Kiminalinspektion Ludwigshafen: Großbrand in Ludwigshafen

Kriminalinspektion Ludwigshafen: Großbrand in Ludwigshafen
Ludwigshafen. (red). 3. Februar 2008 /Polizei-Meldung/– Heute am späten Nachmittag, gegen 16.23 Uhr, brach in einem Mehrfamilienhaus am Danziger Platz 32 aus bislang noch unbekannten Gründen ein Feuer aus.

Bei dem Großbrand wurden ca. 35 Personen, darunter auch Säuglinge und Kinder verletzt.
Unter den Verletzten befinden sich ebenfalls Anwohner, Polizeibeamte und ein Feuerwehrmann.
Die Verletzen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Kriseninterventionsteam wurde ebenfalls verständigt und kümmert sich um Betroffene.
Zwischenzeitlich ist der Brand gelöscht.
Die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen ist noch nicht bekannt.
Eine Stunde nach Ausbruch des Brandes wurde ein Kind lebend aus einer ausgebrannten Wohnung von der Feuerwehr gerettet.
Gegen 19 Uhr wurden bei der Nachsuche in einer Wohnung im obersten Stockwerk zwei Personen tot geborgen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Es wird nachberichtet.
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Brandkatastrophe Ludwigshafen: Böhmer für schnelle Aufklärung des Brandes in Ludwigshafen

Brandkatastrophe Ludwigshafen: Böhmer für schnelle Aufklärung des Brandes in Ludwigshafen
Ludwigshafen/Berlin/Ankara. (red). 6. Februar 2008. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, wird gemeinsam mit dem türkischen Staatsminister Mustafa Said Yazicioglu den Ort des Wohnhausbrandes von Ludwigshafen in Augenschein nehmen.
Die Staatsministerin sprach sich für eine schnelle und gründliche Aufklärung der Brandursache aus. „Jeder Spur muss nachgegangen werden“, betonte sie.
Yazicioglu, der für die im Ausland lebenden Türken zuständig ist, reist mit einer Delegation von Experten nach Deutschland, die helfen sollen, die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bei dem Brand waren am Sonntag neun Menschen türkischer Herkunft ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder.
Böhmer hatte sich bereits am Montag gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe gemacht und zeigte sich entsetzt. „Den Angehörigen, die auf so tragische Weise ihnen nahestehende Verwandte und Freunde verloren haben, möchte ich mein tiefstes Beileid aussprechen“, erklärte die Staatsministerin. „Gerade den Familien, deren Kinder so grausam ums Leben kamen, wollen wir nun zur Seite stehen. Mein Mitgefühl gilt auch den Opfern, deren gesamte Existenz ein Raub der Flammen wurde.“ Den Opfern müsse nun schnell und unbürokratisch geholfen werden. Böhmer dankte zugleich den Rettungskräften für ihr beherztes Eingreifen.
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Böhmer drückt Opfern vo Ludwigshafen ihr tiefes Mitgefühl aus

Böhmer drückt Opfern von Ludwigshafen ihr tiefes Mitgefühl aus
Berlin/Ludwigshafen/Ankara. (red). 6. Februar 2008. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat den Opfern der Brandkatastrophe von Ludwigshafen und ihren Angehörigen ihr tief empfundenes Mitgefühl ausgedrückt:

„Wir gedenken der neun Toten, die bei dieser Tragödie ihr Leben gelassen haben. Wir fühlen mit ihren Familien und Freunden in ihrem unendlichen Schmerz“, sagte Böhmer am Unglücksort in Ludwigshafen. Sie legte im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung einen Kranz nieder. „Die Bundeskanzlerin trauert mit Ihnen“, sagte Böhmer.
Die Staatsministerin bedankte sich zugleich nachdrücklich bei der Polizei und den Rettungskräften, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt hätten. „Wir werden alles tun, um die Brandkatastrophe vollständig aufzuklären“, unterstrich sie.
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Laurischk: "Integration: Nicht ohne die deutsche Sprache"

Laurischk: „Integration: Nicht ohne die deutsche Sprache“
Berlin/Ankara. (red). 11. Februar 2008. Zu der Überlegungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, Bildungseinrichtungen in Deutschland zu schaffen, die auf Türkisch unterrichten, erklärte die Sprecherin für Integration und Migration Sibylle Laurischk:
„Integration ausländischer Kinder gelingt nur mit Beherrschen der deutschen Sprache. Dies kann mit Unterricht auf Türkisch nicht erreicht werden. Wir brauchen frühe Sprachförderung schon im Kindergarten, um allen Kindern einen aussichtsreichen Start in der deutschen Schule zu ermöglichen.

