neustadt an der Weinstraße sind dem Fernsehbericht des SWR zu entnehmen.

Wer Hilfe leisten kann und will, OHNE sich dabei selbst in Gefahr zu bringen, kann gerne auch bei Regionalhilfe.de, Tel. 0621 5867 8054 rund um die 24 Stunden, Tag und Nacht anrufen oder via E-Mail schreiben an E-Mail: sozial@radiotvinfo.org.

Die Zeit ist knapp, da eine Zwangsräumung drohen kann. Beitrag zur Notlage der 59jährigen Frau, SWR, Landesschau, Die Daten werden an den SWR und an die betroffene Frau in Notlage weitergeleitet. https://www.swr.de/landesschau-rp/kein-geld-fuer-die-miete-frau-droht-obdachlosigkeit/-/id=122144/did=23481336/nid=122144/1woeea2/index.html

Web-Site: Regionalhilfe, http://www.regionalhilfe.de

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Entnahme von abgelaufenen Nahrungmitteln aus Mülltonnen sollte juristisch nicht verfolgt werden

Entnahme von abgelaufenen Nahrungsmitteln aus Mülltonnen sollte juristisch nicht verfolgt werden

Mainz. 18. Oktober 2018 (Meinung/Kommentar). In einem aufwendigen Gerichts- und Justizverfahren wurde ein 76-jähriger Mann offenbar laut Medienberichten verurteilt, weil er abgelaufene Lebensmittel bzw. Nahrungsmittel aus dem Müll genommen hat, konkret: Kaffee.

Weshalb müssen wir solche Gerichts- und Justiz-Verfahren, die sehr aufwendig und teuer sind, als Steuerzahler zulassen? Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit der Mittel?

Es geht um unsere Steuergelder und öffentliche Finanzmittel, die wir als Gemeinschaft der Steuerzahler bezahlen müssen.

Grundsätzlich darf vermutet werden, wenn Nahrungsmittel in den Müll geworfen werden, dann muss wohl ein Wert von 0,00 Euro angenommen werden.

Schon wenn zwei Polizisten in einem Polizei-Auto losfahren, belastet dies den Steuerzahler und die Natur, Umwelt und Klima wesentlich mehr und kostet uns alle Geld, das im Bereich Bildung, Kita, Universitäten, Pflege, Soziales, Infrastruktur viel dringender gebraucht wird.

Der Schaden, der hierdurch entsteht ist bereits größer als für abgelaufene Nahrungsmittel, die aus Mülltonnen genommen werden. Wenn wir an mehrere Hundert oder Tausend Euro Kosten für aufwendige und komplexe Justiz- und Gerichtsverfahren denken für abgelaufene Lebens- und Nahrungsmittel, die aus Mülltonnen genommen werden, so übersteigt dies bei weitem an Kosten, den Umstand der Entnahme von abgelaufenen Lebens- und Nahrungsmittel aus Müllcontrainern.

 

Ein öffentliches, staatliches und auch ein sonstiges Interesse kann hier nicht bestehen. Ganz im Gegenteil mit solchen Verfahren werden Kommunen, Länder, Bund und vor allem die Gemeinschaft aller Steuerzahler in Deutschland geschädigt und ohne nachvollziehbaren Grund erheblich finanziell belastet. Belastet werden auch chronisch, überlastete Polizeibeamte und Mitarbeiter der Justiz, die sich mit ernsten und viel wichtigeren Anliegen sinnvoll befassen könnten, etwa Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Verfolgung schwerer Straftaten, wie Raub, Geiselnahme, Korruption, Totschlag, Mord oder versuchter Mord oder gar Terrorismus.

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Aktiver Klima- Natur- und Umweltschutz sollte in Deutschland nicht strafbar sein. Info-Grafik: and/pixabay

Daher sollte auf die Verfolgung von Menschen, die abgelaufene Lebens- und Nahrungsmittel aus Mülltonnen oder Müllcontainern entnehmen aufgrund der Mittel der Verhältnismäßigkeit, aus Gründen des Natur- Umwelt und Klimaschutzes grundsätzlich bitte verzichtet werden. Das gebietet bereits die menschliche Vernunft und das vorrangige Interesse der Gemeinschaft der Steuerzahler, Natur- Umwelt- und Klimaschützer. Es ist kaum vorstellbar und nachvollziehbar, dass ein Volk oder Bürger und Steuerzahler an solchen Verfahren, die uns alle Geld, erheblich viele, öffentliche Gelder und Steuergelder kosten, Interesse haben kann. Wenn Urteile gegen Menschen gesprochen werden, die abgelaufene Lebensmittel und Nahrungsmittel aus Mülltonnen oder Müllcontainern entnehmen gesprochen werden, so werden solche Urteile vermutlich ganz sicher nicht „im Namen des Volkes“ gesprochen, da vernünftig, denkende Menschen schon aus Gründen der Verhältnnismäßigkeit kein Interesse daran haben können, dass gegen Menschen, die Nahrungs- und Lebensmittel aus Mülltonnen entnehmen, aufwendige und kostenintensive Justiz- oder Gerichts-Verfahren geführt werden.

