Farbenprächtig, humorvoll und spritzig: Karnevalistischer Höhenflug

Farbenprächtig, humorvoll und spritzig:
Karnevalistischer Höhenflug

VON ANDREAS KLAMM
Mannheim. Man (frau) mußte sie einfach erlebt haben: Die fünfte närrische Sitzung der Grokageli im John Deere-Casino. Der Saal war voll ausverkauft, die Stimmung riesig. Das lag nicht nur am Programm unter Sitzungsleitung von Michael Plep, sondern am Publikum, das ideenreich maskiert und mit viel Sinn für Humor, zur Sitzung gekommen war. Unter den närrischen Gästen feierten zahlreiche Ehrengäste.
Zum Auftakt der Bütten-Reden protokollierte Rainer Probst seiten- und zeitenkritisch. Das „Chaoten-Duo“ Gerd Wetz und Lothar Stripf strapazierte unerbi(ü)ttlich die Lachmuskeln des Publikums.
Stadtrat Rolf Dieter „wetterte“ über politisches Narrentum. Hans Schmitt „Frauenliebhaber“ brachte eine Lobhymmne auf die Männer dar. Günter Thomas „watschelte“ als Babette von der Fischbach in den Saal und sie -pardon: er berichtete hautnah vom „Intimleben“ örtlicher Persönlichkeiten, Frau, Nachbarin inbegriffen. Nach dem Family-Klatsch überfiel „Babette“, Sitzungsleiter Michael Plep mit einem Filsbach-Tango und Lambada. Der Saal tobte.
Jüngster in der Bütt´ war Björn Schmelzinger. Die Spezies Herbert Janisch, Karl Lorenz, Wenzel Stollmeyer und Hans Threm brachten alle zum Schunkeln und Horst Karcher sang Stimmungslieder. Fast keiner blieb mehr still sitzen, als das Can-Can Männer-Ballett ins Moulin Rouge entführte. Eine Augenweide boten die Mini- und Juniorengarde, Tanzmariechen Melanie Fecker begeisterte das Publikum und Helga Schiffer schunkelte alle mit ihrem Wassertum-Lied ein.
Die Schwansee-Kür von Gisela Kilokowsky und Falko Federkowsky ließ die Halle beben. Beide mußten eine Zugabennummer tanzen. Flotte Märsche spielte die Kurpfälzer Schloß-Garde.
Das Stadt-Prinzenpaar hat die Feierenden mit ihrem Besuch überrascht und erfreut. Bis drei Uhr morgens spielten die „Hot Gamblers“, Musik zum Tanzen. Die Fastnachter der Grokageli können zufrieden sein.
BILD-Unterschrift # 1: Können mit sich zufrieden sein: Die Grokageli in Mannheim. Foto: Thomas
BILD-Unterschrift # 2: Viel gute Stimmung im John Deere-Casino. Das ideenreich maskierte Publikum feierte ausgelassen. Foto: Thomas
Erst-Veröffentlichung: Mannheimer Wochenblatt, 1990
Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, „Karneval-Regional“, 16. November 2005
Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Farbenprächtig, humorvoll und spritzig: Karnevalistischer Höhenflug