Darüber hinaus muss die deutsche Schule die Mehrsprachigkeit ermöglichen, bis hin zu doppelten Bildungsabschlüssen. Als Beispiel seien die Gymnasien mit europäischem Profil genannt, die es in der Grenzregion zu Frankreich bereits gibt.
Muttersprachlicher Unterricht bisheriger Prägung muss den Bedürfnissen der Integration angepasst werden. Er richtet sich heute an zukünftige Mitbürger, nicht mehr an zurückkehrende Gastarbeiter.“
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Integrationsdebatte: Jeder kehrt vor der Tür des Anderen

Integrationsdebatte: Jeder kehrt vor der Tuer des Anderen
Berlin/Ankara. (red). 12. Februar 2008. „Der Denkfehler Erdogans ist, dass er die Tuerkei-staemmigen Migrantinnen und Migranten fuer Lobbyisten fuer die tuerkische Aussenpolitik haelt“, erklaerte Sevim Dagdelen zu den Aeusserungen des tuerkischen Ministerpraesidenten. Diese Annahme beruhe darauf, dass diese immer wieder von tuerkischen Regierungen als diplomatische Verhandlungsmasse immer benutzt worden seien, so die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Tuerkischen Parlamentariergruppe:
„Die Migrantinnen und Migranten sind zu einem festen Bestandteil der hiesigen Gesellschaft geworden.
Diese Tatsache muss Erdogan genauso akzeptieren wie die Vertreter der Bundesregierung. Aus der Tuerkei stammende Migrantinnen und Migranten sowie deren hier geborene und aufgewachsene Kinder in zweiter und dritter Generation sind in erster Linie Erwerbstaetige, Erwerbslose, Rentner, Alleinerziehende, Schueler oder Studenten – mit all den Problemen, die auf ihren sozialen Status zurueckzufuehren sind. Diese Probleme werden nicht durch tuerkische Schulen in der Bundesrepublik geloest, auch nicht von der tuerkischen Regierung. Der Versuch Erdogans, diese Probleme auszublenden und aus den Reihen der Migrantinnen und Migranten Lobbyisten fuer die Politik der Tuerkei zu rekrutieren, ist zum Scheitern verurteilt. Das Rad der Geschichte kann eben nicht aufgehalten oder gar zurueckgedreht werden.
Vertreter der Bundesregierung waeren andererseits gut beraten, bei ihren Ratschlaegen und Schuldzuweisungen an die Adresse der tuerkischen Regierung mit kleinerer Flamme zu kochen. Sie tragen die Verantwortung dafuer, dass die Migrantinnen und Migranten von sozialen Problemen staerker betroffen sind, diskriminiert und ausgegrenzt werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn ein Teil der so genannten tuerkischen Community eher dem tuerkischen Ministerpraesidenten zujubelt als Merkel oder Boehmer. Wer sich daran stoert, muss endlich den Weg fuer Gleichberechtigung und Partizipation ebnen. Ansonsten bleibt die Selbstkritik bezueglich der Versaeumnisse der bundesdeutschen Integrationspolitik ein Lippenbekenntnis ohne konkrete Folgen.“
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Brandkatastrophe in Ludwigshafen: Stimmung nicht weiter durch Spekulationen anheizen

Brandkatastrophe in Ludwigshafen: Stimmung nicht weiter durch Spekulationen anheizen
Berlin/Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. „Spekulationen über die Ursachen der Brandtragödie in Ludwigshafen schaden dem friedlichen Zusammenleben in der Bundesrepublik“, erklärte die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe, Sevim Dagdelen. Medien und Politik in beiden Ländern seien aufgefordert, die Stimmung nicht weiter anzuheizen:

