Brandkatastrophe Ludwigshafen – Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen

Brandkatastrophe Ludwigshafen:
Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen
Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. Nach der Brandkatastrophe in Ludwigshafen hat der rheinland-pfälzische CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf eine voreingenommene Berichterstattung einiger türkischer Medien kritisiert. Gleichzeitig unterstützte Baldauf die von Ministerpräsident Kurt Beck vorgebrachte Kritik, dass hier „in völlig unzutreffender Weise“ die Helfer „desavouiert“ würden.

„Vor dem Abschluss der Ermittlungen – an denen ja auch türkische Experten beteiligt sind – sollten wir voreilige Schlüsse in die eine oder andere Richtung vermeiden.
Bislang gibt es keine tragfähigen Hinweise für eine Brandstiftung oder gar einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Wir alle sind bestürzt darüber, dass die Brandkatastrophe Menschenleben gekostet hat. Wir müssen aber aufpassen, dass diese Trauer nicht in Wut umschlägt und sich plötzlich gegen die Falschen richtet. Ich habe deshalb kein Verständnis dafür, dass nun Feuerwehrleute unter Polizeischutz gestellt werden mussten, denn es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sie nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen sind.“
3mnewswire.org

Brandkatastrophe Ludwigshafen: Unbekannte drohen mit Brandanschlägen auf türkische Häuser – Das Feuer: Waren es deutsche Nazi-Terroristen?

Brandkatastrophe von Ludwigshafen:
Unbekannte drohen mit Brandanschlägen auf türkische Häuser
Das Feuer: Waren es deutsche Nazi-Terroristen?
Türkisches Fernsehen: Kinder sprechen über „deutschen Mann als Brandstifter“ – Feuerwehrmann verprügelt

Ludwigshafen. 6. Februar 2008. (and). In der Reaktion auf verschiedene Medien-Berichte zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar 2008 bei der insgesamt neun Menschen beim Brand eines Wohnhaus ums Leben kamen, darunter fünf Kinder und eine schwangere Frau, hat ein bislang nicht bekannter Kommentar-Schreiber oder Kommentar-Schreiberin angekündigt, dass es möglicherweise Brandanschläge auf türkische Häuser in Deutschland geben könnte. Der Schreiber oder die Schreiberin drohte gegenüber türkischen Bürgern so wörtlich: „…willst Krieg in Deutschland. Kannst Du haben, dann brennen Eure Häuser alle!“.


Da der Kommentar weitere schwere Beleidgungen gegenüber türkischen Menschen in Deutschland enthält, wurde der Kommentar nicht zur Veröffentlichung durch die Redaktion freigegeben.
Unterdessen soll unbestätigten Informationen zufolge, das türkische Fernsehen von einem Mädchen berichten, das einen Mann mit schwarzen Haaren gesehen habe, welcher den Brand in dem von zwei türkischen Familien bewohnten Mehrfamilienhaus in Ludwigshafen gelegt haben soll. Der Mann habe, unbestätigten Berichten zufolge deutsch gesprochen.
Bereits gestern erklärte die Polizei-Pressesprecherin Simone Eisenbarth von der Polizei in Ludwigshafen gegenüber der Nachrichtenagentur 3m newswire, dass allen Hinweisen nachgegangen werde. Zur Aufklärung der Umstände, die zur schwersten Feuer-Katastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein seit Ende des 2. Welt-Krieges führte, habe die Polizei die 50-köpfige Sonderkommission „Danziger Platz“ gebildet.
Die Polizei-Beamten werden in ihren Ermittlungen von Beamten des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes und von speziellen Sachverständigen unterstützt. Unterdessen kündigte die Regierung der Türkei an, eigene Ermittlungs-Teams nach Deutschland zu entsenden. 11 Polizisten, die am Sonntag türkische Staatsbürger und Kinder aus der Flammenhölle von Ludwigshafen retteten wurden durch diesen Einsatz verletzt.
Auffällig ist die Vielzahl fremdenfeindlicher und rassistischer Kommentare aus der Region zur schweren Brandkatastrophe.
Aufgebrachte türkische Bürger verprügelten einen Feuerwehrmann der Feuerwehr Ludwigshafen. Gegenüber den Rettungskräften werden durch türkische Menschen schwerste Vorwürfe gemacht, die bereits durch die Behörden bei einer Pressekonferenz am 5. Februar entkräftet wurden.
3mnewswire.org
Sonder-Hinweis: Natürlich hat die Redaktion von 3mnnewswire.org ähnlich wie die Kollegen und Kolleginnen der Redaktion der Tageszeitung „Mannheimer Morgen“, die sich mit einen „Bekennerschreiben“ einer Gruppe oder eines Schreibens „Deutscher Widerstand“ zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen bekannte, sofort an die Pressestelle der Polizei in Ludwigshafen als PDF-Kopie weitergeleitet.
Bei der Pressekonferenz erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig, dass es sich bei einem „Bekennerschreiber“ um ein Unruhe-Stifter-Schreiben“ und nicht um ein echtes Bekenner-Schreiben handelt. Es gibt offenbar viele Trittbrett-Fahrer, die die Not und Katastrophe die sich ereignete auf schamlose Weise missbrauchen.
Hinweis für alle Informanten
Natürlich gilt in der Regel der Informanten-Schutz. Dieser entfällt allerdings bei der Ankündigung von Straftaten oder bei Drohungen anderen Menschen Schaden zuzufügen, was ebenso eine Straftat ist. Da wir eine kleine Redaktion sind, können wir nicht immer recherchieren, ob es sich bei Drohungen oder Ankündigungen von Straftaten um Trittbrett-Fahrer handelt oder um ernst zu nehmende Ankündigungen von Straftaten.