Farbenprächtig, humorvoll und spritzig:
Karnevalistischer Höhenflug

VON ANDREAS KLAMM
Mannheim. Man (frau) mußte sie einfach erlebt haben: Die fünfte närrische Sitzung der Grokageli im John Deere-Casino. Der Saal war voll ausverkauft, die Stimmung riesig.
Das lag nicht nur am Programm unter Sitzungsleitung von Michael Plep, sondern am Publikum, das ideenreich maskiert und mit viel Sinn für Humor, zur Sitzung gekommen war. Unter den närrischen Gästen feierten zahlreiche Ehrengäste.
Zum Auftakt der Bütten-Reden protokollierte Rainer Probst seiten- und zeitenkritisch. Das „Chaoten-Duo“ Gerd Wetz und Lothar Stripf strapazierte unerbi(ü)ttlich die Lachmuskeln des Publikums.
Stadtrat Rolf Dieter „wetterte“ über politisches Narrentum. Hans Schmitt „Frauenliebhaber“ brachte eine Lobhymmne auf die Männer dar. Günter Thomas „watschelte“ als Babette von der Fischbach in den Saal und sie -pardon: er berichtete hautnah vom „Intimleben“ örtlicher Persönlichkeiten, Frau, Nachbarin inbegriffen. Nach dem Family-Klatsch überfiel „Babette“, Sitzungsleiter Michael Plep mit einem Filsbach-Tango und Lambada. Der Saal tobte.
Jüngster in der Bütt´ war Björn Schmelzinger. Die Spezies Herbert Janisch, Karl Lorenz, Wenzel Stollmeyer und Hans Threm brachten alle zum Schunkeln und Horst Karcher sang Stimmungslieder. Fast keiner blieb mehr still sitzen, als das Can-Can Männer-Ballett ins Moulin Rouge entführte. Eine Augenweide boten die Mini- und Juniorengarde, Tanzmariechen Melanie Fecker begeisterte das Publikum und Helga Schiffer schunkelte alle mit ihrem Wassertum-Lied ein.
Die Schwansee-Kür von Gisela Kilokowsky und Falko Federkowsky ließ die Halle beben. Beide mußten eine Zugabennummer tanzen. Flotte Märsche spielte die Kurpfälzer Schloß-Garde.
Das Stadt-Prinzenpaar hat die Feierenden mit ihrem Besuch überrascht und erfreut. Bis drei Uhr morgens spielten die „Hot Gamblers“, Musik zum Tanzen. Die Fastnachter der Grokageli können zufrieden sein.
BILD-Unterschrift # 1: Können mit sich zufrieden sein: Die Grokageli in Mannheim. Foto: Thomas
BILD-Unterschrift # 2: Viel gute Stimmung im John Deere-Casino. Das ideenreich maskierte Publikum feierte ausgelassen. Foto: Thomas
Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim. 1990
Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional
Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

"Zabbe" regieren: "Narren" stürmen Seckenheimer Schloß

„Zabbe“ regieren:
„Narren“ stürmen Seckenheimer Schloß

VON ANDREAS KLAMM
Mannheim/Seckenheim. Mit Pauken und Trompeten marschierten die Karnevalisten vom KG Grün-Weiss Mannheim-Schönau in das Seckenheimer Schloß ein – die ganz Kleinen in der ersten Reihe.
Gemeindesekretär Roland Esche begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und Vertreter aus Gemeinde und Stadt. Unter ihnen war auch die Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Roswitha Wisniewski.
In seiner Rede zum Neujahrsempfang ging Roland Esche auf die Veränderungen im anderen Teil Deutschlands ein. Er appelierte an seine Zuhörer, über Partei-, Konfessions- und Vereinsgrenzen hinweg für ein „Seckenheim miteinander“ aktiv zu sein.
Werner Seitz hat für dieses Jahr als einziger Stadtrat Seckenheims – früher waren es vier – kein leichtes Amt übernommen.
„Zabbe“-Vorsitzender, Heinrich Kraus, blickte in seiner Rede in die Zukunft. 125 Jahre Sängerbund und das Straßenfest sind Meilensteine für das Jahr 2000. Dann gab´s ein dreimal kräftiges „Zabbe, Ahoi“ und Seckenheim´s Glanz-Sternchen, die hübsche Simone Bechtel trat als Prinzessin Simone, die II. vom edlen Tropfen in Aktion. Mit wenig Lampenfieber verlas sie die Proklamation für das Jahr 1990 der Seckenheimer „Narren“.
Deren Inhalte reichten von der Umbenennung Seckenheims in Zappenhausen, über die Ernennung von Roland Esche zum Oberbürgermeister, bis zur Förderung einer Fitness-Dauerkarte für „Einzelkämpfer“ Stadtrat Werner Seitz.
Simone, die II. vom edlen Tropfen, erhielt vom BDS-Vorsitzenden, Walter Eberwein ihre Prinzessinnen-Kette.
Roland Esche rückte wenig später „Zabbe-Orden-gebrüstet“ ohne Wehmut, ja sogar leichten Herzens, den goldenen Rathaus-Schlüssel heraus.
Er sagt dazu: „Nicht alles, was glänzt ist Gold.“ Ein Überläufer…? Seckenheimer Bäcker lieferten eine überdimensionale Neujahrs-Brezel gleich dazu, und so wurde dies ein Riesen-Start in das neue Jahr.
Schlüsselübergabe im Seckenheimer Schloß: (v. l. n. r.) Prinzessin Simone, die II. vom edlen Tropfen, Heinrich Kraus, Gemeindesekretär Roland Esche. Foto: Thomas
Erst-Veröffentlichung: Wochenblatt Mannheim, 1990
Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News, Karneval-Regional, Dokumentation, 2005
Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, August 2007