„Rassistische Übergriffe gehören in der Bundesrepublik leider zum Alltag. Noch vor Beginn der Ermittlungen gemachte Erklärungen von Politikern wie dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, es gebe keinen fremdenfeindlichen Hintergrund, haben genauso zum Misstrauen und zur Verunsicherung beigetragen wie Spekulationen um eine Brandstiftung.
Wenn in Pressemeldungen von „Spannungen in deutsch-türkischen Beziehungen“ die Rede ist, sind alle gut beraten, von weiteren gegenseitigen Schuldzuweisungen Abstand zu nehmen. Ruhe und Besonnenheit zu bewahren ist das Gebot der Stunde.
Vertreter der Bundesregierung darf es jedoch nicht verwundern, wenn Erinnerungen an Moelln und Solingen wach werden. Ihr Versuch, diese Erinnerung im Zusammenhang mit Ludwigshafen zu verbieten, ist angesichts der täglich stattfindenden rassistischen Übergriffe in der Bundesrepublik vergebliche Mühe. Sie muss sich nämlich fragen lassen, was sie gegen den Rassismus und Neofaschismus wirksames tut.“
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Brandkatastrophe Ludwigshafen – Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen

Brandkatastrophe Ludwigshafen:
Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen
Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. Nach der Brandkatastrophe in Ludwigshafen hat der rheinland-pfälzische CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf eine voreingenommene Berichterstattung einiger türkischer Medien kritisiert. Gleichzeitig unterstützte Baldauf die von Ministerpräsident Kurt Beck vorgebrachte Kritik, dass hier „in völlig unzutreffender Weise“ die Helfer „desavouiert“ würden.

„Vor dem Abschluss der Ermittlungen – an denen ja auch türkische Experten beteiligt sind – sollten wir voreilige Schlüsse in die eine oder andere Richtung vermeiden.
Bislang gibt es keine tragfähigen Hinweise für eine Brandstiftung oder gar einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Wir alle sind bestürzt darüber, dass die Brandkatastrophe Menschenleben gekostet hat. Wir müssen aber aufpassen, dass diese Trauer nicht in Wut umschlägt und sich plötzlich gegen die Falschen richtet. Ich habe deshalb kein Verständnis dafür, dass nun Feuerwehrleute unter Polizeischutz gestellt werden mussten, denn es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sie nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen sind.“
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Brandkatastrophe Ludwigshafen: Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?

Brandkatastrophe Ludwigshafen:
Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?
Hinweise auf Brandstiftung verdichten sich – Polizei arbeitet an Phantom-Zeichnung – Haben bereits fünf Zeugen den Brandstifter von Ludwigshafen gesehen? – Ankündigung von Rache-Akten in mehreren Videos