Da die Menschen helfen, Müll zu reduzieren, leisten diese Menschen auch einen aktiven Beitrag für Klima- Natur- und Umweltschutz und dies sollte in Deutschland bitte weiterhin auch straffrei bleiben. Andreas Klamm

Hintergrund: Besonders schwerer Diebstahl? Rentner nimmt Kaffee aus Mülltone – und wird dafür veruteilt,  Der Westen.de, https://www.derwesten.de/panorama/besonders-schwerer-diebstahl-rentner-nimmt-kaffee-aus-muelltonne-und-wird-dafuer-verurteilt-id215597169.html

Loveparade-Opfer und Angehörige wollen gemeinsam handeln

Loveparade-Opfer und Angehörige wollen gemeinsam handeln
Vater einer 16jährigen Schülerin empfiehlt für geschädigte Menschen und betroffene Angehörige: Solidarisches Handeln – „Gemeinsam sind wir stark“ – möglicherweise sehr lange Gerichts-Prozesse und Ermittlungen

Von Andreas Klamm-Sabaot
Duisburg. 5. August 2010. Nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg in deren Folge am 24. Juli 2010, 21 junge Menschen getötet und mehr als 500 Menschen schwer verletzt wurden, initiierte Jürgen Hagemann mit seiner Ehefrau die Aktion des solidarischen Handelns der angehörigen und betroffenen Menschen, die bei der Katastrophe zu Schaden gekommen sind oder noch schlimmer: Geliebte Menschen verloren haben.

Die Eheleute sind Eltern einer 16jährigen Tochter, die bei der Loveparade verletzt wurde. Die 16jährige Schülerin musste eine Woche im Krankenhaus verbringen. In Deutschland gibt es gesetzlich zwar nicht, wie in den Vereinigten Staaten von Amerika, die Möglichkeit einer Sammelklage, doch der Vater glaubt dennoch, dass ein Sammel-Verfahren und das gemeinsame Handeln für die berechtigten Interessen der Angehörigen, betroffenen und geschädigten Menschen helfen kann, Ansprüche auf Schadens-Ersatz und Schmerzensgeld in den komplexen Verfahren vor den deutschen Gerichten, einzuklagen und zu fordern.
Denkbar wäre auch eine außergerichtliche Einigung oder ein Vergleich. Die Katastrophen der Flugabstürze von Ramstein und die Zug-Katastrophe von Eschede haben leider gezeigt, dass die Hinterbliebenen und betroffenen Menschen oft in mehreren Jahre dauernden Gerichts-Prozessen um die Entschädigungen doch auch um die Erstattung von Kosten für Ärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienste und Anschluss-Heilbehandlungen Klagen müssen, um wenigstens etwas Recht und Gerechtigkeit in Deutschland nach Katastrophen zu finden. Mindestens 15 bis 20 Teilnehmer sind für ein Sammel-Verfahren erforderlich. Die konnte der Vater jetzt finden, doch er sucht weiterhin weitere geschädigte und betroffene Menschen, die gemeinsam helfen wollen, Schadens-Ersatz- und Schmerzensgeld-Ansprüche einzufordern und zu erhalten.
Der ehemalige Bundes-Innenminister und Rechtsanwalt Gerhart Baum von der Kanzlei Baum, Reiter & Collegen hat in einer Pressemitteilung (wir berichteten) seine Unterstützung für die Hinterbliebenen und betroffenen Menschen zugesagt. Der Jurist ist ein Voll-Profi auf dem komplexen Gebiet der Vertretung von Opfern nach Katastrophen und Großschadens-Ereignissen. Er setzte sich bereits für die Interessen der Ramstein-Opfer und die Opfer des Concorde-Flugzeug-Absturzes ein. Ein Sammelverfahren bietet die Möglichkeit die Belastungen, Risiken und Kosten für eine Klage auf mehrere Schultern zu verteilen, auch dann wenn alle betroffene Menschen individuell und einzeln ihre Rechte und Ansprüche bei den Gerichten einklagen müssen.
Nach Einschätzung von Rechtsanwalt Gerhart Baum werden sich die Ermittlungen zur Klärung der Haftungsfragen und der damit verbundenen Eintrittspflicht der Haftpflicht-Versicherungen aus seinen gewonnenen Erfahrungen über Jahre hinziehen. Der Jurist rät daher den Betroffenen sich zur Geltendmachung und der Durchsetzung von Ansprüchen des Schadensersatzes zusammenzuschließen. Mit dem Kollektiv sei es möglich den notwendigen Druck auf die möglicherweise Verantwortlichen und die Ermittlungs-Behörden aufrecht zu erhalten. Gemeinsam sei es möglich mehr zu erreichen.
Die Geschädigten sollten dringend ein ausführliches Gedächtnis-Protokoll schreiben, in dem wichtige Angaben enthalten sein sollten, etwa zu welcher Zeit an welchem Punkt des Geschehens diese sich befunden haben und die Namen eventueller Zeugen notieren. Wichtig sei auch eine genaue Dokumentation in Berichten, Arzt-Berichten, Befunden und Fotos über die erlittenen Verletzten, Schmerzen, Ängste.
Für körperliche und psychische Schäden und Beeinträchtigung aller Arzt sollten sich die betroffenen und geschädigten Menschen auch ärztliche Bescheinigungen geben lassen. Genauer empfiehlt sich sogar auch ein Tage-Buch oder eine Art Krankheits- Gesundheits- und Heilungs-Protokoll zu führen. Ein Ereignis-Tagebuch oder Protokoll könne auch helfen, Spät-Folgeschäden zu belegen.
Für die Verwandten der 21 getöteten Menschen seien diese Protokolle ebenso wichtig, da im Zuge von Trauer, Schock und Verdrängung die Erinnerungen an die Ereignisse oft verblassen, genaue und wichtige Details in Gerichts-Prozessen dann oft nicht mehr von den Angehörigen beschrieben werden können.
Die Hinterbliebenen sollten auch die entstehenden Kosten etwa für Überführung verstorbener Menschen, Bestattung oder Einkommens-Ausfälle dokumentieren. Die Dokumentation sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, damit wichtige Beweise und Details nicht verloren gehen oder vergessen werden.
Ausführliche Informationen zur Initiative eines Sammel-Verfahren betroffener und geschädigter Menschen der Loveparade-Katastrophe sind im Internet bei http://www.loveparade-sammelverfahren.de zu finden.
Weitere ausführliche Hinweise und Informationen:
1. Bundes-Innenminister a. D. Gerhart Baum, http://www.gerhart-baum.de
2. Regionalhilfe.de – Blog, http://www.regionalhilfe.wordpress.com
3. Regionalhilfe.de , http://www.regionalhilfe.de