Schwere „Unruhen“ in Schifferstadt: Rathaus fest in der Hand der KG Schlotte

Schwere „Unruhen“ in Schifferstadt:
Rathaus fest in der Hand der KG Schlotte
KG Schlotte stürmt Rathaus

VON ANDREAS KLAMM
Schifferstadt. Mit ohrenbetäubenden Böllerschüssen und Schüssen aus Kleinkaliber-Gewehren stürmte die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I. und die designierte Prinzessin, Angelika, die I. zusammen mit dem Elferrat unter Präsident Wilfried Külbs pünktlich um 11.11 Uhr mit dem offiziellen Auftakt der Karnevalsaison am 11. November das Rathaus in Schifferstadt.
Bürgermeister Klaus Sattel (FWG) hatte gegen die Übermacht der Karnevalisten der Karnevals- und Tanzsport-Gesellschaft „Schlotte“ e. V. (KG Schlotte) keine Chance. Die KG Schlotte stürmte mit der Schützenhilfe des Schützenvereines Schifferstadt und der Böllerschützengruppe Otterstadt mit allen Kräften das Rathaus. Mit scharfer Munition wurde aus allen Rohren geschossen.
„Schultheiߓ Klaus Sattel versuchte sich und seine bediensteten „Untertanen“ mit einem Trick zu retten, und ließ die Uhren um eine Stunde nach vorne stellen. Er wollte den Karnevalisten den „Bären aufbinden“, sie seien über eine Stunde zu spät. „Das hat es in der Geschichte von Schifferstadt noch nicht gegeben.“, versuchte er den Schwindel zu bekräftigen.
Präsident Wilfried Külbs, ordnete in einer seiner ersten Amtshandlungen nach der feindlichen Übernahme des Rathauses sofort an, die „Zeit wieder richtig zu stellen, sonst geht es nicht weiter.“
Der Anordnung wurde in Anbetracht der Vielzahl und Übermacht der Schlotte-Karnevalisten unverzüglich Folge geleistet. „Schultheiߓ Sattel steht seit 11.11 Uhr im Dienst der künftigen Prinzessin von Schifferstadt, Angelika, der I., die weiß was sie will.
Gemeinsam mit der scheidenden Prinzessin Nadine, der I., verlass die Nachfolgerin die Elfer-Ordnungen. „Es ist besser die Elfer-Ordnungen zu befolgen“, warnte sie. Bei Verstößen drohen zum Teil drakonische Strafen. In einer der Elfer-Ordnungen wird der „Schultheiߓ Sattel dazu verpflichtet, mit der künftigen Prinzessin, Angelika, der I., auf dem Krönungsball zu tanzen, sonst muss er als Strafe der Prinzessin 111 rote Rosen überbringen.
Verpflichtung ist auch die Teilnahme an allen karnevalistischen Veranstaltungen. Für den Fall, was die Ausnahme sein sollte, dass der „Schultheiߓ je doch einmal verhindert sein sollte, wegen dringlicher Gespräche, nicht zu verschiebender Familienfeiern, Krankheit oder bei Zahnschmerzen, erhielt Klaus Sattel eine schriftlich attestierte „Ausnahmegenehmigung“ der KG Schlotte, von der er nach seinen Möglichkeiten natürlich keinen Gebrauch machen sollte.
Ganz kampflos überließ er den Karnevalisten das Rathaus nicht. Dies mussten, bevor sie in den Ratssaal gelangen konnten, elf Fragen innerhalb von elf Minuten beantworten. Auch dort stellte Sattel „Fuchsfallen“ auf. In einer der Fragen wollte er den kürzesten Monat wissen. Die Antwort lautet „Mai“. Wer dabei zunächst an 28 oder in Schaltjahren an 29 Tagen des Februars dachte, lag völlig daneben.