von Andreas Klamm
Ludwigshafen/Ankara/Washington/London/New York. 18. Februar 2008.Zur Entstehungen der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Theorien und Spekulationen, die sehr weit reichen, doch alle haben gemeinsam, dass eben jene Theorien und keine Fakten sind.
Ein Auszug der Theorien und Spekulationen: – eine Zusammenstellung aus Kommentaren von Zuschauern und Zuschauerinnen zu den verschiedensten Medienberichten in Presse, Film, Funk und Fernsehen – :
1.„Brandanschlag durch Nazis oder Anhänger der rechtsradikalen Szene…“
2.„Gas-Explosion…“
3.„Brandstiftung durch einen „irren“ Deutschen…“
4.„Technischer Defekt…“
5.„Radikale türkische Extremisten haben den Brand gelegt…“
6.„Die türkischen Familien hätten ein Lamm gegrillt…“
7.„Raucher in der türkischen Familie hätten ihre Kippen nicht richtig ausgemacht…“
8.„Die PKK habe einen Brandanschlag verübt…“
9.„Nazis sind alle Christen und Christen haben das Haus der moslemischen Brüder und Schwestern angezündet…“
10.„Marode Stromleitungen…“
11.„Die Familie habe das Haus selbst angezündet…“
12.„Politische Brandstiftung. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch ist wegen seines Wahlkampfes für das Feuer verantwortlich…“
13.„CDU und NPD sind unter der Führung von Bundekanzlerin Dr. Angela Merkel für die Brandkatastrophe verantwortlich…“
14.„Stromklau durch Türken…“
15.„Deutscher Nazi-Strom hat die Katastrophe verursacht….“
16.„Mann hat mit einem Stock Papier angezündet und dieses in den Kinderwagen geworfen…“
17.„Das Feuer ist im Erdgeschoss ausgebrochen…“
18.„Das Feuer ist im 1. Stock ausgebrochen….“
19.„Das Feuer ist im Keller des Hauses ausgebrochen…“
20.„Alles ist möglich…“
21.„Warmer Abriss…kommt häufig vor…“
22.„Türkische Gegner der alevitischen Gemeinde haben den Brand gelegt…“
23.„Illegale Strom-Entnahme…“
24.„Das Haus ist rund 110 Jahre alt, habe viel Holz und Reisig beinhaltet…“
25.„Ursache ist nicht bekannt, wir wissen nur es war ein sehr schnelles Feuer – die Polizei ermittelt…“ – Peter Friedrich, Einsatzleitung der Feuerwehr in Ludwigshafen
26.„Die bislang nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“ bekannte sich in einem Schreiben an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen. Staatsanwaltschaft Lothar Liebig: „Das Schreiben ist eine Fälschung und muss als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet werden.“ Die Redaktion des Mannheimer Morgen übermittelte das Schreiben unverzüglich an die Polizei…“
Bereits fünf Kinder türkischer Herkunft wollen den Brandstifter von Ludwigshafen am Rhein gesehen haben. Das berichten türkische Tageszeitungen und Fernseh-Sender. Bereits am 5. Februar berichteten deutsche und türkische Fernseh-Sender über die Zeugenaussagen zweier Mädchen im Alter von 8 bis 9 Jahren, die einen Mann im Haus gesehen haben wollen, der sich mit Gewalt Zugang vom Haus verschafft haben soll. Er solle, so die Zeuginnen, mit einem Stock Papier angezündet haben und das Papier in einen Kinderwagen geworfen haben.
Bereits vergangene Woche (wir berichteten) berichtete die türkische Tageszeitung Hürriyet (http://www.hurriyet.de) von fünf Kindern, die den möglichen Brandstifter von Ludwigshafen gesehen haben sollen. Ein Mann mit dunklen Haaren, der gesagt haben soll „Ich bin deutsch“, sei zur nächstliegenden Tankstelle geflüchtet und möglicherweise dort von den Sicherheits-Kameras aufgezeichnet worden.
Als erster habe, nach dem angefertigten Protokoll einer Krankenschwester nach Angaben der Zeugenaussagen der beiden Kinder, ein Großvater versucht das Feuer zu löschen.
Eine Gruppe unbekannter möglicherweise türkisch-stämmiger Video-Produzenten kündigte in einem Video bereits Racheakte für die neun Todesopfer der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein an. Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt.
Am 3. Februar starben bei der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen nach dem Ende des 2. Welt-Krieges, drei Frauen, fünf Kinder und eine Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind türkischer Herkunft.
Auf das Video mit der Androhung von Rache reagierten offenbar Kommentar-Schreiber deutscher Herkunft mit der Forderung des Einsatzes der Bundeswehr im Innern.
Weiteres Blutvergießen scheint in Ludwigshafen am Rhein offenbar nicht mehr vermeidbar zu sein, für den Fall, dass die Ankündigungen von deutscher und türkischer Seite ernst gemeint sein sollten.
Sollte es in Ludwigshafen zu Kriegs-ähnlichen Konflikten zwischen Menschen türkischer und deutscher Herkunft kommen, könnte das Ende der Demokratie im gesamten Deutschland bedeuten, denn in Zeiten des Kriegsrechts , oder des sogenannten „Verteidigungs- und Spannungsfalls“ haben Grundrechte, wie im Grundgesetz niedergeschrieben und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) grundsätzlich keine große Rolle in Deutschland gespielt. Damit wäre der Versuch seit 1945 Deutschland in eine Demokratie zu strukturieren gescheitert.
Bereits am Donnerstag warnte jedoch auch der leitende Ermittlungs-Beamte vor sogenannten „Trittbrett-Fahrern.“ Eine bisher nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“, schickte an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ ein Bekenner-Schreiben zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein. Dieses Schreiben war offenbar nicht echt und wurde als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und der türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan forderten deutsche und türkische Medien wenige Tage nach dem Großbrand zur Zurückhaltung mit falschen Verdächtigungen und Spekulationen auf.
In der Bild-Zeitung vom 13. Februar wurde unterdessen ein Protokoll mit der Zeugenaussage über die mögliche Brandstiftung von Ludwigshafen veröffentlicht
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html