In der Regel erhält die Polizei keine Informationen durch unsere Redaktionen. Eine Ausnahme ist definitiv, der Zustand, wenn wir Gefahr oder Lebensgefahr für Menschen befürchten müssen. Dies war in dem vorliegenden Kommentar-Beitrag-Schreiben die Situation.
Vor Informanten-Schutz gilt unserer Auffassung nach, das Leben weiterer Menschen zu schützen. Ob es sich bei solchen Ankündigungen um sogenannte „Trittbrett-Fahrer“ oder „Unruhe-Stifter“ handelt, müssen die Polizei-Ermittler prüfen. Wir sind dazu aus Budget-Gründen und technischen Gründen NICHT in der Lage.
In der Regel werden uns zugespielte Informationen streng vertraulich gehandelt. Diese Regel entfällt bei der Ankündigung von Brandanschlägen oder sonstigen Straftaten, die gegen das Leben von Menschen gerichtet sind.

In solchen Fällen dürfen sie sich sicher sein, dass solche Schreiben an die Polizei weitergeleitet werden.

Die Redaktion, 3mnewswire.org

SPECIAL ANNOUCEMENT

To our readers which are members of terrorist organizations. PLEASE only email or send us your information about your threats IN CASE if you want to use our editorial office to transfer your information about threats in future directly to the POLICE.
Any information about threats against people no matter where they live and no matter where they do come from will be transfered dircetly to
POLICE.
Before you write to our editors about your future plannings, attacks or threats you should consider, if you want to transfer these information to POLICE because all of our editors will forward such information to POLICE.
IN CASE IF YOU WANT TO WARN INNOCENT PEOPLE, then our editorial offices will forward the information to POLICE, otherwise DO NOT SEND US ANY KIND of SUCH INFORMATION, PLEASE.
All other cases where no threat or danger for the life of innocent people is involved will CERTAINLY be TREATED STRICTLY CONFIDENTIAL and NOT FORWARDED TO POLICE.
PLEASE NOTE, we are only a medium-sized organization you should consider to send your information about threats to our collagues from DPA Deutsche Presse -Agentur (http://www.dpa.de) or Deutsche Depeschen Dienst (http://www.ddp.de) also.
PLEASE, DO NOT WASTE your precious and our precious time.
Thank you.
The Editors
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(Radio IBS Leeds, IBS Television Leeds)