Die Kampagne 2005/2006 steht unter dem Motto „Vier Vereine bauen ein Haus. Aus einem schauen die Schlotte heraus“. „Das dürfte in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig sein, dass sich vier Vereine in einem Bauprojekt zusammenfinden, um für die Vereine und die Jugend, ein Heim zu bauen“, meinte Präsident Wilfried Külbs.
Angelika, die I. – „das närrische Füchslein“ gab mit ihren Forderungen ihrem Namen die Ehre. Sie wünscht sich all überall die Präsenz von Fabelwesen, Fahnen, Blumen und buntem Schmuck. Klaus Sattel ist gut beraten, kreativ zu sein, sonst muss er zum Teil mit sehr unangenehmen Strafen, wie dem Tragen eines Fuchsschwanzes oder gar ein Hechtschwanz, angebunden an sein Bein über sich ergehen lassen.
Vielleicht gibt es bald nicht nur in Bremen, sondern auch in Schifferstadt, ganz besondere Stadtmusikanten nach dem Vorbild der Hansestadt.
Sattel gelobte sich alle Mühe zu geben. „Womöglich stinkt der Hechtschwanz.“, bemerkte er leicht eingeschüchtert. Er übergab den Schlüssel und den Stadtsäckel nach der Proklamation der bis Aschermittwoch gültigen neuen Verordnungen.
Die noch amtierende Prinzessinnen und ihre Nachfolgerin mussten allerdings in ein „schwarzes Loch“ schauen, das Stadtsäckel war leer.
Sattel versuchte mit einem 500-Euro-Gutschein karnevalistisch zu kontern, bei dem es für den Bau des Vereinsheimes nichts bares gibt, sondern Arbeitsleistungen von Experten. Die Preise mit 111,11 Euro pro Arbeitsstunde für Experten wirken allerdings, entweder schon vorausschauend der bevorstehenden Mehrwertsteuer-Erhöhung stark angepasst oder sind schlichtweg einfach total überzogen.
Von Nadine, der I. wurde Bürgermeister Klaus Sattel der erste Orden für seine Verdienste im Bau des neuen Vereinsheimes der KG Schlotte verliehen. „Man muss halt, wissen wie man an die Frauen herankommt“, erklärte er, als er auf den Knien auf dem Tisch ehrfurchtsvoll zu Nadine, der I., kletterte um den Orden in Empfang zu nehmen. Dafür gab es von der Prinzessin , Küsschen für den „Schultheiss“. Trickreich zeigte sich Sattel auch bei der Schlüsselübergabe für das Rathaus.
Zwar übergab er den großen Schlüssel für die Vordertür des Rathauses nach einigem Hin und Her willig, doch ließ er sich für alle Fälle einen kleinen Schlüssel für die Hintertür des Rathauses nachmachen. Die Idee zur Gestaltung des ansprechenden Ordens mit vier Häusern kam von KG-Schlotte-Senatorin Marlein Bittner.
BILD-Unterschrift # 1: Prinzessin Angelika, die I. regiert in der Rettich-Metropole
Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, 2005
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Was ich noch sagen wollte: Karneval in der Pfalz und Rhein-Neckar