Die Polizei-Sprecherin Simone Eisenbarth konnte gegenüber der Bild-Zeitung noch keinen Zeitpunkt für die Veröffentlichung einer Phantom-Zeichnung nennen.
Ein großes Lob für die Tageszeitungen Bild und Hürriyet gab es von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) bereits vergangene Woche aus Berlin.
Bereits am Donnerstag, 14. Februar erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz, dass in alle Richtungen ermittelt werde. Es sei weiterhin offen, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handele oder um einen technischen Defekt. Die Zahl der Polizeibeamten, die bei den Lebensrettungs-Massnahmen verletzt wurden habe, sich von 11 auf 16 Polizeibeamte erhöht, ergänzte der Oberstaatsanwalt.
Kommt nach der Brandkatastrophe das Kriegsrecht in Deutschland oder ist die Bundeswehr in der Lage alles unter Kontrolle zu bringen?
Zur Stunde ist nicht bekannt, ob die Bundeswehr mit einem möglichen militärischen Einsatz in Deutschland die Lage im Allgemeinen total unter Kontrolle bringen kann.
Der Einsatz von Soldaten im Landesinnern ist in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Bereits vor rund 70 Jahren half die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in den zwölf Jahren in Deutschland, die noch heute sehr oft zu Diskussionen führen, Deutschland sicherer zu machen. In den Jahren 1933 bis 1945 sorgten auch deutsche Soldaten der Wehrmacht für die totale Sicherheit in Deutschland unter dem Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP). Es gibt Menschen, die die Ereignisse in den Jahren 1933 bis 1945 noch heute als Verbrechen an der Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen bezeichnen.
Es waren Angehörige der Wehrmacht, der Waffen-SS, der SA, der Gestapo und des Reichskriminalamtes (RKA) – Vorgängerorganisation des heutigen Bundeskriminalamtes (BKA) -, die in den Jahren in den Jahren 1933 bis 1945 Jagd, auf den evangelischen Geistlichen Dietrich Bonhoeffer, die katholische Nonne Edith Stein, die jüdische Schülerin Anne Frank, Roma, Sinti, behinderte Menschen, Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), behinderte Menschen, die Geschwister Hans und Sophie Scholl und bis zu 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens machten. Viele der vorgenannten Menschen starben in den Konzentrationslagern des damaligen Deutschen Reiches vor cirka 63 Jahren.
Dieses Treiben wurde erst mit dem Einmarsch der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika, den britischen, französischen und russischen Truppen in Deutschland unterbrochen. Am 8. Mai 1945 unterzeichnete die deutsche Wehrmacht eine Erklärung der Kaptitulation gegenüber den Alliierten Streitkräften.
Im Jahr 1938 (9. November), in der Reichskristall-Nacht, vor fast genau 70 Jahren, zündeten Nazis die jüdische Synagoge in Ludwigshafen am Rhein an. Auf dem Platz an dem einst die Synagoge stand, findet sich heute das Gebäude der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und eine Gedenktafel, welche an die Ereignisse erinnern.
Allerdings häufen sich in Deutschland die Stimmen einiger Menschen, die behaupten, diese Ereignisse habe es in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945 nicht gegeben. Während überlebende Zeitzeugen, meist im jüdischen Glauben bezeugen, dass es einen „Holocaust“ in Deutschland gab, bestreiten dies andere Menschen, die zeitweise auch als „Holocaust-Leugner“ bezeichnet werden.
Integration läuft nur schleppend voran
Im Punkt Integration scheint es sowohl auf türkischer als auch auf deutscher Seite Probleme zu geben. Die Forderung nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland hielten einige Politiker von CDU und SPD offenbar für noch nicht angemessen. Oft fühlten sich türkische Bürger und Bürgerinnen auch noch nach Jahren fremd in Deutschland, währenddessen offenbar deutsche Bürger und Bürgerinnen ebenso große Probleme haben sich in die türkische Kultur etwa mit dem Erlernen der türkischen Sprache in eine türkische Kultur auch in Deutschland zu integrieren. Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) rief das Jahr 2008 zum „Jahr der Integration (Einordnung / Eingliederung) auf. Kritik gab es von türkischer Seite, die eine „Anpassung“ der Menschen türkischer Herkunft an die Menschen deutscher Herkunft als „Menschenrechts-Verletzung“ bezeichneten.
Eine Petition, die an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York gerichtet wurde mit der Bitte um internationale Aufklärung durch UN-Polizei-Ermittler der Brandkatastrophe in Ludwigshafen ist heute nach weiteren Veröffentlichungen von Details und Einzelheiten der Tageszeitung BILD erschienen. Die BILD-Zeitung und die türkische Tageszeitung Hürriyet veröffentlichten ein Protokoll einer Krankenschwester der Kinderklinik St. Annastift in Ludwigshafen am Rhein, wonach es möglicherweise einen deutschen 9fachen Mörder und Brandstifter in Ludwigshafen geben könnte. Dabei handelt es sich noch um Spekulationen von Medien. Die Staatsanwaltschaft konnte bei der Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Februar 2008, diese Informationen weder ausschließen noch bestätigen.
Bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein kamen neun türkische Frauen und Kinder ums Leben. Bereits im August 2006 gab es einen Brandanschlag auf das Wohnhaus und den türkischen Kulturverein am Danziger Platz. 78 Beamte der Sonderkommission „Danziger Platz“ und vier türkische Polizei-Ermittler versuchen die Ursache und den Grund für das tödliche Feuer vom 3. Februar 2008 zu klären. „Die Täter des Brandanschlages aus dem Jahr 2006 konnten damals nicht ermittelt werden.“, informierte Staatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz. Unbekannte verübten im Jahr 2006 einen Anschlag mit Molotow-Cocktails.
Die Petition an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kann weltweit im Internet bei http://www.petitiononline.com/Lu3208/petition.html gelesen und auch digital mitgezeichnet werden.