Gerhard Harwardt hat beim ASV die Fäden in der Hand

Gerhard Harwardt hat beim ASV die Fäden in der Hand
Von Andreas Klamm
Böhl-Iggelheim.- Gerhard Harwardt, 62, bleibt Vorsitzender des Angelsportvereins Kellmetschweiher. Auf der Jahreshauptversammlung im VfB-Clubheim wählten ihn 58 von 267 Mitgliedern wieder. Eines stimmte dagegen. Die Suche nach einem Wahlvorstand hatte sich schwierig gestaltet – bis der Ehrenvorsitzende des Vereins Heinz Hoock erschien und sich spontan als Wahlleiter zur Verfügung stellte.
Der bisherige Kassierer Klaus Flörchinger war kurzfristig verhindert und konnte, da abwesend, nicht mehr gewählt werden. Zweiter Vorsitzender Peter Stuck und Schriftführer Bernhard Dürk wollten aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren.
Frank Wessa trug stellvertretend für Flörchinger den Kassenbericht vor: Es wurde ein Plus erwirtschaftet. Allerdings, so hielt der Kassierer fest, stehe das zweitschlechteste Ergebnis seiner zwölf-jährigen Amtszeit unterm Strich.
Hitzig verlief die Debatte über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Ein Mitglied meinte, es sei nicht „statthaft“ darüber abzustimmen, weil dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung stehe. „Der Antrag ist erst am 3. Januar bei uns eingegangen“, erläuterte der Vorsitzende. Schließlich votierte die Mehrheit doch für ein Anheben der Beiträge, drei Angelsportler waren dagegen, viele enthielten sich. Die Aufnahmegebühr beträgt künftig rund 150 Euro (300 Mark), die Angelerlaubnis für Erwachsene 25 Euro und für Jugendliche 15 Euro.
Eine positive Entwicklung sah Harwardt im Rückblick: Frühjahrsfischen, Männerfischen, das Fischerfest, Spätjahrfischen und insbesondere der Fischerkönigsball hätten allen viel Freude bereitet. Nicht zufrieden war er dagegen mit der Resonanz der Weihnachtsfeier.
Fünf traten aus, vier wurden ausgeschlossen: 267 Mitglieder zählt der Verein. 161 sind Böhl-Iggelheimer, 106 kommen von auswärts. Von den 34 Jugendlichen sind 17 aktive Angelsportler. 102 Erlaubnisscheine zum Angeln in den Gewässern wurden ausgegeben. Alle Weiher haben einen guten Fischbesatz.
Fast monatlich gebe es eine Veranstaltung des Angelsportvereins, so Harwardt im Tapo-Gespräch. Highlights seien das dreitägige Fischerfest, der Lätaremarkt und der Fischerkrönungsball. Der Angelsportverein leiste wichtige Arbeit für den Naturschutz. In diesem Jahr soll der Schwarzweiher entschlackt und entkrautet werden. Pappeln sollen gepflanzt werden. Die Löcher am Kellmetschweiher sollen aufgefüllt werden. Allerdings müsse die Kostenfrage noch geklärt werden.
Der Lätare-Umzugswagen der Angler wird dieses Jahr nach der Hauffschen Legende vom Gespensterschiff gestaltet. Harwardt hat noch freie Plätze für eine Busfahrt zur Aquafisch, einer der größten Angler- und Jägermessen in Friedrichshafen. Fahrpreis 30 Mark. Auch Gäste können gerne mit an den Bodensee fahren. Abfahrt ist am Samstag, 3. März, 7 Uhr.
INFO: Der neue Vorstand: Gerhard Harwardt, 1. Vorsitzender, Johannes Barra, 2. Vorsitzender, Silvia Kirschniok, Schriftführerin, Thomas Danter, Schatzmeister/Kassierer, Karlheinz Riedl, Gewässerwart, Karlheinz Merkel, Fischwart, Lothar Scheurer, Jugendwart, Rheinhold Kirschniok, Sport- & Gerätewart, Frank Wessa, 1. Beisitzer, Michael Dietz, 2. Beisitzer, Kassenprüfer: Uwe Lützel, Heinz Hoock.
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 29. Januar 2001
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Im Notfall Ersatzlösung mit Neuhofen im Blick