Was ich noch sagen wollte:
Karneval in der Pfalz und Rhein-Neckar

VON ANDREAS KLAMM
Ohne Zweifel gelten Mainz und Köln als die Hochburgen des Karnevals in Deutschland. Doch auch in der Pfalz und in der Metropol-Region Rhein-Neckar können die Menschen in sehr schwiergen Zeiten freudig und gut feiern. Das ist gut so !
Freudige, fröhliche und feierende Menschen sind gut !
Daher zeigt IFN Television / IFN International Family Network d734, beispielsweise, einige Veranstaltungen zu Karneval und dem Umfeld, aus der Pfalz und der Metropol-Region Rhein-Neckar.
Die karnevalistischen Hochburgen erfreuen sich ohnehin bereits einem großen Medieninteresse. Daher entschied ich mich, von regionalen Karnevals-Veranstaltungen zu berichten.
Als Redaktionsleiter und Herausgeber des Dienstes IFN d734 und von British Newsflash Magazine ist dies auch eines meines „Abschieds-Geschenke“ an die Menschen in der Region und wie bereits berichtet, handelt es sich bei der Berichterstattung auch um einen Dienst für russische und amerikanische Journalisten-Kollegen.
Wer auch immer annehmen sollte, dass ich mich vor meiner Auswanderung aus Deutschland noch reich verdienenen sollte, der irrt gewaltig. Für die vielen Stunden Arbeit gibt es keinen einzigen Cent und noch nicht einmal ein Dankeschön.
Derzeit erhalte ich keinen einzigen Cent oder staatliche Unterstützung. Nach 21 Berufsjahren gibt es nichts, nur den Versuch der Erpressung durch eine Agentur und stattdessen versuchen mich einige Kräfte an meiner Berufsausübung als Journalist und Gesundheits- & Krankenpfleger zu hindern, obgleich bekannt ist, dass ich mich in einer ernstzunehmenden Notlage befinde, behindert und Schwerbehinderten gleichgestellt bin und noch nicht einmal zum Arzt kann, weil ich diesen nicht bezahlen kann.
Mit der Beendigung einer 410 Euro-Beschäftigung als Gesundheits- & Krankenpfleger in Mannheim endete auch meine Mitgliedschaft bei einer allgemeinen Ortskrankenkasse.
Die Aufträge, die ich als Journalist erhalte, reichen in der Anzahl nicht aus, meist wird nach Zeilenhonorar bezahlt. Ich müßte schon sehr viele Bücher schreiben oder solvente (zahlungsfähige) Auftragsgeber finden.
Dennoch arbeite ich. Selbst dies machen mir einige andere Kräfte zum Vorwurf. Grund genug für mich nach einem weiteren 11monatigen „Sklavendienst“ in der ambulanten Pflege aus Deutschland schnellstmöglichst auszureisen und in Amerika frei als Journalist und Gesundheits- & Krankenpfleger zu arbeiten.
Dazu muss ich zuerst einmal das Geld für ein Flugticket und für die ersten Wochen in den USA verdienen. Von Deutschland habe ich in jeder Beziehung genug, weil ich überwiegend leider nur selten Gutes erleben durfte.
Mehr und mehr kann ich meine Großmutter verstehen, die bereits 1950 auswanderte, heiratete, mit ihrem Mann ein kleines Haus baute und vieles andere. In den Punkten Auswandern, Heiraten und vielleicht in anderen Dingen, ist sie ein Vorbild für mich.
In Amerika ist vieles anders. Dort wird auch nur mit „Wasser gekocht“. Doch dort ist für Menschen, ungeachtet ihres sozialen, religiösen, kulturellen und politischen Hintergrunds ein freies Arbeiten bei guter oder doch zumindest zufriedenstellender Bezahlung möglich.
In Deutschland kann ich derzeit diese Erfahrung leider nur selten machen, obgleich im Grundgesetz garantiert.
Leider ist dies eine wahre Geschichte und keine karnevalistische Bütten-Rede. Auch dort gibt es viel Interessantes zu hören: Meist Geschichten, wie diese und viele andere, nicht ganz so ernst aufbereitet, wie die heutige Ausgabe von „Was ich noch sagen wollte…“.
Man muss nur genau zuhören.
Was ich absolut nicht bei vielen Menschen in Deutschland verstehe, ist weswegen so viele nur auf das Schlechte schauen und hindeuten und das Gute nicht gesehen, gefeiert oder auch gewürdigt wird.
Eine Erscheinung in der deutschen Mentalität der Bevölkerung, die ich vermutlich kaum verstehen werde oder nachvollziehen kann.
Es sind nicht wenige Menschen, die in Deutschland größte Sorgen und Probleme haben. Bleibt zu hoffen, dass es bald für möglichst viele besser wird.
Erst-Veröffentlichung: IFN d734 News, Karneval-Regional, Was ich noch sagen wollte… – Sonder-Reihe, November 2005
Zweit-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007