Hintergrund-Info:

Die Bild-Zeitung veröffentlichte am 13. Februar das Protokoll einer Krankenschwester bei
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html
Das „Gedächtnis-Protokoll“ der Kinderkrankenschwester im „St. Annastift“-Krankenhaus wurde zuvor von der türkischen Tageszeitung Hürriyet veröffentlicht.
Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Seite aus Deutschland. Ob der Produzent türkischer oder deutscher Herkunft ist, konnte zur Stunde noch nicht recherchiert werden.
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Michael Hörter: Rettungskräfte haben alles gegeben

Michael Hörter: Rettungskräfte haben alles gegeben
Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Hörter, hat die türkische Presse aufgefordert, aus der tragischen Brandkatastrophe in Ludwigshafen keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen und eine Versachlichung der Debatte angemahnt. Die CDU-Fraktion wird das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Innenausschusssitzung setzen lassen.

„Es ist ein erhebliches Entgegenkommen des Bundesinnenministers, dass er Fachkräften der türkischen Polizei erlaubt hat, die Ermittlungen der Behörden vor Ort zu begleiten. Wir erwarten, dass dies im Gegenzug zu einer Versachlichung der Diskussion in der Türkei beiträgt. Wir fühlen mit den betroffenen Familien und trauern gemeinsam mit ihnen um ihre Angehörigen. Diese Betroffenheit ist nicht von der Staatsangehörigkeit abhängig. Es ist unerträglich, dass die eingesetzten Rettungskräfte nun Anfeindungen ausgesetzt sind.
Die Feuerwehrleute haben alles gegeben. Sie haben ihr eigenes Leben für andere aufs Spiel gesetzt und z. T. traumatische Erfahrungen gemacht. Ihnen gilt unser Dank. Dennoch wurden zu einem Zeitpunkt, zu dem keine gesicherten Fakten für eine Deutung in irgendeine Richtung vorlagen, schon voreilige Schlüsse gezogen. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland hat zu Recht festgestellt, dass die Berichterstattung in einigen türkischen Zeitungen zu weit gegangen ist. Wir sollten abwarten, bis die Ermittlungsergebnisse vorliegen.“
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2008 – Das Jahr der Integration: Gedanken zur Umsetzung einer türkisch-deutschen Integration – Was Deutschland zur Integration beitragen kann

2008 – Das Jahr der Integration:
Gedanken zur Umsetzung einer türkisch-deutschen Integration
Was Deutschland zur Integration beitragen kann