Im Notfall Ersatzlösung mit Neuhofen im Blick
Von Andreas Klamm
Waldsee/Neuhofen. Anfang kommenden Jahres werden mit den neuen Entscheidungen im Regionalen Raumordnungsplan „Rheinpfalz“ die Weichen für die Zukunft gestellt. Noch ist nicht sicher, ob die Struktur- und Genehmigungs-Direktion Süd den eingereichten und favorisierten Plänen Waldsees hinsichtlich der geplanten Erweiterung seines Gewerbegebietes zustimmt, auch wenn die Kreisverwaltung Ludwigshafen der Gemeinde „Schützenhilfe“ leistete.
Waldsee strebe weiterhin vorrangig die Erweiterung des Gewerbegebietes ,,Fahrgärten“ im Anschluss an das bereits bestehende Areal an, erklärte Bürgermeister Otto Reiland auf Anfrage der Tagespost.
Dabei geht es um 5,5 Hektar brutto, und genau diesen Vorschlag lehnte die Planungsgesellschaft im Sommer im neuen Entwurf des Raumordnungsplan ab, da Hochwasserschutzvorsorge dagegen spreche. Die gesamte Fläche liegt im potenziellen Überflutungsbereich im Falle eines Rheindamm-Bruchs (wir berichteten). Die bestehenden Ansiedlungen haben Bestandsschutz. Die Ludwigshafener Kreisverwaltung allerdings unterstützte als Untere Landespflegebehörde die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes in Waldsee. Kreis-Baudirektor Dr. Michael Büssemaker sah schon damals keine
Standortalternative für künftige Bauvorhaben. Die gibt es aber offensichtlich für den Notfall jetzt doch. Bis zu zwanzig Unternehmen warten auf neue Bauflächen.
Ersatzareal an Rehhütter Straße?
Waldsee machte sich für den Fall der Fälle, dem „Nein“ aus Mainz in einem Zielabweichungsverfahren, Gedanken zu einem neuen möglichen Alternativ-Standort. Im Bereich Rehhütter Straße an der L 533, östlich der B9-Anschlussstelle Rehhütte (siehe Karte), könnte ein gemeinsames Gewerbegebiet Waldsee-Neuhofen entstehen. Das sei allerdings ein Siedlungsansatz, der außerhalb von Waldsee liege.
Er käme nur als ,,Notlösung“ alternativ in Betracht und fest stehe noch nichts, betonte Reiland. Er will die Chancen des anvisierten Standortes in den „Fahrgärten“ nicht gefährdet sehen. Erst in zehn bis 15 Jahren müsse man sich Gedanken über ein gemeinsames Gewerbegebiet machen.
Es sei denn aus Mainz kommt eine definitive Ablehnung zum jetzigen Standort. Dann könnte, vielmehr müsse, ein gemeinsames Gewerbeareal schneller auf dem Plan stehen, als derzeit allen lieb zu sein scheint. Reiland sieht aber auch finanzielle und andere Vorteile in einer solchen sinnvollen Alternative. Die Kosten für die Gebietserschließung und Zuleitungen könnten sich beide Gemeinden teilen. Neuhofen stehe dem aufgeschlossen gegenüber.
Der Gemeinderat in Neuhofen stimmte für das Gewerbegebiet „Im Horst“ (Industriestraße). Allerdings hätten beide Gemeinden für künftige Vorhaben wenig Kapazitäten und kaum Alternativen, meinte Neuhofens Bürgermeister Wolfgang Kraus. Sollte Waldsee ein gemeinsames Areal planen, dann müssten die Gemeinden verhandeln und der Rat müsste sich mit der neuen Situation befassen. Ein gemeinsames Gewerbegebiet würde auf der Neuhöfer Seite Privat-Grundstücke tangieren und die Gemeinde wolle frühzeitig im Vorfeld die Bürger und Betroffenen ins Boot holen, wenn ein gemeinsames Vorhaben zur Diskussion stehe, so Kraus. Er wolle keine falsche Erwartungshaltungen wecken.
Grafik / BILD-Unterschrift: Waldsee hält weiter am Ziel fest, das Gewerbegebiet im Ort in den Fahrgärten zu erweitern. Allerdings: Stimmt Mainz dem nicht zu, ist eine Alternativlösung mit Neuhofen (dunkelblaue Fläche; hier nur die grobe Lage) angedacht. Die Grenze verliefe dann mittendurch. Bearbeitung: Venus
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 28. Dezember 2000
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Griff in Tankstellenkasse?

Griff in Tankstellenkasse?
Von Andreas Klamm
Speyer. – Die Kassiererin einer Tankstelle in Schifferstadt soll ihre Vertrauensstellung missbraucht und sich durch Storno-Buchungen beim Verkauf von Zigaretten, Benzin und Backwaren bereichert haben. Staatsanwältin Jutta Dyckmanns warf der Angeklagten 56 Taten vor. Sie soll Beträge von 5,20 bis 210 Mark, insgesamt zirka 7300 Mark, in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.
Die Angeklagte bestritt alle Vorwürfe. Später gestand sie doch eine der möglicherweise 56 Taten – ihr ehemaliger Chef hatte vor ihrer Entlassung eine Video-Überwachung installiert. Die Pächter filmten, wie die Frau nach dem Verkauf einer Stange Zigaretten 50 Mark in die Hosentasche steckte. Das sei nur ein Versehen, sagte die Mutter zweier Kinder aus.
Ihr Anwalt legte das Mandat nieder, weil sie nicht zahlen konnte. Sie habe 8 000 Mark Schulden, fühlte sich von ihren Kollegen „ausgebootet“ und glaube, man wolle ihr etwas ,,anhängen“. Sie sei nicht alleine während den Schichten an der Kasse gewesen, auch Kollegen hätten Zutritt zum Kassenbereich und Büro gehabt.
Wer über wieviele Hauptstorno-Schlüssel verfügte, wusste auch die Ehefrau des Pächters nicht genau. Einen hatte sie, einen die Angeklagte und möglicherweise einen weiteren ein anderer Mitarbeiter. Die Kassen- und Warenfehlbestände fielen erst bei einer Blitzinventur, nach dem Hinweis eines Bezirksstellen-Vertreters, auf.
Kassenbeträge seien nicht nur ausgebucht und entnommen worden, die Beklagte habe auch die Computer-Listen manipuliert, so dass die Warenbestandlisten nicht mit dem tatsächlich vorhandenen Bestand übereinstimmten. Deswegen bemerkten die Pächter erst nach Monaten das Fehlen von Waren. Der Richter vertagte die Verhandlung. Zwei Ex-Kollegen der Angeklagten müssen am Jahresanfang als Zeugen vor Gericht.
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Tagespost, 20. Dezember 2000
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007