Kindheitswunsch geht in Erfüllung: Von Kindesbeinen in die Fastnacht reingewachsen

Kindheitswunsch geht in Erfüllung:
Von Kindesbeinen in die Fastnacht reingewachsen
Künftige Prinzessin vorgestellt
VON ANDREAS KLAMM
Schifferstadt. Die künftige Karnevals-Prinzessin Angelika, die I. – „Das närrische Füchslein“, hat ein Herz für Speyer und ihre „Urwurzeln“, wie sie selbst sagt, sind in Schifferstadt. Die Karneval- und Tanzsport-Gesellschaft „Schlotte“ e. V. stellte am Montagabend in einer Pressekonferenz die designierte 25. Prinzessin der nächsten Karnevalssaison vor, die die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I., ablösen wird.
Angelika Fuchs, ist 19 Jahre, jung, bildhübsch, intelligent und die gute Nachricht für jene, die sich schon immer mal in eine Karnevals-Prinzessin verlieben wollten: Sie ist auch noch Single.
Derzeit bereite sie sich hauptsächlich noch auf die Reden für den Karneval vor, weil das noch für sie ungewohnt sei, vor vielen Leuten zu sprechen. Sie übte das freie Reden mit Freunden. Auf der Bühne zu stehen, kenne sie vom Tanzen sehr gut. Angelika, die I. kennt sich im Karneval bestens aus. Sie ist nahezu seit 16 Jahren in den Tanzgarden aktiv. „Seit ich denken kann, etwa seit dem vierten Lebensjahr, bin ich im Verein „KG Schlotte“ und tanze dort.
Ich versuchte immer Kinder-Prinzessin zu werden“, erzählt sie. Sie habe ganz klein angefangen, noch vor der kleinen Garde, gefolgt von der Kinder-Garde. „Eine kleine Pause musste ich einlegen, weil wir umgezogen sind. Ich wechselte später direkt in die Prinzen-Garde“, beschreibt sie ihren Weg im Karneval. „Auf allen Veranstaltungen war ich zum Großteil dabei. Neu für mich werden die Reden sein.“, so die lebensfrohe Frau.
Ihre Hobby´s sind der Karneval zum Großteil und ihre Freunde. Für die sympathische junge Dame geht ein Kindheitswunsch in Erfüllung. Als Karnevals-Prinzessin erreiche sie jetzt einen Höhepunkt in ihrer karnevalistischen Laufbahn und sei jetzt mittendrin. „Darüber freue ich mich sehr“, ergänzte sie. Auch Schwester Susanne und Mutter Ulla, der künftigen Prinzessin, tanzen.
Die 19Jährige befindet sich noch in der Ausbildung als Bürokauffrau bei der Bundesbank in Mannheim. Im Januar kommenden Jahres werde sie mit der Abschluß-Prüfung die Ausbildung beenden.
In Speyer habe sie ihren Freundeskreis aufgebaut, auch die enge Familie lebe in Speyer aber ihre „Urwurzeln“ habe sie in Schifferstadt. „Zur Karnevalsgesellschaft „Schlotte“ zieht es mich immer wieder hin.“, meint Angelika, die I. Sie ist in Schifferstadt aufgewachsen und die Großeltern wohnen in Schifferstadt. „Ich wünsche mir eine schöne Kampagne mit Wilfried, besonders auch deshalb weil es für ihn die letzte sein wird.“, so Angelika.
KG „Schlotte“-Präsident, Wilfried Külbs, kündigte zuvor an, dass es für ihn definitiv die letzte Kampagne sein werde. „Die Prinzessin kenne ich schon, seit sie laufen kann und hatte sie mit vier Jahren auf meinem Schoß sitzen. Das sind immerhin fast 16 Jahre. Wir haben uns schon, als ich ihr im Alter von vier Jahren in die Augen blickte, gemocht. Daran hat sich nichts geändert.“, beschrieb er seine Begeisterung für Angelika.
Er kenne schon rein aus der Fastnacht heraus die ganze Familie Fuchs sehr gut. „Die Angelika ist in die Fastnacht von Kindesbeinen an reingewachsen.“, so der Karnevals-Präsident.