Kommentar von Andreas Klamm
Ludwigshafen/Ankara. Nach der schlimmsten Brandkatastrophe nach dem 2. Welt-Krieg in der Stadt Ludwigshafen gibt es Fragen über Fragen. Es gibt auch Anregungen und Fragen zur Integration deutscher Bürger in die türkische Leitkultur in Deutschland und der Integration von türkischen Bürgern in Deutschland. Politische Integrations-Ziele zu erreichen ist nicht einfach und in der Regel dauert die Umsetzung solcher Ziele in Deutschland eine lange Zeit.
Bevor jedoch die politischen Weichen für eine Integration deutscher Bürger in eine türkische Leitkultur in Deutschland gestellt werden können und alles dazu beigetragen werden kann, damit sich Menschen aus der Türkei auch in Deutschland mehr heimisch, fast wie in der Türkei, fühlen können, sollten wir alle vielleicht darüber nachdenken, was jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann, damit eine türkisch-deutsche und deutsch-türkische Integration in beide Richtungen gelingen kann.
Oft sind es die ganz kleinen Dinge, die mehr Offenheit und ein Anfang einer Eingliederung bedeuten können. Bis der Wunsch nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan umgesetzt werden kann, können noch Jahre ins Land ziehen. Die Umsetzung solcher Wünsche und Bedürfnisse ist nicht immer einfach.
Doch vielleicht kann schon ein kleines Stück Stoff ein Anfang einer neuen türkisch-deutschen Integration bedeuten. Auffällig, bei keiner der Deutschland-Visiten des türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, aus sehr traurigen Anlass, trugen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) zumindest ein Kopftuch. Wie die Fernsehbilder aus Köln aus Anlass einer Rede des türkischen Ministerpräsidenten eindrucksvoll zeigen, hätte nur das Tragen eines Kopftuches dem türkischen Ministerpräsidenten in Deutschland ein Gefühl des Zuhauses in seiner türkischen Heimat auch in Deutschland schenken können. Dabei ist es so einfach und mit dem öffentlichen Tragen eines Kopftuches könnten deutsche Frauen, natürlich auch deutsche Politikerinnen, ihre Verbundenheit mit den türkischen Frauen wirkungsvoll zum Ausdruck bringen.
Diese Geste kostet keine Millionen und kann vielen türkischen Frauen ein Stück des Heimatgefühles auch inmitten von Deutschland vermitteln. Türkische Familien, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, berichteten im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen, dass diese sich auch nach Jahren der Arbeit und des Lebens in Deutschland ausgegrenzt fühlen. Oft kommt es auch bei der Verrichtung alltäglicher Begegnungen mit deutschen Behörden und Verwaltungen zu Problemen. Es gilt die Barriere der sprachlichen Verständigungsprobleme zu überwinden. Dabei lässt sich das Sprachdefizit deutscher Bürger ganz einfach mit dem Besuch eines Kurses der türkischen Sprache lösen. Zu wenig Beamte und Beamtinnen bei den Behörden und Verwaltungen sprechen die türkische Sprache. Ein ähnliches Problem besteht leider auch in den Schulen. Nicht alle deutschen Lehrer sprechen die türkische Sprache.

Die andere Kultur mittels dem kulinarischen Genuss kennenlernen:
Statt nur Sauerkraut, Kartoffeln und Schweinefleisch zu verzehren, sollten auch deutsche Bürger öfters mal türkische Speisen kennen lernen und kosten. Liebe geht bekanntlich durch den Magen und könnte einfach eine Brücke zwischen türkischen und deutschen Bürgern bauen.
Manchmal hilft auch ein kleiner und einfacher Verzicht. Kirchengemeinden könnten auf das Läuten der Kirchenglocken am Sonnabend und am Sonntag verzichten, damit die verängstigten türkischen Bürger und Bürgerinnen nicht durch ungewohnte religiöse Bekundungen in der Ausübung ihrer Religion des Friedens, dem Islam, gestört werden. Der recht einfache Verzicht kostet nicht einen einzigen Cent.
Doch auch die deutschen Medien haben ein bisher kaum gekanntes Potential an einer türkischen Integration in Deutschland mitzuwirken. Die großen deutschen Tageszeitungen könnten einen Teil ihrer Ausgaben in der türkischen Sprache veröffentlichten. Private und öffentlich-rechtliche deutsche Rundfunk-Sender könnten zudem mehr Radio- und Fernseh-Programme in der türkischen Originalsprache senden.
In Radio- und Fernseh-Sendungen könnten zudem mehr türkische Moderatoren und Moderatorinnen im künftig neu entstehenden türkischen-deutschen Rundfunk zu sehen und zu hören sein.
In überwiegend von türkischen Bürgern besiedelten Stadtteilen und Regionen in Deutschland könnten die deutschen Fahnen durch die türkische Nationalflagge ersetzt werden.