Am Ende bleibt Gang zum Gericht

Am Ende bleibt Gang zum Gericht
Von Andreas Klamm
Speyer. – In Speyer geraten immer mehr mittelständische Firmen und Privathaushalte in den Sog von riesigen Schuldenbergen. Am Ende bleibt nur noch die Offenbarung vor Gericht. Dort müssen dann die Betroffenen darlegen, dass sie nicht mit Absicht oder vorsätzlich gehandelt haben.
Gestern wurden im Amtsgericht Speyer mehrere solche Betrugs-Fälle verhandelt. In einem Fall wurde einem selbständigen Fenster-Monteur vorgeworfen, sich „einen rechtswidrigen Vermögensvorteil durch die Vorspiegelung der Zahlungswilligkeit“, so das Amtsdeutsch, verschafft zu haben. Er montierte, zusammen mit einem Subunternehmer und Feinmechaniker, Fenster bei Großfirmen. Die Beiden arbeiteten knapp ein Jahr zusammen. Es ging um ein Auftragsvolumen von 80 000 Mark. Davon bezahlte der Kleinunternehmer an seinen Ex-Partner die Hälfte. Jetzt stritten die Kontrahenten über Zahlungen aus Restforderungen in Höhe von 8 475 Mark.
Der Angeklagte bestritt die Verbindlichkeiten nicht. „Er schickte die Rechnungen zurück und wartete auf eine detaillierte Abrechnung zur Prüfung einzelner Positionen und erbrachter Leistungen“, erklärte er. Der Subunternehmer bestätigte in seiner Aussage diese Darstellung teilweise, allerdings sei ihm vom Gegner ein „Kleinkrieg“ angedroht worden, wenn er nicht Ruhe gebe.
Der Angeklagte leistete bereits umfangreiche Zahlungen und zahlt derzeit Raten an ein Inkasso-Büro , da auch der Kläger, beim gleichen Büro Schulden abzahlen muss. Anwalt Paul Dyckmanns erkannte keinen Nachweis eines vorsätzlichen Betruges und forderte, den Angeklagten freizusprechen. Richter Hans Werner Boltz schloss sich dem Antrag an. Die Kosten des Verfahrens zahlt die Landeskasse.
Ein 36-jähriger Arbeitsloser aus Speyer war geladen, weil er seit zwei Jahren die Rechnung seines Zahnarztes für die Überkronung von Zähnen nicht bezahlt hatte. Er müsse seinen Lebensunterhalt mit 1200 Mark bestreiten und könne nicht zahlen, meinte der Angeklagte. Später versicherte er, die Rechnung bis Ende Januar zu begleichen, da komme eine Rückzahlung aus dem Lohnsteuerjahresausgleich. Der Richter stellte das Verfahren ein – zahlt er bis 20. Februar nicht, muss er wieder vor Gericht und kommt wohl weniger glimpflich davon.
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 15. Dezember 2000
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007