Ihr Prinzessinnen-Titel kommt vom Nachnamen und von einem Spitznamen. „Aus meinem Nachnamen Fuchs entstand über die vielen Jahren der Spitznamen „Füchslein“.
Großoffensive auf das Rathaus steht bevor: Heftiger Widerstand wird erwartet
Präsident Wilfried Külbs verriet einen kleinen Teil seiner umfassenden und gut vorbereiteten Kampf-Strategie. „Um 10 Uhr werden wir den Vorplatz des Rathauses am Freitag, dem 11. November besetzen (Marktplatz).“, informierte er.
Er zeigte sich schon siegessicher: „Um 11.11 Uhr werden wir mit Unterstützung der Schützengesellschaft Schifferstadt und der Böllergruppe Otterstadt das Rathaus stürmen“.
Man wisse noch nicht genau, was auf die KG „Schlotte“ zukomme. „Wir rechnen mit sehr starkem Widerstand.“, so Külbs. Die Karnevalsgesellschaft scheut die Offensive nicht: „Wir sind auf alles vorbereitet und gut gerüstet. Wir schießen mit scharfer Munition aus allen Rohren.“, beschreibt der Präsident die bevorstehende Stürmung des Rathauses. Nach der erfolgreichen Einnahme des Rathauses folge die Proklamation der „Elfer-Ordnungen“.
Die Abschluss-Feierlichkeiten zur Rathaus-Erstürmung finden im Saalischen Hof statt mit der Einnahme des traditionellen Mittagessens. Auf der Menukarte steht unter anderem Gans. Das Motto der Kampagne „Vier Vereine bauen ein Haus. Aus einem schauen die „Schlotte“ raus“. Das Motto spiegelt sich auch im Orden der Kampagne wieder.
Am Tag danach, folgen die ersten großen Verpflichtungen für die designierte Prinzessin Angelika, die I.. Um 18.25 Uhr kurz vor dem Krönungsball wird Angelika mit einem Fackelzug und der Blaskapelle Mutterstadt in ihrer „Prinzessinnen-Residenz“, Langgasse 32 in Schifferstadt, abgeholt. Zuvor wird die noch amtierende Prinzessin kurz besucht.
Im Krönungsball, am 12. November, ab 20.11 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum (Liliengasse/Salierstrasse), wird die „Alt“-Prinzessin ihre Abschiedsrede halten und ihre Nachfolgerin in das Amt einführen. Vorgeführt werden verschiedenste Tänze, wie auch Garde-Tänze und Schautänze. Eine historische Volkstanzgruppe wird in Biedermeier-Kostümen beim Tanz zu sehen sein.
Nach der Krönung durch die noch amtierende Prinzessin Nadine, die I. unter Assistenz von Kinder-Prinzessin Miriam Reiser (12), muss Angelika, die I. dann zum ersten Mal vor einem großen Publikum ihre Antrittsrede halten. Külbs ist sicher, dass man mit der „Schuckeria“-Band aus Schifferstadt die richtige Note getroffen habe.
Am 18. Dezember lädt die KG „Schlotte“ zur Weihnachtsfeier, um 18 Uhr, die in jedem Fall, möglicherweise wegen des im Bau befindlichen Vereinesheimes, im Hof stattfinden wird.
Als weiterer Höhepunkt findet im Laurenztius eine große Silvesterparty, am 31. Dezember, mit der bekannten Musikgruppe „Skylights“ statt.
Gewählt werden auf der Party „Miss und Mister Silvester“. Karten für die Veranstaltungen können ab 15. November telefonisch bei Wilfried Külbs, Tel. 0 62 35 43 29 reserviert werden.
BILD-Unterschrift # 1: Wird bald als Prinzessin im Rathaus zu Schifferstadt regieren: Die designierte Prinzessin Angelika, die I. – „Das närrische Füchslein“. Fotos: ank /3mnewswire.org
Erst-Veröffentlichung: Speyerer Morgenpost, November, 2005
Zweit-Veröffentlichung: IFN d734 News Magazine, Karneval-Regional, 2005
Dritt-Veröffentlichung: British Newsflash Magazine, 2007