Kulturelle und religiöse Integration:
Nicht nur in den Großstädten in Deutschland könnten mehr türkische Moscheen und Kulturzentren neu entstehen, sondern auch in Gemeinden und Regionen des ländlichen Raumes.
Ähnlich wie in England oder Amerika könnten Formulare von Behörden grundsätzlich zweisprachig, in der türkischen und deutschen Sprache gedruckt werden.

Politische Integration:
Kommunal- Landes- und Bundespolitiker könnten ihre politischen Reden grundsätzlich, ähnlich wie in Kanada, zweisprachig halten, etwa in der türkischen Sprache gefolgt von einer deutschen Übersetzung.
Kunst: Statt deutscher Volksmusik könnten sowohl in deutschen Radio- und Fernseh-Sendungen mehr türkische Volkslieder gesendet werden.
Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 wissen viele Menschen in Deutschland, dass auch der internationale und nationale Sport Nationen und Kulturen miteinander verbinden kann. Es könnten neue türkisch-deutsche Fussball-Vereine entstehen. Hier könnten eine einfache Qouten-Regelungen etwa nach der Aufgliederung 50 Prozent türkische Fussballspieler und 50 Prozent deutsche Fussballspieler ein sinnvoller Anfang sein.
Wichtige Telefonzentralen könnten mit zweisprachigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen besetzt werden, die der türkischen und deutschen Sprache mächtig sind.

Feiern verbindet:
Türkische und deutsche Bürger und Bürgerinnen könnten aus freudigen Anlässen gemeinsam mehr feiern.

Liebe schafft Integration:
Die ganz praktische gelebte Integration könnten natürlich auch in Ehen zwischen türkischen und deutschen Bürgern und Bürgerinnen ohne allzu große Hürden überwindbar und umsetzbar sein.
In den Video-Podcasts von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel könnte grundsätzlich eine deutsche und türkische Flagge gezeigt werden, was nicht nur zur Integration von deutschen Bürgern und türkischen Bürgern beitragen kann.

Integration in der Arbeitswelt:
Einstellung-Gespräche bei deutschen Firmen könnten auch in der türkischen Sprache geführt werden. Personalabteilungen deutscher Unternehmen könnten Bewerbungen in der türkischen Sprache annehmen.
Türkische Bewerber und Bewerberinnen könnten bei der Neubesetzung von Arbeitsplätzen in deutschen Unternehmen grundsätzlich bevorzugt behandelt werden.
Wiedergutmachung: Für das Leid das Deutschland dem türkischen Volk in der Vergangenheit und in der jüngeren Vergangenheit zugefügt hat, könnte es Wiedergutmachungs-Zahlungen geben.
Die Internet-Präsentation der Bundesregierung und der Landesregierungen könnte grundsätzlich in der türkischen und deutschen Sprache publiziert werden.

Begrüßungsgeld:
Ähnlich wie bei der deutsch-deutschen Vereinigung im Jahr 1990 könnte an türkische Neubürger und Neubürgerinnen ein Begrüßungsgeld gezahlt werden, damit die Eingliederung in Deutschland nicht ganz so schwer fällt.
Deutsche Bürger und Bürgerinnen sollten sich ihrer Schuld aus der Vergangenheit immer und stetig bewusst sein und das türkische Volk um Vergebung bitten.
Es gibt mehrere Hundert weiterer Beispiele für sinnvolle Maßnahmen zur Eingliederung deutscher Bürger in die türkische Gemeinschaft und zur Eingliederung türkischer Bürger in die deutsche Gemeinschaft. Wichtig ist es ,nicht auf langjährige politische Vorgaben zu warten, sondern in kleinen Schritten vielleicht schon heute einen Anfang zu machen, zumindest in Bereichen in denen dies recht unkompliziert möglich ist.
Integration muss nicht immer kompliziert oder gar teuer sein. Manchmal genügt es schon wenigstens in kleinen Schritten aufeinander in Freundschaft und Verbundenheit zu zugehen.
In einer globalen neuen Welt, kann Deutschland nicht nur deutsch sein, Deutschland sollte auch unter dem Aspekt wichtiger türkisch-deutscher Handelsbeziehungen mehr türkisch werden.
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